Der lange Weg des Hinterbänklers

Von Ruben Zimmermann
Freitag, 19.10.2012 | 09:34 Uhr
Max Grün hat bei den Fürthern den Schritt zum Bundesligakeeper geschafft
© Imago
Advertisement
Fed Cup Women National Team
So22.04.
Halbfinale! Kerber, Görges und Co. gegen Tschechien
Primera División
Girona -
Espanyol
Serie A
Cagliari -
Bologna
Premier League
Arsenal -
West Ham
Ligue 1
Nizza -
Montpellier
Serie A
Udinese -
Crotone
Serie A
Chievo Verona -
Inter Mailand
Serie A
Lazio -
Sampdoria
Serie A
Atalanta -
FC Turin
Premier League
ZSKA Moskau -
FK Krasnodar
Primera División
Malaga -
Real Sociedad
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
St. Etienne -
Troyes
Premier League
Man City -
Swansea
First Division A
Brügge -
Lüttich
Primera División
Las Palmas -
Alaves
Premier League
Stoke -
Burnley (Delayed)
Primera División
Atletico Madrid -
Real Betis
Serie A
Juventus -
Neapel
Ligue 1
Bordeaux -
PSG
Superliga
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)

Beim FC Bayern München ist er einst an der großen Konkurrenz gescheitert. Doch durch jahrelange harte Arbeit hat sich Max Grün anschließend von der Regionalliga bis in die Bundesliga hochgekämpft. Auch von einer schweren Verletzung hat sich der Keeper der SpVgg Greuther Fürth nicht umwerfen lassen. Jetzt ist Grün einer der Hoffnungsträger.

Max Grün ist ein Kämpfer. Das war er schon immer. Wo andere aufgegeben hätten, da machte er einfach weiter. Seine Karriere verlief alles andere als geradlinig, doch egal wie groß der Rückschlag auch war, Grün kämpfte sich zurück - immer.

"Ich möchte nur jeden Tag Fußball spielen und mich voll verausgaben. Sonst fühle ich mich einfach nicht wohl", sagt Grün über sich selbst. Alles andere als einhundert Prozent Einsatz kommt für ihn nicht infrage. Und so wurde der große FC Bayern auf den damals 16-jährigen Grün aufmerksam und lockte ihn vom kleinen FV 1920 Karlstadt an die Säbener Straße.

Möglicherweise stach der Keeper den Scouts der Bayern damals auch noch aus einem anderen Grund ins Auge. Denn Grün hob sich zu der Zeit nicht nur durch seine Leistungen, sondern auch durch sein Äußeres von seinen Mitspielern ab. "Vielleicht glaubt das heute keiner mehr, aber früher habe ich sehr mit meiner Frisur experimentiert. Ich war zwar kein Punk, aber habe fast alle möglichen Haarfarben durch", verriet der Keeper im Interview mit SPOX.

Regionalliga statt Champions League

Beim FC Bayern spielte Grün in den Jugendmannschaften und schaffte durch gute Leistungen sogar den Sprung in die deutsche U-16- und später auch U-17-Nationalmannschaft. Insgesamt acht Länderspiele stehen auf seinem Konto.

Doch den Sprung zu den Profis schaffte er trotz guter Leistungen nie, und auch in der zweiten Mannschaft der Bayern konnte er sich später gegen Konkurrenten wie Thomas Kraft und Michael Rensing nicht mehr durchsetzen. Zwischen 2006 und 2009 brachte es der Keeper dort gerade einmal auf fünf Einsätze.

Es folgte der Wechsel zu Greuther Fürth, doch auch dort ließ der Durchbruch auf sich warten. Grün musste beim Kleeblatt ebenfalls zunächst in der zweiten Mannschaft ran, bekam aber dort immerhin seine Einsatzzeit. "Vor allem die ersten sechs Monate waren sehr lehrreich. Ich bekam bei der zweiten Mannschaft Spielpraxis, trainierte bei den Profis und bekam mit, wie die Mechanismen im Profifußball greifen", erinnert sich der Keeper heute zurück.

Loboue gibt Starthilfe

Trotz guter Leistungen brauchte Grüns Profikarriere noch einen kleinen Anschubser. Diesen lieferte Stephan Loboue, damals Stammkeeper der Fürther, als er sich im Februar 2010 einen Muskelfaserriss zuzog. Damit war der Weg frei für Grüns Debüt in der 2. Bundesliga.

Das Spiel gegen 1860 München verloren die Fürther zwar mit 1:2, doch Grün hinterließ in seinem Debüt, und auch in den kommenden Wochen, einen bleibenden Eindruck. So blieb er, auch nach der Rückkehr Loboues, bis zum Saisonende im Kasten der Spielvereinigung.

Schienbeinbruch stoppt Aufstieg

In der nächsten Saison war Grün dann von Beginn an die Nummer eins der Kleeblätter. Der Rückschlag folgte allerdings in der Winterpause: Im Testspiel gegen den VfB Stuttgart brach sich der Keeper das Schienbein - Saisonaus. Ohne ihren Stammkeeper verpassten die Fürther in der Rückrunde wieder einmal den Aufstieg.

Pünktlich zur Saison 2011/12 war Grün dann jedoch wieder fit und unter Mike Büskens auch sofort wieder die Nummer eins. In seiner ersten kompletten Saison als Stammkeeper schaffte Grün dann das, woran sie in Fürth zuvor jahrelang gescheitert waren: Den Aufstieg in die Bundesliga. Außerdem kassierten die Fürther in dieser Spielzeit die wenigsten Gegentreffer aller Zweitliga-Mannschaften. Grün avancierte zum Liebling der Fans.

Endlich in der Bundesliga

Mit 25 Jahren ist Max Grün nun also endlich in der Bundesliga angekommen. Allerdings läuft die Premierensaison der Fürther noch schleppend. Erst sieben Pünktchen haben die Franken trotz ansprechender Leistungen bisher gesammelt und stehen damit aktuell auf dem vorletzten Tabellenplatz.

Am bisher einzigen Saisonsieg hatte Grün einen großen Anteil. Beim 1:0-Erfolg gegen Mainz 05 bewahrte er seinen Klub mehrfach vor dem Ausgleich. Es war sein erstes und bisher einziges Zu-Null-Spiel in der höchsten deutschen Spielklasse. Weitere werden folgen müssen, wenn der Traum von der Bundesliga nicht nach einem Jahr schon wieder ausgeträumt sein soll. Die nächste Chance gibt's im Derby gegen den Club aus Nürnberg.

Max Grün im Steckbrief

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung