Nach neuem Milliarden-Deal der DFL

Bruchhagen fordert Aufstockung auf 20 Vereine

SID
Donnerstag, 19.04.2012 | 11:19 Uhr
Manager Heribert Bruchhagen hatte die Aufstockung bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen
© Getty
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Manager Heribert Bruchhagen hat seine Forderung nach einer Aufstockung der Bundesliga von 18 auf 20 Vereine angesichts des neuen Milliarden-Deals der Deutschen Fußball Liga (DFL) mit deren Rechtepartnern erneuert.

"Der Steuerzahler hat in den vergangenen Jahren 30 bis 40 neue Fußballstadien mitfinanziert, gleichzeitig steigen möglicherweise aber Mannschaften wie Kaiserslautern, Hertha und Köln ab, obwohl diese immer ein ausverkauftes Stadion haben", sagte der Vorstandsvorsitzende der Fußball-AG von Eintracht Frankfurt am Donnerstag der "Bild"-Zeitung. Deshalb sei er für eine Erweiterung auf 20 Vereine.

Am Dienstag gab die DFL bekannt, dass der Erlös für die nationalen Medienrechte von 2013 bis 2017 pro Saison um mehr als 50 Prozent auf durchschnittlich 628 Millionen Euro gesteigert werden konnte.

In der ablaufenden Periode lag er bei 412 Millionen Euro. Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke sagte der Zeitung zu dem Vorstoß: "Ich halte eine Aufstockung für völlig falsch. Dann hätten wir noch mehr Spiele zu absolvieren."

In der englischen Premier League und der italienischen Serie A sowie der spanischen Liga gehen bereits jeweils 20 Klubs auf Punktejagd.

Bruchhagen hatte die Aufstockung bereits im vergangenen Jahr vorgeschlagen, als die Eintracht sich im Abstiegskampf der Bundesliga befand. Aktuell belegen die Hessen in der 2. Liga den zweiten Tabellenplatz und stehen damit unmittelbar vor der Rückkehr in die höchste Spielklasse.

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