"Der FC Bayern ist für mich wie eine Familie"

Arjen Robben bleibt bis 2015 bei Bayern

SID
Donnerstag, 03.05.2012 | 17:25 Uhr
Bayerns Nummer zehn bleibt! Arjen Robben hat seinen Vertrag bis 2015 verlängert
© Getty
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Arjen Robben grinste am internationalen Medientag des FC Bayern München übers ganze Gesicht. Besonders bei den Fragen nach der Vertragsverlängerung, denen er geschickt auswich. Als die Journalisten gerade verschwunden waren, bestätigte der Verein die Unterschrift von Robben unter einen neuen Kontrakt bis 2015. Der Faustschlag von Franck Ribery in der Halbzeitpause des Champions-League-Halbfinals gegen Real Madrid hat offenbar keine dauerhaften Spuren in der Seele des Niederländer hinterlassen.

"Der FC Bayern ist für mich wie eine Familie. Ich habe immer betont, das ich mich in München und beim FC Bayern sehr, sehr wohlfühle. Aus diesem Grund habe ich gerne meinen Vertrag vorzeitig verlängert", sagte Robben, der die bis 2013 laufende Vereinbarung vorzeitig um zwei Jahre verlängerte.

Grund sind private wie sportliche Gründe: "Zwei meiner drei Kinder wurden in München geboren, meine Familie und ich fühlen uns hier zu Hause. Wir haben eine großartige Mannschaft und ich bin sicher, dass wir in den kommenden Jahren größtmöglichen sportlichen Erfolg haben werden."

"Muss seine Emotionen im Griff haben"

Zusammen mit dem anderen Flügelflitzer Ribery, der einen Millionen-Vertrag bei den Bayern bis 2016 besitzt. Der Franzose hatte mit seiner tätlichen Aktion in der Kabine das Gesicht von Robben rund um das rechte Auge für Tage in allen Regenbogenfarben schillern lassen.

Doch jetzt herrscht zumindest offiziell wieder Frieden. "Franck hat sich entschuldigt, der Klub das Notwendige getan. Wir haben große Ziele - und die sind nur mit beiden in Topform zu erreichen", sagte Trainer Jupp Heynckes am Donnerstag dazu. Er fügte noch hinzu, dass eine solche Aktion nicht noch einmal passieren dürfe: "Man muss seine Emotionen im Griff haben."

Das hat der 28 Jahre alte Robben mit der Vertragsunterschrift offenbar verinnerlicht, nachdem er wegen der wochenlangen Ego-Debatte um seine Person und die Aktion von Ribery in den vergangenen Tagen noch einmal gezweifelt hatte.

Der Kopf setzte sich durch: Neben den herausragenden sportlichen Perspektiven in München könnte auch eine Erhöhung seines bisher auf 5,5 Millionen Euro pro Jahr taxierten Gehalts zur Entscheidung beigetragen haben.

"Garant für eine erfolgreiche Zukunft"

Vielleicht spielten auch die öffentlichen Lobeshymnen, die Vereinsführung und Spieler am Donnerstag unisono anstimmten, eine kleine Rolle. "Arjen ist für den FC Bayern auch Garant für eine weitere erfolgreiche Zukunft des Klubs", sagte Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge. "Jeder Verein würde sich so einen Spieler wünschen, er hat einen hohen Stellenwert. Er ist in der Mannschaft hoch angesehen", meinte Bastian Schweinsteiger.

Und Kapitän Philipp Lahm unterstrich, "dass Arjen alles für die Mannschaft gibt. Wir wissen, was wir an ihm haben. Das hat er vor zwei Jahren in der Champions League gezeigt und auch in dieser Saison." Es sei "schlichtweg falsch", dass sich einige Spieler in der Kabine heimlich gefreut hätten, als Riberys Faust im Gesicht von Robben gelandet sei.

Der freut sich, dass er jetzt den Kopf frei hat für sein größtes Ziel, den Triumph am 19. Mai im Finale: "Die Champions League ist das Größte, was man in Europa gewinnen kann. Ich will diesen Titel." Sagte es, und verschwand mit einem Lächeln auf den Lippen.

Arjen Robben im Steckbrief

 

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