Fussball

Medien: Stark pfeift Dortmund vorerst nicht mehr

Von SPOX
Michael Zorc (l.) zeigte für die Fehlentscheidung von Wolfgang Stark kein Verständnis
© Getty

Wolfgang Starks Fehlentscheidung gegen Borussia Dortmund hat Konsequenzen: Wie die "Bild" berichtet, wird der Unparteiische aus dem bayrischen Ergolding (vorerst) keine BVB-Spiele mehr pfeifen. Ein zweiter Fall Merk.

Es war der Pfiff der bisherigen Saison: Wolfgang Stark schickte nach einem vermeintlichen Handspiel Marcel Schmelzer mit Rot in die Kabine. Der VfL Wolfsburg nahm das Geschenk dankend an, verwandelte den Elfmeter. Die Wende.

Dortmund verlor nicht nur das bis dorthin einseitige Spiel (2:3), sondern auch den Anschluss zum FC Bayern. 14 Punkte Rückstand - der Schuldige war schnell gefunden. Für den Schiedsrichter folgte ein medialer Spießrutenlauf.

Gewinne mit dem Hasseröder Adventskalender und etwas Glück jeden Tag tolle Preise

"Der Strafstoß und die Rote Karte waren ein klarer Fehler. Das tut mir natürlich leid", gestand er nach dem Video-Studium der Rettungsaktion. Trotz seines couragierten Auftritts tobte der BVB.

Dortmund lehnt Stark ab

Sportdirektor Michael Zorc äußerte seinen Unmut: "Er hat einfach komplett gegen uns entschieden, das ist schwer zu akzeptieren." Beim Meister fühlte man sich benachteiligt, nicht zum ersten Mal: "Wir wunderten uns schon über einige seiner Entscheidungen."

Der DFB zog nun offenbar die Konsequenzen: Laut "Bild"-Informationen wird Stark ob des folgenschweren Irrtums für kein weiteres Saison-Spiel der Dortmunder angesetzt. Man wolle den Unparteiischen aus dem bayerischen Ergolding vor Anfeindungen schützen, heißt es. Ein offizielles Statement ist noch ausstehend.

Schon 2001 gab es einen ähnlichen Fall. Damals entschied Markus Merk im Saisonfinale in Hamburg auf Freistoß für Bayern. Das Schicksal ist bekannt. Schalke verlor den sichergeglaubten Titel an die Münchner. Und Merk pfiff nie mehr ein Spiel der Revier-Klubs.

Borussia Dortmund im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung