Werders Sportchef-Suche: Nach Absage von Kosicke

Bode rückt in den Blickpunkt

SID
Montag, 17.12.2012 | 13:09 Uhr
Marco Bode gilt bei Werder Bremen als heißer Kandidat auf die Nachfolge von Klaus Allofs
© Getty
Advertisement
Premier League
Sa18:30
Meister vs. Tabellenführer: Chelsea - ManCity
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Bromwich
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru
WC Qualification Europe
Georgien -
Wales
WC Qualification Europe
Italien -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Liechtenstein -
Israel
WC Qualification Europe
Spanien -
Albanien
WC Qualification Europe
Kroatien -
Finnland
WC Qualification Europe
Kosovo -
Ukraine
WC Qualification Europe
Färöer -
Lettland

Werder Bremen muss anders als einige Konkurrenten für die Rückrunde keinen neuen Trainer und keine neuen Spieler suchen, benötigt aber einen neuen Geschäftsführer. Nach zwei Absagen von externen Kandidaten rückt Ex-Profi Marco Bode in den Blickpunkt.

Nur Willi Lemke muss beim SV Werder Bremen trotz der anstehenden Feiertage arbeiten. Während die Fußballprofis von der Weser nach dem 1:1 (0:0) gegen den 1. FC Nürnberg bis zum 3. Januar pausieren dürfen, steht der Chef des Werder-Aufsichtsrates vor arbeitsreichen Tagen. Nach zwei Absagen muss Lemke für den Fußball-Bundesligisten dringend einen neuen Sportchef suchen. In den Blickpunkt rückt dabei immer mehr Marco Bode.

"Ich glaube, die Verantwortlichen sind darum bemüht", sagte Trainer Thomas Schaaf zur schwierigen Suche eines Nachfolgers für seinen langjährigen Partner Klaus Allofs. "Sie haben das Vertrauen." Durch die Absagen von Dietmar Beiersdorfer und Marc Kosicke muss Lemke nun im dritten Anlauf einen Geschäftsführer Sport finden.

Will Bode überhaupt?

Nachdem sich die beiden externen Kandidaten gegen Werder entschieden, rückt Bode wieder in den Fokus. Viele Bremer Fans sehen ihn als Ideallösung an. Aber will er überhaupt? Wie ein klares Dementi klangen seine Aussagen am Rande des letzten Hinrundenspiels jedenfalls nicht. "Alles ist möglich", sagte Bode beim Pay-TV-Sender "Sky" und vermied genauere Aussagen: "Ich habe keine Lust zu lügen. Ich kann heute keine Aussagen treffen."

Der 43-Jährige, der 379 Bundesligaspiele für Werder absolviert hat, drängt nicht gerade ins Amt. Er hatte zuvor schon lange gezögert, ehe er Lemkes Werben nachgab und als Mitglied des Aufsichtsrates auch Verantwortung bei Werder übernahm. "Marco kann man in Ruhe aufbauen", hatte Lemke Anfang November bei Bodes Wahl ins Kontrollgremium erklärt. Er habe "große Hoffnung, dass er in Zukunft noch andere Aufgaben bei Werder übernehmen kann. Das ist ein hervorragender Fußball-Fachmann und ein großartiger Mensch."

Schaaf schließt Transfers im Winter nicht aus

Bode selber sagte nun: "Wir wollen uns die Zeit nehmen. Es besteht kein akuter Druck, in den nächsten Tagen eine Lösung präsentieren zu müssen." Zumindest auf dem Transfermarkt steht Werder nicht unter Zugzwang. "Ich sehe nicht unbedingt Handlungsbedarf", kommentierte Schaaf die Personalsituation nach einer durchwachsenen Hinrunde, die auf Platz zwölf und vier Punkten Rückstand auf die internationalen Startplätze endete. Der Coach schränkte indes ein: "Wir werden uns das jetzt anschauen. Ich will nicht ausschließen, dass wir was machen."

Gewinne mit dem Hasseröder Adventskalender und etwas Glück jeden Tag tolle Preise

Mit dem zum Direktor Profifußball und Scouting beförderten Frank Baumann, der an dem Job des Geschäftsführers kein Interesse hatte und damit für eine erste Absage sorgte, können kleinere Aktivitäten abgedeckt werden. Verträge können von den verbliebenen Geschäftsführern Klaus Filbry und Klaus-Dieter Fischer abgezeichnet werden.

Immerhin muss der neue Geschäftsführer keinen neuen Trainer suchen. Schaaf ist einerseits unumstritten und gab andererseits ein erneutes Bekenntnis zu Werder ab. "Wir wissen alle, dass ich einen Vertrag habe", sagte der Coach und fügte in seiner zuweilen etwas komplizierten Ausdrucksweise an: "Für mich stellt sich die Situation nicht anders dar."

Marco Bode im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung