Die Bierdusche muss warten

Von Fatih Demireli
Freitag, 29.03.2013 | 20:07 Uhr
Noch nie wurde ein deutscher Meister im März gekürt: Knacken die Bayern auch diesen Rekord?
© getty
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Die Meisterschaft des FC Bayern ist aufgrund des Dortmunder Erfolgs in Stuttgart vertagt. Juventus und die Champions League sind ohnehin wichtiger,das Spiel gegen den HSV hat lediglich Testcharakter (18.30 Uhr im LIVE-TICKER).

Ob es ein Wink des Mitarbeiters des FC Bayern München war, der den Presseraum der Münchener für die Konferenzen in Stand hält?

"Jetzt sind wir schon so weit, dass ich kein Glas bekomme", sagte Jupp Heynckes mit einem breiten Grinsen, als er sich auf seinen Platz am Pult begab. Der Bayern-Trainer nippt gerne mal an einem Glas Wasser, wenn er zur Presse spricht. Kehle feuchten, Stimme fit halten.

Jetzt standen da keine Gläser, sondern nur zugeschraubte Getränkeflaschen der Sponsoren. Die Begebenheiten passten wunderbar zu dem, was der FC Bayern seit Mitte der Woche für eine Eventualität propagieren will: die Meisterschaft.

Partystopp bei Bayern

"Wenn wir morgen unser Ziel erreichen, werden Sie es von unserer Seite nicht merken. Es gibt keine Bierduschen, keine Cappies, gar nichts", klärt Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick nochmal auf, nachdem reihum schon Matthias Sammer, Karl-Heinz Rummenigge, Xherdan Shaqiri und Bastian Schweinsteiger selbiges von sich gaben: Keine Meisterfeier, keine Gläser. Partystopp beim FCB.

"Natürlich wäre es ein unglaublicher Moment, den wir uns allerdings nur sehr kurz gönnen dürfen", sagte Sammer bei "Bild" zu einer eventuellen Meisterschaft. Aber: "Es darf nicht dazu führen, sentimental zu sein. Auch unsere Spieler werden das spüren: Dieses innere Gefühl ist etwas für die Ewigkeit und die Geschichte. Eine Feier ist vergänglich und kann irgendwann folgen."

Das höchste der Gefühle wird ein Mannschaftsessen im Stadion sein: "Es gibt in der Players Lounge ein kleines Buffet, da wird dann gegessen und ein bisschen geplaudert", sagt Jupp Heynckes. Was gibt's da zu essen? "Einen Rheinischen Sauerbraten", sagt Heynckes und lacht wieder.

Volle Konzentration

Auf der Agenda steht vielmehr die totale Fokussierung auf Juventus. "Unsere Aufgabe ist, gegen den HSV zu gewinnen. Aber danach haben wir nur 72 Stunden Zeit, bis Juve kommt", so Sammer. "Wenn du diesen Spielern nicht mindestens die gleiche Cleverness und Kompromisslosigkeit entgegenbringst, wird es schwer."

Die Spieler haben verstanden, auch Heynckes vertraut "der Professionalität der Spieler". Vizekapitän Bastian Schweinsteiger lebt sie vor: "Wir haben viel vor. Und dafür brauchen wir die volle Konzentration. Wir müssen wieder dahin kommen, unsere Spiele zu perfektionieren."

Eine Schwächephase will man sich nicht leisten, Unkonzentriertheit noch weniger. Trainer Heynckes hat nach der Rückkehr aller Nationalspieler daher eindringlich zur Mannschaft gesprochen. "Auf einer besonderen Art und Weise", schilderte Schweinsteiger.

Genaues will er genauso wenig wie Heynckes selbst verraten. Der sagt nur: "Ich habe gezielt auf die Situation reagiert, die Wettbewerbe und Spiele aufgezeigt, die wir vor uns haben."

Heynckes probt für Juventus

Das HSV-Spiel ist wichtig, Juventus aber noch wichtiger, da es dafür keinen zweiten Matchball gibt, während in der Bundesliga noch einige Chancen zur Verfügung stehen, um das Ziel perfekt zu machen.

Daher wird Heynckes auch für Turin testen, Luiz Gustavo neben Schweinsteiger spielen lassen, da der Brasilianer am Dienstag den gesperrten Javi Martinez vertreten muss. Gegen das starke Juventus-Mittelfeld will sich Heynckes jetzt schon wappnen.

Zunächst aber kommt erst mal der Hamburger SV. Diesen bezeichnet Shaqiri, der für den angeschlagenen Franck Ribery zum Einsatz kommen könnte, als "Wundertüte": "Mal gewinnen sie in Dortmund, dann verlieren sie zuhause gegen Augsburg." Diese Beobachtung hat auch Heynckes gemacht, betont aber vielmehr die "Qualität in der Offensive".

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