BVB-Keeper ist sich sicher

"Mein Charakter stand der Nationalelf im Weg"

Von Ruben Zimmermann
Samstag, 23.03.2013 | 16:09 Uhr
Weidenfeller wurde trotz konstant starker Leistungen noch nie in die deutsche Elf berufen
© getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
Serie A
SoLive
Gremio -
Corinthians
Primera División
SoLive
Boca Juniors -
Unión Santa Fe
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta

Roman Weidenfeller vermutet, dass er wegen seines schwierigen Charakters nie in die Nationalelf berufen wurde. Das sagte der Torwart von Borussia Dortmund im Gespräch mit dem "Focus". Die Diskussion um den "modernen Torwart" hält er für unsinnig.

"Vielleicht passte das öffentliche Bild von mir nicht zu dem, das der eine oder andere in Deutschland vom kommenden Nationaltorhüter hatte. Sein Aussehen kann man ändern, aber das, was einen Menschen ausmacht, eben nur sehr, sehr schwer", erklärte Weidenfeller.

Manche Trainer hätten es mit ihm schwer, gibt er zu: "Ich gehöre sicherlich zu den Leuten, die einen eigenen Kopf haben und sagen, wenn ihnen etwas nicht passt. Als Trainer ist es bestimmt nicht immer leicht, mit solchen Charakteren zu arbeiten."

"Bälle halten das Wichtigste"

Auf die Vorwürfe, er sei kein "moderner" Torwart, reagiert der Dortmunder verständnislos. "Was heißt denn bitte 'modern'? Das Wichtigste ist doch immer noch, dass ich den entscheidenden Ball halte", sagte der 32-Jährige. "Darüber hinaus glaube ich mich erinnern zu können, dass ich in der Champions League schon das eine oder andere Tor vorbereitet habe. So viel zum Thema 'Bälle verarbeiten'."

Noch nie Kontakt zu Löw

Das Thema Nationalmannschaft gehe er mittlerweile aber viel gelassener an als noch vor einigen Jahren. "Das Einzige, was ich jede Woche machen kann, ist, gut zu halten.

Bis zum heutigen Tag hatte ich keinen Kontakt mit den Verantwortlichen der Nationalmannschaft. Aber das ist inzwischen auch völlig in Ordnung für mich", so Weidenfeller.

Roman Weidenfeller im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung