Präsidium und Aufsichtsrat fordern Transferüberschuss

Stuttgart muss Stars für 10 Millionen verkaufen

Von Alexander Maack
Freitag, 25.05.2012 | 11:48 Uhr
Der Transfer von Ibisevic (l.) belastet das aktuelle Budget, nun könnte Schieber verkauft werden
© Getty
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Der VfB Stuttgart muss in der Sommerpause nach Informationen der "Bild" Spieler für zehn Millionen Euro verkaufen. Die Forderung von Präsidium und Aufsichtsrat soll zu einem ausgeglichenen Budget führen.

"Wir werden keine Zahlen kommentieren", sagte VfB-Präsident Gerd E. Mäuser. Er wies jedoch auf die finanzielle Belastung durch die abgelaufene Spielzeit hin. "Wir sind in der vergangenen Saison bereits mit einzelnen Transferaktivitäten in Vorleistung gegangen, ohne dabei den gesamtwirtschaftlichen Rahmen aus den Augen zu verlieren. Diesen Kurs werden wir beibehalten und weiterhin mit Augenmaß agieren."

Mäuser meint damit den Transfer von Vedad Ibisevic in der vergangenen Winterpause. Dieser belastet das Budget für die kommende Saison, da die Ablösesumme von rund fünf Millionen Euro ursprünglich erst in diesem Sommer ausgegeben werden sollte.

Die finanziellen Engpässe verhindern derweil, dass Fredi Bobic und Bruno Labbadia den Kader für die kommende Saison zusammenstellen können. Selbst die Verpflichtung von Sascha Riether vom künftigen Zweitligisten aus Köln für die vergleichsweise geringe Ablöse von einer Million Euro zögert sich hinaus.

Mehr Optionen im Kader nötig

Der VfB muss seinen Kader dennoch verbreitern, schließlich spielt der Verein in der nächsten Saison nicht nur in der Liga und im DFB-Pokal, sondern auch in der Europa League.

Positiv zu bewerten sind dabei die Abgänge von Matthieu Delpierre und Khalid Bouhlarouz. Die Gehälter der beiden Verteidiger kosteten den VfB in der vergangenen Saison etwa 7,5 Millionen Euro. Diese können nun in neue, günstigere Spieler investiert werden.

Um den finanziellen Spielraum zusätzlich zu erhöhen, wird der Verkauf von Julian Schieber noch wahrscheinlicher. Schiebers Vertrag läuft zwar noch bis 2013, er hatte aber erst kürzlich eine Verlängerung bis 2016 abgelehnt.

"Wir bedauern die Entscheidung von Julian, da er ein fester Bestandteil unserer Planungen war. Wir müssen das jetzt verdauen und werden ab sofort neue Optionen prüfen", sagte Manager Bobic am Mittwoch. Borussia Dortmund gilt als potenzieller Interessent, um so den Abgang von Lucas Barrios zu kompensieren. Bei einem Marktwert von rund 6,5 Millionen Euro würde Schiebers Abgang immerhin die leeren Kassen füllen.

Der aktuelle Kader des VfB Stuttgart

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