Fussball

"Die Verpflichtung hat uns beeinflusst"

Von Angelo Freimuth
Javi Martinez und seine Kollegen beim FC Bayern München freuen sich auf Pep Guardiola
© Getty

Die Verpflichtung von Pep Guardiola als zukünftigen Trainer des FC Bayern München beherrschte die Medien und offenbar auch die Spieler. Es habe die Stars an Spieltagen beeinflusst, berichtet Javi Martinez.

"In der Woche als die Verpflichtung bekannt wurde, hat uns das gegen Greuther Fürth beschäftigt und beeinflusst", erklärt Martinez in einem Interview mit der "Marca". Deshalb "lassen Sie uns nicht so viel darüber reden", ergänzt der 24-Jährige.

Die Vorfreude auf den neuen Trainer ist aber auch weiterhin allgegenwärtig. "Der Umkleideraum ist gespannt. Es war eine Überraschung, die das Team in Vorfreude versetzte", so Martinez.

Um die bis dato so erfolgreiche Saison nahtlos fortzusetzen, habe man die Profis aber gebeten, sich "bei aller Vorfreude auf die Rückrunde zu konzentrieren."

In den Medien sorgt der zukünftige Bayern-Trainer weiterhin für Schlagzeilen. Die Gerüchteküche brodelt und etliche Namen werden in den Raum geworfen, darunter auch viele Landsleute von Mittelfeldspieler Martinez.

"Ich führe schon eine Liste: Isco, Silva, Benat - damit könnte man eine neue Mannschaft bilden", flachst der 24-Jährige, betont aber, dass man bereits eine gute Mannschaft habe.

"Ich fühle mich als Teil einer Familie"

"Alaba hat mich am meisten überrascht, ein Vollblutfußballer auf hohem Niveau", sagt Martinez und ergänzt: "Mit Dante war es ähnlich: Als ich ihn sah, dachte ich: 'verdammt, was für ein Niveau'. Ich dachte, er wäre im Formhoch gewesen, aber dann sah ich, dass er immer so spielt."

Er selbst sei inzwischen in München angekommen. "Als ich zu den Bayern kam, hatte ich ein bisschen Angst, aber es läuft wirklich gut. Bayern ist ein großer Klub, aber ich fühle mich als Teil einer Familie", schwärmt der spanische Nationalspieler.

Druck, ob der gezahlten Ablöse auch erfolgreich zu sein, habe er nicht gespürt: "Sie haben mit deutlich gesagt, dass ich die 40 Millionen Euro, die sie gezahlt haben, vergessen sollte."

Javi Martinez im Steckbrief

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