F95-Geschäftsführer Jäger attackiert Hertha BSC

SID
Auch die mitgereisten Fans von Hertha BSC gaben kein gutes Bild ab in Düsseldorf
© Getty

Geschäftsführer Paul Jäger von Fortuna Düsseldorf hat im Zuge der DFB-Sportgerichtsverhandlung über eine mögliche Wiederholung des Relegationsspiels gegen Hertha BSC die Berliner schwer attackiert.

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"Nachdem, was ich hier in der Verhandlung gehört habe, hätte ich an Hertha Stelle den Ball sehr, sehr flach gehalten und mich bei allen Beteiligten entschuldigt. Wären wir in der Situation gewesen, hätten wir keinen Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt. Im Gegenteil: Wir hätten uns einfach nur geschämt für das, was nach Abpfiff passiert ist", sagte Jäger der "Bild am Sonntag".

Jäger spricht dabei insbesondere die tätlichen und verbalen Angriffe der Berliner Spieler gegen Schiedsrichter Wolfgang Stark nach Ende des Spiels an. Der 53-Jährige bezieht sich dabei aber auch auf die Entgleisungen der Berliner Fans, die mit dem Abbrennen zahlreicher Feuerwerks- und Knallkörper während des Spiels schon für eine lange Unterbrechung gesorgt hatten.

Berlin hatte Einspruch gegen die Spielwertung eingelegt, weil tausende Düsseldorfer Fans freudetrunken und in dem festen Glauben, das Spiel sei beendet, gut zwei Minuten vor Ende der Nachspielzeit den Platz gestürmt hatten. Stark hatte die Partie nach Räumung des Platzes zu Ende spielen lassen. Das Urteil wird am Montag gefällt.

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