DFB-Präsident über Sicherheits-Gipfel

Niersbach: "Stadion ist kein rechtsfreier Raum"

Von Christoph Lesk
Sonntag, 09.12.2012 | 16:12 Uhr
Für Wolfgang Niersbach sind auch nach dem Sicherheitsgipfel noch nicht alle Probleme gelöst
© Getty
Advertisement
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Crotone
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Championship
Millwall -
Sheff Utd
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Championship
Bristol City -
Middlesbrough
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Ligue 1
Monaco -
Angers
Ligue 1
Nizza -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Amiens
Ligue 1
Troyes -
Guingamp
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Serie A
Torino -
Atalanta
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
Primera División
Eibar -
Espanyol
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Primera División
Las Palmas -
Real Betis
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal
Serie A
Crotone -
Udinese
Championship
Birmingham -
Wolverhampton
Primera División
Girona -
Alaves
Serie A
Hellas Verona -
Genua

Am 12.Dezember entscheidet die DFL über das neue Sicherheitskonzept im deutschen Fußball. In der "Bild am Sonntag" stand DFB-Boss Wolfgang Niersbach Rede und Antwort und erläuterte das ausgearbeitete Konzept. Mit dem EM-Jahr ist er indes zufrieden.

Es brauche nun "klare und stabile Leitplanken, die in allen Stadien halten. Und an denen sich die Klubs vor Ort im Dialog mit ihren Fans orientieren", so der 62-Jährige. Seiner Meinung nach würde eine Aufschiebung der Entscheidung nichts bringen. "Unsere gemeinsame Position ist völlig klar." Der Glaube, alle Probleme wären nach dem Sicherheits-Gipfel gelöst, sei allerdings vermessen.

Man habe sich auf den Erhalt von Stehplätzen ausgesprochen. Der DFB sei auch bereit höhere Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. "Eines muss aber klar sein: Ein Stadion ist kein rechtsfreier Raum. Unsere Maßnahmen sind im Sinne der großen Masse der Fans, für 99,95 Prozent der Zuschauer", stellte er klar. Ziel sei es nicht, Emotionen zu unterbinden, sondern klarzumachen, dass es Regeln gibt, die einzuhalten sind.

"Beim Oktoberfest passiert im Verhältnis mehr"

Zum Thema Pyrotechnik hat Niersbach eine klare Meinung: "Es ist verboten und Ende. Es gibt Punkte, die sind nicht diskutabel." Der Besuch des Stadions mit der Familie ist für den DFB-Präsident weiterhin kein Problem: "Es kann natürlich sein, dass komische Gefühle aufkommen, wenn man in bestimmte Gruppen gerät. Aber ich stehe zu der Aussage, dass wir die Lage nicht bagatellisieren, aber auch nicht dramatisieren dürfen.

Beim Oktoberfest passiert im Verhältnis mehr als in einer ganzen Bundesliga-Saison." Auch in der Zukunft sollen die Vereine überdies nicht an den Kosten für Polizeieinsätze beteiligt werden.

"Bald auch wieder einen Titel holen"

Abschließend äußerte sich der Sportfunktionär zu den Ambitionen der deutschen Klubs in den europäischen Pokalwettbewerben: "Ja, wir werden bald auch wieder einen Titel holen. Die Qualität der jungen Leute, die nachrücken, ist unglaublich hoch".

Im gleichen Atemzug lobte er auch die deutsche Jugendarbeit: "Früher sind wir ins Ausland gefahren, um zu schauen, wie dort Talente gefördert werden. Heute kommen uns die anderen Verbände an der Grenze entgegen. In der Nachwuchsförderung und den Leistungszentren der Vereine wird Tolles geleistet."

Gewinne mit dem Hasseröder Adventskalender und etwas Glück jeden Tag tolle Preise

Zu dem eventuellen deutschen Austragungsort der EM 2020 wollte sich Niersbach nicht konkret äußern: "Die Uefa wird klare Vorgaben machen, aber sie überlässt die Wahl der Kandidaten dem jeweiligen Verband. Wir werden ab März 2013 eine Ausschreibung machen und am Ende eine Stadt benennen." Niersbach nannte neben Berlin und München auch Hamburg, Frankfurt, Stuttgart, Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf und Köln als mögliche Kandidaten.

Positives Zeugnis für DFB-Jahr

Der deutschen Nationalmannschaft stellte er nach dem EM-Jahr 2012 ein positives Zeugnis aus. "Eine glatte Zwei" gab der Chef des Deutschen Fußball-Bundes der Auswahl von Bundestrainer Joachim Löw. "Und für einen, der diese Note in Mathematik nie erreicht hat, ist das ein sehr gutes Ergebnis."

"Mit einem guten Gefühl" blickt der Präsident auf das Fußball-Jahr zurück - auch wenn die DFB-Auswahl bei der Europameisterschaft im Halbfinale gescheitert war. "Wenn es mit dem Titel geklappt hätte, wäre es euphorisch gewesen. Entscheidend ist aber auch, wie das Team auftritt, wie die Chemie zwischen Trainer und Spielern ist", meinte Niersbach. "Und die ist sehr positiv."

Die Bundesliga in der Übersicht

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung