Schalke womöglich 2019 schuldenfrei

Tönnies fordert DFB-Stammplatz für Höwedes

Von Marco Heibel
Dienstag, 30.10.2012 | 10:29 Uhr
Clemens Tönnies hält Benedikt Höwedes für den besten Innenverteidiger Deutschlands
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Clemens Tönnies, Aufsichtsratschef von Schalke 04, und Horst Heldt, Sportdirektor bei den "Königsblauen", machen sich öffentlich für ihren Kapitän Benedikt Höwedes stark, der in der Nationalmannschaft trotz anhaltendender Defensivprobleme bislang nur eine untergeordnete Rolle spielt.

Bei der Aufzeichnung des Audi Star Talk, der am Dienstag auf Sport1 ausgestrahlt wird, bezog Tönnies eindeutig Position für die Schalker Nationalspieler. Vor allem für seinen Spielführer findet er lobende Worte.

"Ich finde, dass Benedikt Höwedes im Spiel gegen Schweden absolut gefehlt hat! Er ist der beste Innenverteidiger, den wir in Deutschland haben." Der 24-Jährige kam bislang in neun A-Länderspielen zum Einsatz, davon zweimal von Beginn an.

Auch die Schalker Mittelfeldspieler Lewis Holtby und Julian Draxler verdienten nach Tönnies Ansicht mehr Spielanteile in der Nationalelf. Allerdings schränkt der 56-Jährige auch ein, dass der Bundestrainer "jetzt nicht nur Schalker aufstellen" könne. Aber "einen gesunden Mix fände ich gut."

Sportdirektor Heldt kritisiert das generelle Auswahlverfahren von Bundestrainer Joachim Löw: Nicht nur Bayern München und Borussia Dortmund hätten sehr gute Spieler in ihren Reihen. "Da würde ich mir schon wünschen, wenn die Leistung im Verein vorhanden ist, dass dies auch berücksichtigt wird."

"Magath hat Schalke nicht verstanden"

19 Monate nach der Entlassung von Trainer und Sportdirektor Felix Magath erläuterte Tönnies erstmals die Gründe für die Trennung: "Im ersten Jahr hat er alles richtig gemacht, da war er ein Glücksfall. Danach hat er Schalke nicht richtig verstanden." Magath sei jemand, der die Leute eher anschiebe, anstatt sie zu ziehen. Ziehen sei jedoch besser als schieben: "Du musst Leute motivieren und verlässlich sein, dann folgen sie dir."

Ein weiterer Grund für die Trennung sei das angespannte Verhältnis Magaths zu Horst Heldt gewesen: "Wir sind über Kreuz gekommen, weil er den Horst nicht so behandelt hat, wie wir das vereinbart haben." Einen Seitenhieb kann sich Tönnies gegenüber dem früheren Trainer nicht verkneifen: "Wenn man ordentlich mit mir umgeht, kann man überhaupt keinen Streit bekommen."

Schalke womöglich 2019 schuldenfrei

Aktuell steht Schalke 04 sportlich und finanziell so gut da wie lange nicht mehr. Laut Tönnies könnten die einst hochverschuldeten Gelsenkirchener sogar bereits 2019 komplett schuldenfrei sein. Damit dies gelingt, müsse der sportliche Erfolg allerdings anhalten.

Die Voraussetzungen seien nicht zuletzt dank Sportdirektor Heldt geschaffen, wie Tönnies erläutert: "Unser Auftrag an Horst Heldt war, eine leistungsfähige Mannschaft zusammen zustellen. Das ist ihm hervorragend gelungen. Mein größtes Kompliment dafür."

"Gewaltbereite Fans ausgrenzen"

Auch zum Dauerthema Fangewalt äußerte sich Tönnies im Audi Star Talk. Für den 56-Jährigen kann es in dieser Frage nur eine radikale Lösung geben: "Wir haben das Problem in Deutschland, dass es gewaltbereite Fans gibt." Genau diese gewaltbereiten Fans gehörten aussortiert und konsequent ausgeschlossen, und zwar "nicht nur aus dem Stadion. Die müssen komplett ausgegrenzt werden!"

Wer Spaß an Prügeleien oder Sachbeschädigungen habe, "der gehört nicht in die Fußball-Familie." Hier seien die Vereine gefragt, mit aller Konsequenz vorzugehen: "Schalke hat bisher in den letzten Jahren jedes Stadionverbot durchgesetzt."

Weiteres Verbesserungspotenzial sieht Tönnies in der Zusammenarbeit mit der Polizei: "Wir müssen viel intensiver und schneller mit den Polizeibehörden sprechen und daraus Konzepte entwickeln."

Benedikt Höwedes im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung