Granit Xhaka spielt für die Nationalmannschaft der Schweiz

"Mir wurden böswillig Steine in den Weg gelegt“

Von Sandra Specks
Montag, 24.09.2012 | 14:41 Uhr
Xhaka hat mit Mönchengladbach einen eher schleppenden Start in die neue Saison hingelegt
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
Sa18:00
Die Highlights vom Samstag mit BVB, SVW, VfB & HSV
2. Liga
SaJetzt
Die Highlights der Samstagsspiele
Premier League
Live
Swansea -
Man United
CSL
Live
Shanghai Shenhua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Während Granit Xhaka bei Borussia Mönchengladbach noch auf den Durchbruch wartet, konnte er zuletzt mit der Schweizer Nationalmannschaft Erfolge feiern. Das Herkunftsland seiner Eltern übersäte ihn dafür aber mit reichlich Kritik. Mit einem öffentlichen Brief wehrt sich der 19-Jährige jetzt.

Seine Eltern stammen ursprünglich aus dem Kosovo, doch Xhaka wurde in Basel geboren. Dies ist auch der Grund dafür, dass bei der Begegnung zwischen der Schweizer und der albanischen Nationalmannschaft sein Auftritt im roten Trikot für Aufsehen sorgte.

Denn genau wie seine Teamkollegen Xherdan Shaqiri vom FC Bayern München oder Valon Behrami (SSC Neapel) wurde der Neuborusse für seine Entscheidung für die Schweiz zu spielen, von albanischen Medien und Fans schwer beschimpft und sogar als Verräter hingestellt.

Nun wehrt sich Xhaka und stellt zudem klar, dass der Albanische Verband selbst zu seiner Entscheidung beigetragen hat. "Gegen mich und einige meiner Mitspieler wurde ein beispielloser Krieg von bestimmten Sportmedien und Kolumnisten geführt. Insbesondere aber von Herrn Armando Duka (Präsident des albanischen Fußballverbandes), der die Schuld für den Verlust zahlreicher Talente trägt", wird er von der "Welt" zitiert.

"Wünsche mir, dass diesen Jungs nicht dasselbe widerfährt"

Und weiter: "Albanien hat große Talente in aller Welt. Ich wünsche mir, dass diesen Jungs nicht dasselbe widerfährt wie mir, als mir der Verband meines Landes zu jener Zeit, als ich vom Schweizer Verband umworben wurde, unnötig und böswillig Steine in den Weg legte".

Harte Worte gegen das Land seiner Eltern. Dennoch scheinbar nötig. Denn das der Gladbacher sich nach wie vor für den Kosovo einsetzt, scheinen die Medien und Fans vergessen zu haben. Der 19-Jährige, Shaqiri und Behrami gehören nämlich zu den Spielern, die eine Deklaration an Präsident Sepp Blatter vom Weltverband Fifa unterschrieben haben, und so versuchen den Kosovo in den internationalen Fußball mit einzubeziehen und der möglicherweise bald eine eigene Nationalmannschaft bekommt.

Auch der Schweizer Coach Ottmar Hitzfeld kann die Reaktionen gegen seinen jungen Spieler nicht nachvollziehen: "Die Presse in Albanien hetzte gegen ihn und andere Spieler. Sie wurden als Verräter dargestellt. Logisch, dass das weh tut. Es ist für Außenstehende sehr schwer zu beurteilen, wie Menschen mit Migrationshintergrund fühlen."

Granit Xhaka im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung