Bundesliga: News und Gerüchte

S04 sagt Nein: Van der Vaart frei für den HSV?

Von Fabian Swidrak
Montag, 09.07.2012 | 17:43 Uhr
Rafael van der Vaart hat keine Zukunft bei Tottenham. Kommt er jetzt zurück in die Bundesliga?
© Getty
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Beim FC Schalke 04 ist Rafael van der Vaart kein Thema mehr, dafür scheint eine Rückkehr zu seinem Ex-Verein Hamburger SV möglich. Wolverhampton ist heiß auf Michael Mancienne und Dortmunds Kevin Großkreutz will die Top-Klubs in Europa ärgern.

FC Schalke 04

VdV-Transfer endgültig vom Tisch: Zwar wird in englischen Medien immer noch mit einem Wechsel von Rafael van der Vaart zum FC Schalke 04 spekuliert, Manager Horst Heldt betonte jetzt aber, dass eine Verpflichtung des Holländers endgültig zu den Akten gelegt wurde. "Er hat sehr hohe Qualität. Trotzdem passt er aus verschiedenen Gründen nicht zu unseren Vorstellungen", wird Heldt im "Kicker" zitiert.

Aufsichtsratschef Clemens Tönnies fügte im Interview mit "Sport1" hinzu: "Wenn wir ihn unbedingt hätten haben wollen, dann hätten wir ihn auch bekommen. Es machte aber keinen Sinn, da wir zu weit auseinander waren. Das Thema ist durch."

Laut "Hamburger Morgenpost" arbeitet man beim Hamburgers SV dagegen noch an der Causa Van der Vaart. "Ich warte auf ein Zeichen von Tottenham", sagt Sportchef Frank Arnesen. Die Zeitung "Evening Standard" berichtet weiter, dass Andre Villas-Boas bereit ist, sich alle Angebote für den Holländer anzuhören.

In die Karten spielen könnte dem HSV Brasilianer Oscar von Internacional Porto Alegre, an dem die Spurs dran sein sollen. Seine Verpflichtung würde den Abschied Van der Vaarts von der White Hart Lane wohl endgültig besiegeln.

Hamburger SV

Transfer-Wirbel um Mancienne: Die Wolverhampton Wanderers planen laut "Mirror" eine Rückholaktion von Hamburgs Michael Mancienne. Zwischen 2008 und 2011 war der 24-Jährige bereits mit Unterbrechungen von seinem damaligen Klub FC Chelsea an die Wolves ausgeliehen. Teamchef Stale Solbakken soll sich bereits mit HSV-Sportdirektor Frank Arnesen zu ersten Gesprächen getroffen haben.

Der Innenverteidiger selbst weiß davon aber scheinbar nichts. Auf Nachfrage sagte der Engländer: "Davon höre ich gerade zum ersten Mal." Auf einen Wechsel in die zweite englische Liga hat er scheinbar keine Lust. "Ich möchte auf jeden Fall in Hamburg bleiben."

Borussia Dortmund

Großkreutz hat keine Angst vor Reus: Mit dem 17-Millionen-Euro-Neuzugang von Borussia Mönchengladbach bekommt Kevin Großkreutz beim BVB neue Konkurrenz im Mittelfeld. An einen Platz auf der Bank verliert der 23-Jährige aber keinen Gedanken: "Ich gebe immer Vollgas. Ich habe drei Jahre gespielt, will wieder spielen und werde alles dafür tun."

Den Dortmunder Kader für die kommende Saison schätzt er trotz des Abgangs von Shinji Kagawa noch stärker ein als zuletzt. "Wir sind wieder richtig stark. Durch die Neuzugänge haben wir nochmal wahnsinnige Qualität dazubekommen", so Großkreutz gegenüber der "Bild". Auch international will er dieses Jahr ein Wörtchen mitreden: "Wir wollen unbedingt ins Champions-League-Achtelfinale und die Top-Klubs richtig ärgern."

Borussia Mönchengladbach

Kommt Joselu statt de Jong? Luuk de Jong ist der Wunschkandidat für den Sturm bei den Fohlen. Und auch der Holländer selbst will unbedingt von Twente Enschede weg. Dafür verzichtet er sogar auf eine Vertragsklausel, die ihm bei einem Wechsel rund 2,5 Millionen Euro einbringen würde. Doch Enschede stellt sich quer und fordert wahnsinnige 20 Millionen Euro für den 21-Jährigen.

Eine Summe, die Max Eberl weder bezahlen will noch kann. Nach Informationen der "Marca" schaut sich Gladbach deshalb bereits nach Alternativen um. Eine davon soll der Spanier Joselu sein, der in der abgelaufenen Saison 27 Tore für die Reservemannschaft von Real Madrid erzielte.

Auch mit der TSG 1899 Hoffenheim wurde der 22-Jährige zuletzt in Verbindung gebracht. Spanische Medien berichteten sogar von einem ersten Angebot von rund fünf Millionen Euro. Trainer Markus Babbel dementierte die Gerüchte allerdings im "Kicker": "Wir haben kein Angebot abgegeben, dazu müsste ich erst mal wissen, was er für ein Spielertyp ist."

FSV Mainz 05

Malik Fathis Zukunft offener denn je: Nach dem Einkauf von Junior Diaz hat sich der Kampf um die Linksverteidigerposition bei Mainz 05 zu einem Dreikampf entwickelt. Der Nationalspieler Costa Ricas muss sich mit Radoslav Zabavnik und Malik Fathi um den Stammplatz streiten.

Einen Vereinswechsel im Sommer will Fathi deshalb nicht ausschließen. Gerüchte um eine Rückkehr zu seinem Heimatverein Hertha BSC stehen im Raum. "Nichts ist ausgeschlossen. Natürlich ist Berlin meine Heimat. Das ist immer interessant für mich. Aber da müssen ja noch einige Punkte mehr klar sein", so der Deutsch-Türke.

In seinen Gedankenspielen sieht er sich wohl eher im Ausland. Zuletzt fehlte Fathi beim Mainzer Sommerfest. Nach "Kicker"-Informationen ist er in die Türkei geflogen, um mit Erstligist Kayserispor über einen Wechsel zu verhandeln.

Bayer 04 Leverkusen

Auch Bayer wildert bei Real: In der Offensive sind die Transferbemühungen von Bayer Leverkusen nach der Unterschrift von Junior Fernandes abgeschlossen. Im Defensivbereich verhandelt die Werkself hingegen mit Real Madrid über den 19-jährigen Danial Carvajal.

Wie so oft ist aber das Geld der Haken. Fünf Millionen Euro will Real Madrid für den Rechtsverteidiger aus der Reservemannschaft sehen. In Leverkusen sucht man derzeit nach einer Lösung, die Forderungen noch ein wenig zu drücken, um den Transfer realistisch zu gestalten.

VfL Wolfsburg

Helmes so fit wie nie: Felix Magath macht seine Spieler derzeit im Ostsee-Trainingslager fit für die neue Saison. Die Profis bekommen das volle Magath-Wellnessprogramm mit Konditionsbolzen und Treppenlaufen verpasst. Ganz vorne dabei ist in diesem Jahr Stürmer Patrick Helmes, der nach starker Rückrunde fast noch auf den EM-Zug aufgesprungen wäre.

"Ich habe viel weniger Muskelkater, als noch vor einem Jahr", verrät der 28-Jährige. Zwei bis drei Kilogramm Körpergewicht habe er außerdem verloren. "Ich war in meinem Leben noch nie so fit wie jetzt."

Mit Mario Mandzukic hat er seinen Sturmpartner aus der abgelaufenen Saison zwar an den FC Bayern verloren. Mit Bas Dost steht aber bereits ein ähnlich gebauter Nachfolger bereit. "Er ist ja nicht viel kleiner als Mario und wird für mich hoffentlich auch den ein oder anderen Ball verlängern", so Helmes gegenüber der "Wolfsburger Allgemeinen".

Rafael van der Vaart im Steckbrief

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