"Kritik komplett kontraproduktiv"

Watzke kritisiert Löw-Attacke gegen Schmelzer

Von Fabian Biastoch
Freitag, 12.10.2012 | 13:05 Uhr
Hans-Joachim Watzke verurteilt die öffentliche Kritik an Marcel Schmelzer
© Getty
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Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat mit Kritik auf die Aussagen von Bundestrainer Joachim Löw in Bezug auf Linksverteidiger Marcel Schmelzer reagiert.

"Ich glaube nicht, dass es hilfreich ist, einen Spieler am Tor vor dem WM-Qualifikationsspiel schwach zu reden", sagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund gegenüber den "Ruhr Nachrichten".

"Ich fand die Kritik komplett kontraproduktiv. Ich habe mich darüber geärgert und habe diesem Ärger auch deutlich Ausdruck verliehen."

Watzke vermutet die Situation um den Bundestrainer hinter der scharfen Attacke. "Er wird momentan von vielen Seiten attackiert und angegriffen, teilweise auch völlig unqualifiziert. Da muss man ihm zustehen, dass er in einer Drucksituation auch mal überreagiert."

Zumal Löw entgegen seiner eigentlich Art reagiert hat: "Eigentlich ist er ja jemand, der sich vor seine Spieler stellt. Er hat sich ja am Donnerstag auch deutlich gegen die unsachliche Kritik von Uli Hoeneß an Miroslav Klose gewehrt. Wenig später macht er aber den gleichen Fehler", sagte Watzke,

"ich denke, dass es ihm leid tut." Er glaube, "dass der Bundestrainer seine Aussagen inzwischen auch anders formulieren würde".

"Auftritt supoptimal"

Schon in der "Welt" übte Watze Kritik: "Bei Borussia Dortmund vertreten wir grundsätzlich die Philosophie, dass wir unsere Spieler öffentlich stark reden."

Er jedenfalls sei kein Freund davon, "einzelne Spieler", noch dazu "jüngere Spieler", in aller Öffentlichkeit zu kritisieren. Watzke hofft indes auch, dass der Bundestrainer erkennen wird, dass sein Auftritt "suboptimal" gewesen ist.

Der Bundestrainer sagte in der Pressekonferenz am Donnerstag, Schmelzer habe gegen Österreich "kein gutes Spiel gemacht" und ließ somit durchblicken, dass der Dortmunder nicht die erste Wahl auf der linken Verteidigerposition ist. Löw erklärte: "Viele Alternativen gibt es jetzt aber auch nicht, also müssen wir mit Schmelzer die nächsten zwei, drei, vier, fünf Monate weiterarbeiten." Zudem will er sich "Alternativen" auf der linken Seite schaffen

Geht es nach Watzke, hat Schmelzer eine "ordentliche" Saison gespielt und gerade gegen Manchester City in der Champions League gezeigt, dass er auch international "absolut" konkurrenzfähig ist.

"Marcel bekommt jegliche Unterstützung"

"Marcel bekommt von uns jegliche Unterstützung", so Watzke: "Wobei er die in Anbetracht seiner Leistungen eigentlich gar nicht braucht."

Es ist nicht das erste Mal, dass es zwischen Meister und Nationalmannschaft Redebedarf gibt. In guter Erinnerung ist der Zwist zwischen BVB und Löw im Vorfeld der Europameisterschaft. Damals wollte der BVB seinen Abwehrchef Mats Hummels auch in der DFB-Auswahl aufgestellt sehen.

Bekanntlich rang sich der Bundestrainer kurz vor dem Turnier dazu durch, kritisierte ihn aber auch nach dem bitteren Halbfinalaus gegen Italien, was wiederrum nicht gut im Ruhrpott ankam.

"Ich weiß nur, dass wir uns gegenüber der Nationalelf immer extrem vorbildlich benommen haben. Von unserer Seite gab es nie Kritik, schon gar nicht über die Medien", sagte Watzke über sein grundsätzliches Verhältnis zum Bundestrainer. Gegenüber Löw gibt es in Dortmund jedoch "keine Ressentiments."

Der BVB-Boss weiter: "Und ich glaube, von der anderen Seite gibt es sie auch nicht."

Marcel Schmelzer im Steckbrief

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