Fussball

HSV schützt Arnesen und plant Zukunft

SID
Der Aufsichtsratsvorsitzende Alexander Otto stärkt Sportchef Frank Arnesen den Rücken
© Getty

Alexander Otto, der Aufsichtsratsvorsitzende des Hamburger SV, hat dem zuletzt heftig kritisierten Sportchef Frank Arnesen erneut das Vertrauen ausgesprochen. "Wir stehen voll hinter dem Vorstand insgesamt", sagte Otto am Dienstag bei der Vorstellung des geplanten Nachwuchsleistungszentrums "HSV-Campus": "Das Verhältnis zu Arnesen und dem Vorstand ist sehr gut."

Arnesen sah sich zuletzt verstärkt Kritik an seiner Transferpolitik ausgesetzt. Ihm wurde auch vorgeworfen, dass er eine zu hohe Ablösesumme für den Kroaten Milan Badelj gezahlt habe.

Der "HSV-Campus" soll ab Mitte 2013 in unmittelbarer Nähe der Profi-Trainingsplätze beim Stadion errichtet und Ende 2014 eingeweiht werden. Sie wird das bisherige HSV-Internat im Vorort Norderstedt ersetzen, das 20 Kilometer entfernt liegt. In dem neuen Zentrum sollen unter anderem 20 Wohnungen für junge Fußballspieler untergebracht werden. Weiterhin sind dort ein Audimax für 82 Leute sowie eine Sportbar mit 150 Plätzen geplant. Das Gebäude soll zweigeschossig in einen Hügel integriert werden, der auch zu Trainingszwecken genutzt werden kann.

Die Baukosten werden mit 12 Millionen Euro angesetzt, die der Verein durch eine "Jubiläums-Anleihe" finanzieren will. Die Anleihe wird ab dem 29. September, dem 150. Vereinsjubiläum, ausgegeben.

Testspiel gegen Lech Posen

Am 3. Oktober bestreitet der HSV ein Testspiel bei Lech Posen. Die Partie findet im Rahmen der Feierlichkeiten anlässlich des 90-jährigen Bestehens des polnischen Traditionsklubs statt.

Stürmer Artjoms Rudnevs kehrt bei dem Spiel an seine alte Wirkungsstätte zurück. Der lettische Nationalspieler war vor der laufenden Saison von Lech nach Hamburg gewechselt.

Der Hamburger SV im Steckbrief

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