Auch Bayern lehnt nach Kokain-Affäre Probetraining ab

Schwierige Comeback-Bemühungen für Göktan

SID
Montag, 24.09.2012 | 12:17 Uhr
Im Oktober 2008 wurde Berkant Göktan Kokain-Missbrauch nachgewiesen
© Getty
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Der ehemalige Bundesliga-Profi Berkant Göktan versucht bislang erfolglos, wieder Fuß im deutschen Profifußball zu fassen. "Ich wollte nur ein Probetraining, mich fit halten, die Leute sollten mich mal ein, zwei Wochen anschauen, aber nix. Wo ich hinkomme, sagt man: Du bist gescheitert", sagte der 31-Jährige dem "Kicker".

Es war sein erstes Interview, seitdem sein Vertrag mit 1860 München vor vier Jahren wegen des Nachweises von Kokainspuren in seinem Urin aufgelöst wurde. "Ich war da schon lange nicht mehr der kleine Junge, der sich aufs Training freute. Nein, ich spürte eine unheimliche Last in mir", sagte Göktan.

Nach seinem Scheitern ging er nach Thailand, lernte seine heutige Frau kennen, beschäftigte sich mit der buddhistischen Lehre und lernte eine chinesische Heilkunst. Jetzt betont er: "Ich will noch mal zeigen, was ich kann. Als Fußballer und auch als Mensch. Ich bin ablösefrei und fit. Das ist meine letzte Chance."

Doch sportlich weist seine Vita eine große Lücke auf. Er stand zwar einige Monate in Bangkok bei Erstligist Muangthong United unter Vertrag, absolvierte aber nur ein Testspiel. Auch das ist einer der Gründe dafür, dass er es jetzt schwer hat, wieder zurückzukehren. "Ich bin auch zum FC Bayern gegangen, dort habe ich ja von der E-Jugend bis zu den Profis gespielt. Zweimal haben sie mir abgesagt, ich wollte nur mittrainieren. Das hat mir schon weh getan", sagte Göktan.

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