Matthias Sammer im Interview

"Wir müssen ja jetzt nicht verkrampfen"

Von Aufgezeichnet von Thomas Gaber
Samstag, 30.03.2013 | 23:10 Uhr
Matthias Sammer trifft mit den Bayern in der Champions League auf Juve
© getty
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Matthias Sammer störten zwar die beiden Gegentore nach Eckbällen beim 9:2 gegen den HSV, doch der Sportvorstand des FC Bayern München gab sich entspannt vor dem anstehenden Champions-League-Duell gegen Juventus Turin. Zudem erteilt Sammer dem HSV im Werben um Holger Badstuber eine klare Absage.

Matthias Sammer: Dass wir sehr spielfreudig waren und bis zum Ende mit Tempo gespielt haben. Der HSV hat es uns natürlich auch leicht gemacht mit seiner sehr offensiven Aufstellung und der diesmal schwachen Defensive.

Frage: Ärgern Sie sich über die beiden Gegentore?

Sammer: Ärgern nicht, dass muss man dann auch mal hinnehmen. Ärgerlich ist aber, dass es nicht die ersten beiden Gegentore waren nach Standardsituationen, sondern Nummer drei und vier. (in der Champions League gegen Arsenal kassierten die Bayern zwei Tore nach Eckbällen, d. Red.) Das sollte uns natürlich speziell gegen Juventus nicht passieren. Da sollten wir nämlich zu Null spielen. Ärgern ist übertrieben, aber das sollte uns doch wachrütteln.

Frage: Sind Sie überrascht über die Leistung von Vier-Tore-Mann Pizarro?

Sammer: Nein, er hat sich das erarbeitet. Und Jupp Heynckes hat das richtige Gespür dafür, Spieler im richtigen Moment zu bringen. Er weiß, wann Spieler explodieren können und das hat Claudio diesmal getan."

Frage: Gibt das 9:2 gegen den HSV der Mannschaft einen Schub für das Juventus-Spiel oder besteht die Gefahr, dass sie sich jetzt in Sicherheit in wiegt?

Sammer: Die Gefahr kann durchaus bestehen, aber da hat mir die Reaktion der Mannschaft in der Kabine sehr gut gefallen. Die Spieler sind mit den beiden Gegentoren kritisch umgegangen. Und man muss eins klar sagen: Der HSV und Juve sind miteinander überhaupt nicht zu vergleichen. Der HSV war ja diesmal auch nicht der Maßstab. Juve ist ausgebufft, sehr gut strukturiert und organisiert und hat viele Führungsspieler in der Mannschaft. Wenn wir nur annähernd meinen, die beiden Spiele vergleichen zu können, sind wir wirklich auf dem Holzweg. Aber natürlich können wir Selbstvertrauen mitnehmen und das gegen Juve auch zeigen.

Frage: Worauf wird es gegen Turin besonders ankommen?

Sammer: Am Dienstag brauchen wir neben der Spielfreude, die wir gegen den HSV gezeigt haben, Ruhe und eine gewisse Sachlichkeit in unserem Spiel. Wir müssen in der Defensive gut stehen und im Spiel nach vorne nehmen wir gerne alles mit.

Frage: Ist es für die Spieler möglich, nach so einem Kantersieg den Schalter umzulegen, um sich ab sofort auf Juventus einzustellen?

Sammer: Ich weiß nicht, ob das notwendig ist. Entscheidend ist, wie die Spieler mit diesem Spiel umgehen. Dass sie gut regenerieren, dass sie die Speicher auffüllen. Da kann man gerne auch ein Bier oder ein Glas Wein trinken, das ist ja auch gut für die Regeneration. Klar müssen wir uns langsam Richtung Juve bewegen, aber verkrampfen müssen wir ja auch nicht.

Frage: Alkohol ist also erlaubt, trotz der noch nicht errungenen Meisterschaft?

Sammer: Bei uns gibt es kein Alkoholverbot. Wir appellieren an die Professionalität der Spieler und das hat bis jetzt ganz gut funktioniert. Wir können uns in dieser Hinsicht auf die Spieler verlassen.

Frage: Spielt es für Sie eine Rolle, wann der Meistertitel feststeht?

Sammer: Wenn man so erfolgreich ist wie wir bis hierher, sollten wir auch gierig bleiben. Das wollen wir sein, egal wie schnell wir jetzt Meister werden. Für alle Wettbewerbe gilt, dass wir den Blick wieder auf das Wesentliche in unserem Spiel deutlich herausstellen. Wir waren deshalb so stark, weil unser Umkehrspiel gegen den Ball und damit das gesamte Tempo immer eine gewisse Dominanz hatte und dahin müssen wir zurückkommen.

Frage: Was sagen Sie zum Interesse des HSV an Holger Badstuber?

Sammer: Ich habe gelesen, dass Herr Arnesen (Sportdirektor HSV, d. Red.) Uli Hoeneß angerufen hat - ich weiß aber nicht, ob das stimmt. Wenn es so gewesen sein sollte, war es der erste Anruf. Den zweiten können sie sich sparen!

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