Kontinuität statt Schulden

Bruchhagen: "Wir werden uns nicht verschulden"

Von Marco Heibel
Dienstag, 18.09.2012 | 14:31 Uhr
Frankfurts Vorstandsvorsitzender Heribert Bruchhagen will keine Schulden aufbauen
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Live
Blackburn -
Burnley
League Cup
Live
Cheltenham -
West Ham
Copa do Brasil
Flamengo -
Botafogo
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Gremio
Copa Sudamericana
Nacional -
Estudiantes
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Watford -
Brighton
Premier League
Crystal Palace -
Swansea (DELAYED)
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Superliga
Nordsjälland -
Kopenhagen
Primera División
Espanyol -
Leganes
Primera División
Eibar -
Bilbao
Premier League
Zenit -
Rostow
Super Liga
Roter Stern -
Partizan
Premier League
Tottenham -
Burnley
Primera División
Getafe -
Sevilla
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Kolumbien
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Spanien -
Italien
Serie B
Empoli -
Bari
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Lettland -
Schweiz
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien
WC Qualification South America
Bolivien -
Chile
WC Qualification South America
Kolumbien -
Brasilien
WC Qualification South America
Ecuador -
Peru
WC Qualification South America
Paraguay -
Uruguay
WC Qualification South America
Argentina -
Venezuela

Aufsteiger Eintracht Frankfurt ist mit drei Siegen aus drei Spielen perfekt in die Bundesliga-Saison gestartet. Vom Europapokal möchte der Vorstandsvorsitzende Heribert Bruchhagen aber nichts wissen, wie er im Interview mit "Eurosport" verriet. Auch den Einsatz von Investoren sieht er nicht nur im Hinblick auf das Financial Fairplay kritisch. Für seinen Trainer Armin Veh findet er dagegen nur lobende Worte.

Der 3:2-Sieg der Frankfurter Eintracht gegen den Hamburger SV am 3. Bundesliga-Spieltag muss für Heribert Bruchhagen eine besondere Genugtuung gewesen sein, kritisierte er doch wenige Tage zuvor die 13 Millionen Euro teure HSV-Verpflichtung Rafael van der Vaart, dessen Ablöse komplett von Investor Klaus-Michael Kühne gestemmt wurde.

Zusammen mit den je rund vier Millionen Euro teuren Milan Badelj und Petr Jiracek hat der Hamburger SV allein in den letzten Tagen der Transferperiode 21 Millionen Euro ausgegeben. Im Interview mit "Eurosport" erläuterte der 64-jährige Bruchhagen seine Bedenken.

"Wenn überall von Financial Fairplay gesprochen wird, ist es für uns nicht so schön, wenn ein Verein in drei Tagen so viel Geld in die Hand nimmt, wie wir in einem ganzen Jahr. Das macht uns in unseren Planungen mutlos. Denn dadurch wissen wir, dass es schwer wird, diesen Klub in der Tabelle zu überholen."

Aktueller Höhenflug trotz defensiver Einkaufspolitik

Ferner erteilte Bruchhagen einem hypothetischen Einstieg eines Investors bei der Eintracht ebenso eine klare Absage wie einer riskanteren Einkaufspolitik: "Es ist einer unserer wesentlichen Grundsätze, dass wir uns nicht verschulden. Ich weiß, dass man in Deutschland zum Außenseiter gerät, wenn man nicht bereit ist, sich zu verschulden. Wir leben in einem Land, wo Kreativität und Gestaltung auch immer mit Schulden verbunden werden."

Dem momentanen Erfolg tut die defensive Einkaufsstrategie keinen Abbruch. Heribert Bruchhagen weiß die guten Ergebnisse aber realistisch einzuschätzen. So wie die Mannschaft in der Abstiegssaison 2010/11 in eine Abwärtsspirale geraten sei, besitze man aktuell schlicht und einfach das nötige Spielglück.

Vor allem Trainer Armin Veh und Manager Bruno Hübner, die die aktuelle Mannschaft bewusst aus sehr guten und bezahlbaren Zweitligaspielern zusammengestellt haben, seien für den guten Start verantwortlich. Da er jedoch aus leidvoller Erfahrung um die "Dynamik des Misserfolgs" wisse, gibt es für Bruchhagen derzeit keinen Anlass zu übertriebener Euphorie.

Erfolgsfaktor Armin Veh

Einzig wenn es um die Arbeit des Trainers geht, gerät Bruchhagen ins Schwärmen: "Wir haben ihn geholt, weil wir wussten, dass er gestanden ist. Er ist ein "Elder Statesman", hat eine natürliche Autorität."

"Das wirkt sich auf die Mannschaft aus. Die Spieler spüren einfach seine Erfahrung und Kompetenz. Er sieht, dass in Frankfurt viele junge Spieler sind, die er besser gemacht hat. Diesen Weg sieht er noch nicht als abgeschlossen an, das kann auch ein Kriterium für eine Verlängerung sein", so Bruchhagen weiter.

Der Kader von Eintracht Frankfurt

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung