"Ich glaube nach wie vor daran"

Diego träumt von der WM 2014

Von Christoph lesk
Samstag, 12.01.2013 | 12:16 Uhr
Diego will unbedingt bei der WM in seinem Heimatland für Brasilien antreten
© Getty
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Spielmacher Diego vom VfL Wolfsburg träumt aufgrund seiner zuletzt ansteigenden Form von der Heim-WM 2014 in Brasilien. Gegenüber dem "Kicker" erläuterte der Mittelfeldspieler seine jetzige Situation bei den Niedersachsen und die Ziele für die Zukunft.

Diego befindet sich mit dem Team der Wolfsburger momentan im Trainingslager im türkischen Belek. Die Zeiten, als der VW-Klub den manchmal über die Stränge schlagenden Rechtsfuß verkaufen wollte, sind vorbei.

"Ich genieße die Zeit hier beim VfL, fühle mich richtig wohl in diesem Club und habe noch einiges vor", so Diego im Kicker. Grund dafür könnte die Verpflichtung von Klaus Allofs, der ihn 2006 von Porto nach Bremen geholt hatte.

Leihe zu Atletico

Diego genießt das Vertrauen des neuen Geschäftsführer Sport beim VfL: "Ich weiß aus meiner Bremer Zeit genau, wie professionell Diego ist. Für ihn ist es gut, dass er jetzt weiß, wo er hingehört: Beim VfL Wolfsburg hat er einen Vertrag, hier wird er gefördert, hier wird seine Art und Weise, wie er spielt, jetzt gewürdigt".

2010 als großer Hoffnungsträger verpflichtet, konnte sich der 27-Jährige nie richtig durchsetzen. Nach seiner Flucht aus dem Mannschaftshotel am Ende der Saison 2010/2011, wurde er an Atletico Madrid ausgeliehen. Nach dem Sieg der Europa League, als er im Finale Torschütze und Vorbereiter war, kehrte er zum VfL zurück.

Formkurve zeigt nach oben

Nach der Entlassung Magaths und der neuen Chance unter Interimstrainer Köstner zeigte seine Formkurve zuletzt nach oben. Durch das neu gewonnene Selbstvertrauen hat Diego wieder große Ziele und träumt von der WM 2014 im eigenen Land: "Ich will dort spielen und glaube nach wie vor daran". Auch eine Verlängerung seines Vertrages ist im Bereich des Möglichen: "Es ist auf jeden Fall möglich, ich arbeite darauf hin".

Diegos neuer Trainer Dieter Hecking sieht die momentane Verfassung der Nummer Zehn positiv: "Bei ihm fragt man sich von außen ja auch, wie er sich so gibt. Aber wenn ich sehe, wie er im Training arbeitet, verlorenen Bällen hinterhergeht und sogar grätscht, dann macht mich das sehr zuversichtlich".

Diego im Steckbrief

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