Empörung über verbotenes Transparent

BVB geht nach Nazi-Vorfall in die Offensive

SID
Dienstag, 28.08.2012 | 17:14 Uhr
Der Signal Iduna Park ist mit einer Kapazität von 80.645 das größte deutsche Stadion
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Levante -
Villarreal
Ligue 2
Chateauroux -
Nimes
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Real Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland

Der deutsche Meister Borussia Dortmund geht nach einem rechtsradikalen Vorfall beim Saisonstart gegen Werder Bremen (2:1) in die Offensive.

"Borussia Dortmund verurteilt jegliche Form von Rechtsradikalismus und Rassismus in schärfster Form und wird gemeinsam mit der Polizei alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um gegen die Urheber dieser und ähnlicher Aktionen vorzugehen", sagt BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Beim Heimspiel am vergangenen Freitag gegen Bremen zeigten Rechtsradikale ein Transparent mit dem Schriftzug "Solidarität mit dem NWDO". Das ist eine Abkürzung für die Gruppierung "Nationaler Widerstand Dortmund". Diese rechts gerichtete Vereinigung, die der NPD nahe steht, war erst vor wenigen Tagen verboten worden.

Tatverdächtiger ist dem Staatsschutz bekannt

Bei einem bereits ermittelten Tatverdächtigen handelt es sich nach Polizeiangaben um einen 27 Jahre alten Dortmunder. Der Mann sei dem Staatsschutz als Rechtsextremist zuvor schon mehrfach im Zusammenhang mit Fußballspielen aufgefallen, heißt es in einer Pressemitteilung des BVB am Dienstag. Die Ermittlungen würden der Staatsanwaltschaft in Dortmund übergeben. Es müsse geprüft werden, ob das Zeigen des Banners von strafrechtlicher Relevanz ist.

Watzke betonte, dass der BVB ein weltoffener und toleranter Verein sei, der sich durch vielfältige Aktionen seit Jahrzehnten für den Kampf gegen Rassismus stark mache und sich gegen die Diskriminierung von Minderheiten wende. "Diese Werte sind für uns nicht verhandelbar, daher werden wir bei der Verfolgung von Zuwiderhandlungen eine Null-Toleranz-Strategie verfolgen und diesen Sumpf trockenlegen", so der BVB Geschäftsführer.

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung