Debatte um Mario Gomez zieht weite Kreise

SID
Donnerstag, 02.08.2012 | 15:32 Uhr
Mit Leistung auf dem Platz will Mario Gomez auf die Kritik an seiner Person antworten
© Getty
Advertisement
League Cup
So25.02.
Bohnen-Alarm! Rocket Beans kommentieren das Finale
Six Nations
Sa24.02.
Nur was für richtig harte Kerle: Six Nations auf DAZN
Ligue 1
Straßburg -
Montpellier
Championship
Hull -
Sheffield Utd
Primera División
La Coruna -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Eibar
Premier League
Leicester -
Stoke
Premier League
Liverpool -
West Ham
Championship
Preston -
Ipswich
Primera División
Real Madrid -
Alaves
Ligue 1
Toulouse -
Monaco
Serie A
Bologna -
CFC Genua
Premier League
Watford -
Everton
Primera División
Leganes -
Las Palmas
Championship
Fulham -
Wolverhampton
Ligue 1
Dijon -
Caen
Ligue 1
Guingamp -
Metz
Ligue 1
Lille -
Angers
Ligue 1
Nantes -
Amiens
Ligue 1
Rennes -
Troyes
Premier League
West Bromwich -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
FC Barcelona -
Girona
Serie A
Inter Mailand -
Benevento
Primeira Liga
Pacos Ferreira -
Benfica
Premier League
Bournemouth -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Brighton -
Swansea (DELAYED)
Premier League
Burnley -
Southampton (DELAYED)
J2 League
Fukuoka -
Gifu
A-League
FC Sydney -
Sydney Wanderers
Primera División
Villarreal -
Getafe
Eredivisie
Ajax -
Den Haag
Serie A
Crotone -
SPAL
Premier League
Crystal Palace -
Tottenham
Eredivisie
Feyenoord -
PSV
Premiership
Aberdeen -
Celtic
Super Liga
Partizan -
Zemun
Ligue 1
Bordeaux -
Nizza
Serie A
Florenz -
Chievo Verona
Serie A
Sassuolo -
Lazio
Serie A
Hellas Verona -
FC Turin
Serie A
Sampdoria -
Udinese
Premier League
Man United -
Chelsea
Primera División
Bilbao -
Malaga
1. HNL
Rijeka -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Lyon -
St. Etienne
League Cup
Arsenal -
Man City
League Cup
Arsenal -
Man City (Rocket Beans)
First Division A
Lüttich -
Brügge
Serie A
Juventus -
Atalanta
Superliga
Kopenhagen -
Odense
Primera División
Valencia -
Real Sociedad
Primera División
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Serie A
AS Rom -
AC Mailand
Ligue 1
PSG -
Marseille
Primeira Liga
Portimonense -
FC Porto
Superliga
Union SF -
Colon
Serie A
Cagliari -
Neapel
Primera División
Levante -
Real Betis
Cup
Akhisar -
Galatasaray
Cup
Akhisar -
Galatasaray (Türkischer Kommentar)
Primera División
Espanyol -
Real Madrid
Coupe de France
Les Herbiers -
Lens
Primera División
Girona -
Celta Vigo
Copa Libertadores
Montevideo -
Gremio
Super Liga
Radnicki Nis -
Partizan
Coppa Italia
Juventus -
Atalanta
Coupe de France
Chambly -
Straßburg
Primera División
Getafe -
La Coruna
Primera División
Bilbao -
Valencia
Primera División
Malaga -
FC Sevilla
Coppa Italia
Lazio -
AC Mailand
Coupe de France
PSG -
Marseille
Primera División
Atletico Madrid -
Leganes
Primera División
Eibar -
Villarreal
Indian Super League
Bengaluru -
Kerala
Cup
Besiktas -
Fenerbahce
Cup
Besiktas -
Fenerbahce (Türkischer Kommentar)
Primera División
Real Betis -
Real Sociedad
Superliga
Midtylland -
Bröndby
Premier League
Arsenal -
Man City
Primera División
Las Palmas -
FC Barcelona
Coupe de France
Caen -
Lyon
Primera División
Alaves -
Levante
A-League
Melbourne City -
Melbourne Victory
CSL
Guangzhou Evergrande -
Guangzhou R&F
Ligue 1
Nizza -
Lille
Ligue 1
Monaco -
Bordeaux
Championship
Dundee United -
St. Mirren
Championship
Middlesbrough -
Leeds
Primeira Liga
FC Porto -
Sporting
A-League
Newcastle -
FC Sydney
J1 League
Kobe -
Shimizu
Primera División
Villarreal -
Girona
Premier League
Burnley -
Everton
Serie A
SPAL -
Bologna
Championship
Nottingham -
Birmingham
Primera División
FC Sevilla -
Bilbao
Ligue 1
Troyes -
PSG
Serie A
Lazio -
Juventus
Eredivisie
PSV -
Utrecht
Premier League
Liverpool -
Newcastle
Primera División
Leganes -
Malaga
Primera División
La Coruna -
Eibar
Championship
Wolverhampton -
Reading
First Division A
FC Brügge -
Kortrijk
Ligue 1
Amiens -
Rennes
Ligue 1
Angers -
Guingamp
Ligue 1
Metz -
Toulouse
Ligue 1
St. Etienne -
Dijon
Premier League
Tottenham -
Huddersfield (DELAYED)
Primera División
Real Madrid -
Getafe
Serie A
Neapel -
AS Rom
Premier League
Leicester -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Southampton -
Stoke (Delayed)
Premier League
Watford -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Swansea -
West Ham (DELAYED)
Primera División
Levante -
Espanyol
Serie A
CFC Genua -
Cagliari
League One
Blackburn -
Wigan
Super Liga
Partizan Belgrad -
Rad
Premier League
Lok Moskau -
Spartak Moskau
Eredivisie
Vitesse -
Ajax
Premier League
Brighton -
Arsenal
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Slaven Belupo
Ligue 1
Caen -
Straßburg
Serie A
FC Turin -
Crotone
Serie A
Udinese -
Florenz
Serie A
Benevento -
Hellas Verona
Serie A
Atalanta -
Sampdoria
Serie A
Chievo Verona -
Sassuolo
Primera División
FC Barcelona -
Atletico Madrid
Ligue 1
Montpellier -
Lyon
Primera División
Real Sociedad -
Alaves
Primera División
Valencia -
Real Betis
Serie A
AC Mailand -
Inter Mailand
Ligue 1
Marseille -
Nantes
Premier League
Crystal Palace -
Man United
Primera División
Celta Vigo -
Las Palmas
Championship
Leeds -
Wolverhampton

Trotz Top-Quote steht Mario Gomez weiter in der Kritik. Uli Hoeneß gibt ihm indirekt die Schuld am verlorenen Champions-League-Finale. Heynckes betont die neuen Alternativen.

Das Schöne im Fußball ist - und das wird auch in der 50. Spielzeit der Bundesliga der Fall sein: Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

Mario Gomez kann aber wohl nur den Kopf schütteln, wenn er sich seine ganz persönliche Wahrheit anschaut: 93 Pflichtspiel-Tore hat er in drei Jahren bei Bayern München erzielt, einmal war er Bundesliga-Torschützenkönig und einmal knapp dahinter, in der Champions League lange auf Augenhöhe mit keinem Geringeren als Lionel Messi, bei der EM nur knapp vom Gewinn des Goldenen Schuhs entfernt - und trotzdem soll Gomez "nur gut und nicht sehr gut" sein?

Umstrittenster Spieler Deutschlands

So urteilt der Präsident des FC Bayern, Uli Hoeneß, über Gomez. Das Schicksal des 27-Jährigen ist es wohl einfach, der gegenwärtig umstrittenste Fußballer Deutschlands zu sein.

Als die vom ARD-Experten Mehmet Scholl bei der EM losgetretene Diskussion am Dienstag in Ingolstadt ihren vorläufigen Höhepunkt erlebte, hatte Gomez zum Glück anderes zu tun.

Keine zwei Stunden, nachdem Bayern-Präsident Uli Hoeneß dem Torjäger indirekt die Schuld an der Niederlage im Finale der Champions League gegen den FC Chelsea angehängt hatte, schoss Gomez beim 15:0 gegen eine Sponsorenauswahl fünf Tore.

Lieber im Finale gegen Chelsea

Hoeneß legte prompt nach: "Es reicht einfach nicht, da fünf, sechs oder sieben Mal zu treffen, sondern besser das 1:0 gegen den AC Mailand in der 88. Minute - oder im Finale gegen Chelsea. Das ist mir lieber", sagte der 60-Jährige der Münchner "Abendzeitung".

Böse Zungen mögen behaupten, dass Gomez die Kritik bei seinem schwachen Auftritt beim 3:2 gegen den 1. FC Kaiserslautern am Tag darauf bereits nahe gegangen war. "Ich glaube nicht, dass Mario ein Sensibelchen ist. Und ich fand schon die Diskussion bei der Nationalmannschaft während der EM sehr kontraproduktiv", sagte aber Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge.

Teuerster Transfer der Bundesliga

Gomez, der ehemalige Stuttgarter, mit 30 Millionen Euro der teuerste Transfer der Liga-Geschichte, hat gelernt, die Dauerdebatte um seine Person auszublenden. Es bleibt ihm auch nichts anderes übrig.

"Ich denke, dass Mario sich das nicht so zu Herzen nimmt. Er muss damit leben", sagte Trainer Jupp Heynckes am Mittwochabend. Hoeneß stehe es zu, "dass er hier und da mal was sagt".

Aber Heynckes kennt die Bayern-Welt genauso wie Gomez nach drei Jahren gut genug, um dem Gerede "nicht so große Bedeutung beizumessen".

Heynckes hat jetzt Alternativen

Nach außen kommt die Kritik von höchster Stelle allerdings tatsächlich so rüber, als müsse Gomez, der Torjäger der vergangenen beiden Spielzeiten, um seinen Stammplatz bangen.

Und es wirkt auch wie eine Bestrafung, dass ihm in Rückkehrer Claudio Pizarro und Mario Mandzukic zwei hochwertige Herausforderer zur Seite gestellt wurden, und Heynckes tagtäglich betont: "Ich habe jetzt Alternativen."

Dabei will Gomez niemand etwas Böses. Nicht die sportliche Führung mit ihren Verpflichtungen, und auch nicht Hoeneß, wenn er sagt: "Wäre Mario sehr gut, dann wären wir jetzt Champions-League-Sieger."

"Mario wie Gerd Müller"

Vielmehr macht Gomez, wenn er mit seinem durchtrainierten Körper und der perfekt gestylten Haartolle über den Platz trabt, tatsächlich den Eindruck, als könne er es noch besser.

"Mario ist ein Spieler, der in der Bundesliga 40 Tore schießen kann wie Gerd Müller", behauptet Hoeneß. Auch Ehrenpräsident Franz Beckenbauer ist sich sicher, dass "er doppelt so viele Tore schießen könnte" als die 26 Liga-Treffer in der vergangenen Saison.

Gomez ist dabei kein Angreifer wie Messi oder Cristiano Ronaldo. Er läuft oft "weg vom Ball, anstatt hin", sagt Beckenbauer.

Eigentlich kann er es ja

Seine Gefahrenzone ist der Strafraum, dort wartet er, trifft mal sehenswert, mal eher glücklich - aber er trifft. Das Stoßspiel aus dem Mittelfeld, die technisch starken Einzelaktionen, die nötige Defensivarbeit gehören allerdings nicht unbedingt zu Gomez' Lieblingsaktionen - obwohl er sie an sich beherrscht.

Genau darum geht es seinen Kritikern. "Ich muss Mario manchmal ein bisschen ärgern. Er hat ein gewisses Phlegma, das muss man ihm austreiben", verteidigt sich Hoeneß.

Die Kritik von Scholl ("hatte Angst, dass er sich wund gelegen hat") hatte Gomez bei der EM mit zwei technisch äußerst feinen Toren gegen Holland gekontert. Nur durch ähnliche Aktionen wird wohl auch Hoeneß zu überzeugen sein. Und wohl auch nur kurzzeitig.

Mario Gomez im Steckbrief

 

Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung
Werbung