Vedad Ibisevic hat großen Anteil am Aufschwung des VfB Stuttgart

Bruno Labbadia: "Vedad veredelt unser Spiel"

SID
Donnerstag, 12.04.2012 | 12:38 Uhr
Vedad Ibisevic (r.) wechselte in der Winterpause zum VfB Stuttgart
© Getty
Advertisement
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
CSL
Guoan -
Shanghai SIPG
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
Primeira Liga
Porto -
Portimonense
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
CSL
Tianjin Teda -
Tianjin Quanjian
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Primeira Liga
Benfica -
Ferreira
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheffield Wed -
Sheffield Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk Split -
Lokomotiva Zagreb
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Primera División
Sevilla -
Malaga
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille
WC Qualification South America
Bolivien -
Brasilien
WC Qualification South America
Venezuela -
Uruguay
WC Qualification South America
Kolumbien -
Paraguay
WC Qualification South America
Chile -
Ecuador
WC Qualification South America
Argentinien -
Peru

Es kommt selten vor, dass Bruno Labbadia sich schwertut, Worte zu finden. Doch diese Frage bringt ihn in Verlegenheit, das merkt man dem Fußballtrainer des VfB Stuttgart an. Er sehe da schon Parallelen, antwortet er dann doch nach Sekunden des Nachdenkens, ob er sich selbst erkenne, wenn er Vedad Ibisevic spielen sieht. "Da kommen schon alte Erinnerungen hoch", sagt der ehemalige Angreifer über seinen Spieler mit der Nummer neun. "Vedad veredelt unser Spiel." Am Freitagabend trifft Stuttgart auf Werder Bremen (20.15 Uhr im LIVE-TICKER).

Wie er selbst in seiner Zeit als Vollblutstürmer mit 103 Bundesligatoren fühlt sich auch der 27 Jahre alte Ibisevic im Strafraum am wohlsten. Ibisevic streckt wie Labbadia gerne den Hintern raus, um sich den Gegenspieler vom Leib zu halten, dreht sich auf engstem Raum und bringt den Ball irgendwie aus dem Gewühl über die Linie.

In der Nähe zum Tor kann er seine Stärken am besten ausspielen. Der 35-malige Nationalspieler ist kein Spieler, dem der Ball wie ein sechster Zeh angewachsen ist, er ist kein Edeltechniker, aber er hat den für einen herausragenden Stürmer nötigen Instinkt: Er steht zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Als Kind vor dem Balkankrieg geflohen

Seit seinem Wechsel in der Winterpause von 1899 Hoffenheim hat er für den VfB in elf Spielen nicht nur acht Tore erzielte, sondern auch noch fünf Treffer vorbereitet. "Vedad macht unser Spiel komplett", sagt Labbadia. Er sei wie "ein Puzzlestück, das uns noch gefehlt hat", fügt der 46 Jahre alte Fußballlehrer hinzu. "Seit er da ist, hat Martin Harnik viel mehr Platz, auch Julian Schieber kann seine Wege besser gehen."

Selten hat ein Transfer in der Winterpause das Spiel einer ganzen Mannschaft so massiv beeinflusst wie Ibisevic es nun in Stuttgart tut. Er schafft für die Außenstürmer Harnik und Schieber Räume, die sie für ihre Schnelligkeit brauchen und viel wichtiger noch: effizient mit Toren auch nutzen können. "Ich fühle mich wohl in der Mannschaft und das Spielsystem passt einfach zu mir", sagt Ibisevic.

Im Januar hatte er gemerkt, dass es Zeit ist für eine sportliche Veränderung. Der Bosnier blickt auf ein unstetes Leben zurück. Als Kind ist er mit seinen Eltern vor dem Balkankrieg geflohen, erst in die Schweiz, danach in die USA. Es sind diese Brüche, die seine Vita kennzeichnen und ihm außerhalb des Spielfeldes die nötige Demut verleihen.

In Hoffenheim oder genauer in Bad Rappenau, wo er immer noch wohnt, ist es ihm deswegen irgendwann zu bequem geworden. Viereinhalb Jahre spielte er für Hoffenheim. Er wollte deshalb den Klub unbedingt verlassen. "Das sind mir die liebsten Spieler", sagt VfB-Manager Fredi Bobic. Noch im Dezember habe er nicht geglaubt, erzählt Bobic, "dass es eine Chance gibt, ihn zu holen."

Keine Erinnerungen an die Tore von Labbadia

Es ist bekanntlich anders gekommen. Und dass dann auch noch die Eingewöhnung so schnell und geräuschlos verlief, darauf hatten die VfB-Macher zwar gehofft, aber niemals seriös damit rechnen können. Der Kauf von Ibisevic für fünf Millionen Euro war vielmehr als Vorgriff für die neue Saison gedacht. Dass diese jetzt mit Spielen in der Europa League erweitert werden dürfte, ist nach acht Spielen ohne Niederlage überhaupt nicht mehr abwegig.

Vier Punkte beträgt der Vorsprung des Tabellenfünften auf den SV Werder Bremen, der zurzeit auf Platz acht steht. Am Freitag (20.30 Uhr) treffen beide Mannschaften nun in Stuttgart aufeinander. Rang sieben reicht in dieser Saison für die Europa League.

"Wenn wir diese Partie genauso angehen wie die letzten", sagt Ibisevic, "dann schaffen wir einen Platz im Europapokal." Mit Trainer Labbadia. An den Spieler Labbadia und dessen Tore habe er keine Erinnerungen, sagt Ibisevic. "Aber ich habe gehört, dass er ein Schlitzohr gewesen ist." Wie er selbst.

Vedad Ibisevic im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung