Unbekannter lauert Ribery in FCB-Kabine auf

Von Marco Nehmer
Mittwoch, 13.02.2013 | 16:52 Uhr
Hatte ungebetenen Besuch in der Bayern-Kabine: Franck Ribery
© Getty
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Unangenehmer Vorfall nach einer Trainingseinheit des FC Bayern München: Am Mittwochmittag konnte ein französischer Staatsbürger die Sicherheitskräfte an der Säbener Straße überwinden und in die Kabine der Bayern-Profis gelangen. Der Mann gab sich als Freund von Franck Ribery aus.

Unangenehmer Vorfall nach einer Trainingseinheit des FC Bayern München: Am Mittwochmittag konnte ein französischer Staatsbürger die Sicherheitskräfte an der Säbener Straße überwinden und in die Kabine der Bayern-Profis gelangen. Der Mann gab sich als Freund von Franck Ribery aus.

Als der französische Nationalspieler nach dem Training seinen Platz in der Kabine aufsuchte, entdeckte er seinen Landsmann, der zuletzt in einem Münchner Obdachlosenheim gelebt haben soll.

Es kam zu einem Wortgefecht zwischen den beiden. Laut "Bild" kam es jedoch zu keinen Drohungen. Allerdings soll sich Ribery laut "tz" aufgewühlt an einen Ordner gewandt haben mit den Worten: "Wie konnte der hier so reinkommen? Nächstes Mal kommt einer mit dem Messer!"

Ähnlicher Vorfall vor zwei Wochen

Die Ordner auf dem Gelände schafften den ungebetenen Gast umgehend aus dem Spielertrakt und nahmen seine Personalien auf. Der Unbekannte konnte mit einem Fahrzeug mit französischem Kennzeichen fliehen, ehe die Polizei eintraf. Die Behörden haben die Ermittlungen aufgenommen.

Laut Bayerns Mediendirektor Markus Hörwick konnte der Mann durch einen Zufall in die Kabine der Bayern gelangen. Ribery hatte zuvor den Ordnungsdienst darauf hingewiesen, dass sein Bruder und sein Cousin zu Besuch kämen und diese aufs Trainingsgelände gelassen werden sollten. Als der unbekannte Franzose auftauchte, wurde dieser für Riberys Besuch gehalten und ihm Zutritt gewährt.

Bereits vor zwei Wochen ist der Mann an der Säbener Straße gesichtet worden. Er hatte einen Kampfhund abgegeben mit dem Hinweis, das Tier gehöre Ribery. Der Hund wurde mittlerweile in ein Tierheim gegeben.

Infolge des jüngsten Vorfalls kündigte Hörwick zudem größere Vorsicht an. Man wolle "künftig die Augen besser offen halten".

Franck Ribery im Steckbrief

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