Nach dem schweren Verkehrsunfall

Vukcevic will sich 2013 zurück ins Leben kämpfen

SID
Freitag, 28.12.2012 | 12:52 Uhr
Boris Vukcevic bedankt sich ausdrücklich für die tolle Unterstützung von allen Seiten
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Man City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Nach seinem schweren Verkehrsunfall geht es Boris Vukcevic immer besser, doch der Profi von 1899 Hoffenheim braucht auch im kommenden Jahr vor allem Geduld. Die Stimmen seiner Teamkollegen kann sich Boris Vukcevic während der Reha auf eigens besprochenen Tonbändern anhören.

Ob der Profi des Fußball-Bundesligisten 1899 Hoffenheim seine Mitspieler im kommenden Jahr endlich auch wieder persönlich sprechen kann, ist aber nach wie vor ungewiss. Zum Reha-Programm des 22-Jährigen, der seinen schweren Autounfall vor drei Monaten nur knapp überlebte, gehört es vor allem, sich in Geduld zu üben.

"Ich möchte allen Anhängern und dem Verein für den Rückhalt in dieser schweren Zeit danken. Ich möchte alle grüßen und sie gleichzeitig bitten, mir die nötige Zeit und Ruhe zu geben, um wieder in mein Leben zurückzufinden", ließ der im kroatischen Osijek geborene Offensivspieler Mitte Dezember in seiner bisher einzigen Stellungnahme nach dem Unfall über seine Eltern Sonja und Dragan verbreiten.

Besuch der Teamkollegen geplant

Die Klubverantwortlichen und Spieler respektieren selbstverständlich die Wünsche des Deutsch-Kroaten, der nach langen Jahren in Stuttgart die Schwaben-Metropole mittlerweile als seine Heimat bezeichnet. Ein Besuch der Profis mit Manager Andreas Müller und Ex-Trainer Markus Babbel ist geplant, aber weiterhin nicht terminiert. "Der Junge benötigt nach wie vor sehr viel Ruhe. Jede kleine Aufregung kann für ihn nachteilig sein. Deshalb respektieren wir die Absprache, die wir mit den Eltern haben, zu 100 Prozent", sagt Müller.

Immerhin kann sich der abstiegsgefährdete Klub seit Mitte Dezember in erster Linie wieder auf den Sport konzentrieren. Damals wurde bekannt, dass sich der Gesundheitszustand Vukcevics soweit verbessert hat, dass er sich wieder verbal verständigen kann. Derzeit kämpft Vukcevic zusammen mit seinen Therapeuten täglich um die Verbesserung seiner Beweglichkeit.

An diese Fortschritte war in den ersten Tagen nach dem Unfall in Folge einer Unterzuckerung des Diabetikers am 28. September auf der B45 bei Bammental nicht zu denken gewesen. Vukcevic rang in der Heidelberger Uniklinik mit dem Tod. Nach zwei Kopfoperationen lag der U21-Nationalspieler insgesamt sieben Wochen im Koma.

Bewegende Bilder nach dem Unfall

Das Drama um Vukcevic hatte den 6. Bundesliga-Spieltag überschattet und für emotionale Szenen gesorgt. Nach dem 0:0 gegen den FC Augsburg standen die Hoffenheimer Profis mit Tränen in den Augen vor der Fankurve und sangen mit den Anhängern den Namen ihres Teamkollegen.

Erst am 16. November kam die Nachricht, die ganz Fußball-Deutschland herbeigesehnt hatte. Sechs Wörter einer Mitteilung des Klubs sorgten für Erleichterung: "Boris Vukcevic aus dem Koma aufgewacht."

Die guten Nachrichten der vergangenen Wochen drängten für kurze Zeit sogar die prekäre Lage des Klubs in den Hintergrund. "Das freut uns sehr und stellt vieles andere in den Schatten. Es war vor Wochen kaum zu erwarten, dass Boris' Genesung sich derart positiv entwickelt", sagte Manager Müller: "Wir sind sehr glücklich darüber und werden ihm auch weiterhin jede Unterstützung gewähren, die er benötigt."

Dass Vukcevic weitere Unterstützung braucht, um zurück ins Leben zu finden, ist sicher. Hoffnung macht die Homepage des bekennenden Musical-Liebhabers, auf der unter der Rubrik "Mein schönster Moment als Fußballer" nach wie vor zu lesen ist: "Kommt noch."

Der Kader von 1899 Hoffenheim im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung