Hoeneß: „Liga muss mit einer Sprache sprechen"

Von Stefan Petri
Samstag, 15.09.2012 | 09:31 Uhr
"Geh deinen Weg": Hoeneß unterstützt die Kampagne der Bundesliga
© Getty
Advertisement
World Cup
45 Min. nach Abpfiff: Schaue die WM-Highlights auf DAZN
World Cup
Saudi-Arabien -
Ägypten (Highlights)
World Cup
Uruguay -
Russland (Highlights)
World Cup
Spanien -
Marokko (Highlights)
World Cup
Iran -
Portugal (Highlights)
World Cup
Australien -
Peru (Highlights)
World Cup
Dänemark -
Frankreich (Highlights)
World Cup
Nigeria -
Argentinien (Highlights)
World Cup
Island -
Kroatien (Highlights)
J2 League
Fagiano -
Tokyo Verdy
World Cup
Südkorea -
Deutschland (Highlights)
World Cup
Mexiko -
Schweden (Highlights)
World Cup
Schweiz -
Costa Rica (Highlights)
World Cup
Serbien -
Brasilien (Highlights)
World Cup
Senegal -
Kolumbien (Highlights)
World Cup
Japan -
Polen (Highlights)
World Cup
Panama -
Tunesien (Highlights)
World Cup
England -
Belgien (Highlights)
Allsvenskan
Göteborg -
Kalmar

Uli Hoeneß hat sich in einem Interview mit der "Bild" zur Integrations-Kampagne der Bundesliga geäußert. Dabei sprach der Präsident des FC Bayern München unter anderem über den Fall Kevin Pezzoni, die gelungene Integration von Franck Ribery und eine Haltung zur Pyrotechnik.

Der Bayern-Boss forderte eine einheitliche Linie der 18 Ligaklubs: "Wir müssen die Bundesliga komplett zusammenkriegen. Es kann nicht sein, dass neun Vereine mitmachen und neun nicht." Ziel müsse es sein, mit einer Stimme zu sprechen. "Die Repräsentanten des Fußballs müssen nun Stellung beziehen gegen Rassismus, Ausländerfeindlichkeit und Diskriminierung von Minderheiten."

Sein Motto dabei: Wehret den Anfängen! "Wenn ich das aber laufen lasse oder sogar sympathisiere mit diesen Entwicklungen, darf ich mich nicht wundern, wenn in den Stadien Hölle los ist."

Als Beispiel nannte er das Verhalten seines Klubs bei den anfänglichen Anfeindungen gegen Torhüter Manuel Neuer, gegen die "massiv vorgegangen" worden war: "Es ist kein Wunder, dass sich Kevin Pezzoni Münchner Verhältnisse gewünscht hat.

Ribery als positives Beispiel

Beim Rekordmeister habe die Jungend zu über 50 Prozent einen Migrationshintergrund, so Hoeneß, was "normale und ungezwungene" Integration gewährleisten würde. Im Falle ausländischer Topstars sie auch deren Wille zur Eingliederung entscheidend - wie im Fall Franck Ribery.

Dessen Einstellung zum FC Bayern sei mittlerweile ein Musterbeispiel. "Als er zu uns kam, wusste er bestimmt nicht so genau, wo München liegt. Er hielt es mehr für eine Durchgangsstation", so Hoeneß. "Jetzt ist er mit ganzem Herzen Bayern-Spieler, und auch seine Familie will nicht mehr weg.

Im Streit um Feuerwerkskörper outete er sich als Fan der Pyrotechnik, sprach sich aber klar für ein Verbot in den Stadien aus. "Ich persönlich bin ja einer der größten Feuerwerker. Aber nur daheim und 200 Meter vom nächsten Haus entfernt. Pyros im Stadion sind extrem gefährlich und verboten. Das muss man in einem Rechtsstaat akzeptieren."

Uli Hoeneß im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung