Empörung über verbotenes Transparent

BVB geht nach Nazi-Vorfall in die Offensive

SID
Dienstag, 28.08.2012 | 17:14 Uhr
Der Signal Iduna Park ist mit einer Kapazität von 80.645 das größte deutsche Stadion
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
CSL
Sa13:35
Tianjin Teda -
Guangzhou R&F
Segunda División
Sa21:00
Getafe -
Teneriffa (Finale Rückspiel)
Serie A
So00:00
Santos -
Sport Recife
J1 League
So12:00
Tosu -
Urawa
CSL
So13:35
Guangzhou -
Hebei
Serie A
So21:00
Gremio -
Corinthians
Serie A
So21:00
Ponte Preta -
Palmeiras
Serie A
So23:30
Bahia -
Flamengo
Serie A
Mo00:00
Chapecoense -
Atlético Mineiro
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa

Der deutsche Meister Borussia Dortmund geht nach einem rechtsradikalen Vorfall beim Saisonstart gegen Werder Bremen (2:1) in die Offensive.

"Borussia Dortmund verurteilt jegliche Form von Rechtsradikalismus und Rassismus in schärfster Form und wird gemeinsam mit der Polizei alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um gegen die Urheber dieser und ähnlicher Aktionen vorzugehen", sagt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Beim Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Bremen zeigten Rechtsradikale ein Transparent mit dem Schriftzug "Solidarität mit dem NWDO". Das ist eine Abkürzung für die Gruppierung "Nationaler Widerstand Dortmund". Diese rechts gerichtete Vereinigung, die der NPD nahe steht, war erst vor wenigen Tagen verboten worden.

Tatverdächtiger ist dem Staatsschutz bekannt

Bei einem bereits ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 27 Jahre alten Dortmunder. Der Mann sei dem Staatsschutz als Rechtsextremist zuvor schon mehrfach im Zusammenhang mit Fußballspielen aufgefallen, heißt es in einer Pressemitteilung des BVB am Dienstag. Die Ermittlungen würden der Staatsanwaltschaft in Dortmund übergeben. Es müsse geprüft werden, ob das Zeigen des Banners von strafrechtlicher Relevanz ist.

Watzke betonte, dass der BVB ein weltoffener und toleranter Verein sei, der sich durch vielfältige Aktionen seit Jahrzehnten für den Kampf gegen Rassismus stark mache und sich gegen die Diskriminierung von Minderheiten wende. "Diese Werte sind für uns nicht verhandelbar, daher werden wir bei der Verfolgung von Zuwiderhandlungen eine Null-Toleranz-Strategie verfolgen und diesen Sumpf trockenlegen", so der BVB Geschäftsführer.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung