Hoffenheims Müler: "Es gibt keine Normalität"

Von Julian Engelhard
In Hoffenheim kehrt angesichts der ungewissen Zukunft Boris Vukcevics keine Normalität ein
© Getty

Auch fünf Tage nach dem schweren Unfall von Boris Vukcevic ist bei der TSG Hoffenheim keine Normalität eingekehrt. Manager Andreas Müller skizziert die schwierige Situation in Hoffenheim.

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"Es gibt keine Normalität, es gibt auch in drei Wochen keine Normalität", sagte Manager Andreas Müller über die Situation nach dem Unfall. Derzeit trainieren die Kraichgauer mit dem Psychologen Jan Mayer.

"Das Wichtigste ist, dass wir die gewohnten Rituale wieder aufnehmen. Wir sind davon überzeugt, das ist das Beste", sagte dieser. Die Situation sei "sehr sensibel, sehr schwierig".

Salihovic: "Wir denken an Boris"

Mittelfeldspieler Sejad Salihovic beschrieb die Situation ähnlich: "Es ist natürlich schwer für alle. Aber wir müssen damit umgehen. Wir denken an Boris und seine Familie." Vukcevics Familie befürwortete, dass die Hoffenheimer am vergangenen Wochenende zum Spiel gegen den FC Augsburg antreten.

Sportlich gesehen wird die Aufgabe am kommenden Samstag um einiges schwerer: 1899 muss zum Tabellenführer FC Bayern München. "Dass die Vorbereitung nicht normal ist, ist selbstverständlich", sagte Müller.

Derweil untersucht die Polizei weiterhin die Unfallursache des 22-jährigen Vukcevic, der auf die Gegenfahrbahn geriet und annähernd frontal mit einem LKW zusammenstieß. Vukcevic hat Diabetes, daher könnte die Zuckerkrankheit der Grund für den Unfall gewesen sein. Bestätigt wurde dies jedoch noch nicht.

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Boris Vukcevic im Steckbrief

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