Samstag, 21.04.2012

Stimmen zum 32. Spieltag

"Haben die Zuschauer mit Fußball vergewaltigt"

Christian Eichner vom 1. FC Köln findet drastische Worte zu den Leistungen seiner Mannschaft in den letzten Wochen. Hertha-Manager Michael Preetz fordert mehr Herzblut von seinen Spielern. Und: Manuel Neuer muss mal schnell in der Kabine nachsehen, ob sich kein Bayern-Spieler verletzt hat. Die Stimmen der Protagonisten bei "Sky" und "Liga Total!"

Christian Eichner gibt sich selbstkritisch - sieht aber Besserung nach dem Spiel
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Christian Eichner gibt sich selbstkritisch - sieht aber Besserung nach dem Spiel

FSV Mainz 05 - VfL Wolfsburg 0:0

Thomas Tuchel (Trainer FSV Mainz 05): "Das war heute kein typisches 0:0. Ich kann und muss damit leben. Wir mussten sehr, sehr wach sein - gegen starke Außenbahnspieler und Mandzukic. Unterm Strich ist das Ergebnis okay. Mit der Leistung bin ich total einverstanden."

Felix Magath (Trainer VfL Wolfsburg): "Ich habe heute zwei Mannschaften gesehen, die gewinnen wollten. Beide Teams haben agiert und sich Torchancen erarbeitet. Keiner hat es geschafft. Ein gerechtes Unentschieden."

Christian Wetklo (FSV Mainz 05): "Wolfsburg war heute auf verteidigen aus. Da ist es immer schwer - für jede Mannschaft. Wolfsburg hat Topstürmer, mit Mandzukic, da muss man aufpassen. In Sachen Klassenerhalt kann nichts mehr anbrennen. Die 70er Jahre mit zweistelligen Ergebnissen sind schließlich vorbei. Wir dürfen die Saison nicht mit der vorigen vergleichen. In der Hinrunde hatten wir eine schwierige Phase, aber wir haben einen Riesenschritt gemacht."

1.FC Nürnberg - Hamburger SV 1:1 (0:0)

Heiko Westermann (Hamburger SV): "Heute wäre ein Sieg möglich gewesen. Wir machen einen Fehler im ganzen Spiel und der schlägt ein."

Raphael Schäfer (1. FC Nürnberg): "Mit dem Punkt können wir gut leben. Damit haben wir alles klar gemacht und sind sicher in der Liga."

1899 Hoffenheim - Bayer Leverkuen 0:1 (0:0)

Markus Babbel (Trainer 1899 Hoffenheim): "Heute war so ein Spiel, da hätten wir noch ein oder zwei Stunden spielen können und hätten das Tor nicht getroffen. Bei der Art und Weise, wie die Mannschaft aufgetreten ist, tut sie mir leid, dass sie sich für die harte Arbeit nicht belohnt haben."

Die Top-Torjäger der Bundesliga 2011/2012
Rang 1: Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 (29 Tore)
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Rang 1: Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 (29 Tore)
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Rang 2: Mario Gomez vom FC Bayern München (26 Tore)
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Rang 2: Mario Gomez vom FC Bayern München (26 Tore)
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Rang 3: Robert Lewandowski von Borussia Dortmund (22 Tore)
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Rang 3: Robert Lewandowski von Borussia Dortmund (22 Tore)
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Rang 4: Lukas Podolski vom 1. FC Köln (18 Tore) muss sich den vierten Rang allerdings teilen, mit...
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Rang 4: Lukas Podolski vom 1. FC Köln (18 Tore) muss sich den vierten Rang allerdings teilen, mit...
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... Marco Reus von Borussia Mönchengladbach (18 Tore) und...
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... Marco Reus von Borussia Mönchengladbach (18 Tore) und...
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Claudio Pizarro von Werder Bremen (18 Tore)
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Claudio Pizarro von Werder Bremen (18 Tore)
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Werder Bremen - Bayern München 1:2 (0:0)

Thomas Schaaf (Trainer Werder Bremen) nach der 1:2-Niederlage gegen Bayern München auf die Frage, ob die Europa League jetzt abgehakt ist: "Das ist mir wurscht. Immer diese Fragerei. Wir haben heute ein Spiel verloren. Dadurch, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben, ist die Situation nicht besser geworden. Sie können sich die Frage sparen, ob wir an die Europa League denken. Wir denken von Spiel zu Spiel."

Manuel Neuer (FC Bayern) ...

... nach dem 2:1 gegen Werder Bremen und der verschobenen Dortmunder Meisterschaftsfeier: "Sie haben es jetzt selbst in der Hand, um die entsprechenden Punkte zu holen. Sie werden irgendwann die Chance nutzen."

... auf die Frage, ob er froh ist, dass bei den Bayern keiner verletzt ist: "Gute Frage. Da muss ich erst mal in die Kabine gehen und nachschauen. Aber wenn es so ist, ist es schön."

Hertha BSC - 1. FC Kaiserslautern 1:2 (0:2)

Otto Rehhagel (Trainer Hertha BSC): "Die Spieler wollen immer, aber das hilft nicht viel, weil der Gegner auch noch da ist. Jetzt sind wir in einer schwierigen Situation und ich hoffe noch um eine Verbesserung der Personalsituation. Uns fehlen die erfahrenen Leute in dem Kampf gegen den Abstieg."

Krassimir Balakow (Trainer 1. FC Kaiserslautern): "Ich kann mich nicht so freuen, weil wir jetzt in der zweiten Liga sind. Aber es war wichtig, dass wir gewonnen haben und unsere Fans zufrieden gestellt haben."

Michael Preetz (Manager Hertha BSC): "Ich habe keine Erklärung so kurz nach dem Spiel. Ich weiß nicht, warum wir das Herz nicht auf den Platz schmeißen und alles geben."

1. FC Köln - VfB Suttgart 1:1 (0:0)

Bruno Labbadia (Trainer VfB Stuttgart): "Riesen Sache, dass wir und jetzt schon für Europa qualifiziert haben. Wir haben aber noch die Möglichkeit Fünfter zu bleiben - das ist unser Ziel und wir werden alles probieren."

Frank Schaefer (Trainer 1. FC Köln): "Ich nehme das Positive mit: Die Mannschaft hat heute eine Botschaft gesendet! Sie ist so aufgetreten, wie man im Abstiegskampf auftreten muss. Unabhängig von allen Tabellenkonstellationen oder vom Ergebnis ist das für mich die wichtigste ‚Message' aus diesem Spiel!"

Christian Eichner (1. FC Köln): "Wir haben die Zuschauer in den letzten Wochen sicherlich stellenweise vergewaltigt mit unserem Fußball! [...] Aber wir haben heute alles daran gesetzt, eine bessere Leistung zu zeigen. Allerdings ist uns das vom Ergebnis her nicht hundertprozentig gelungen, sondern nur von der Leistung."

Lukas Podolski (1. FC Köln): "Der Punkt ist zu wenig. Ich denke, wir müssen das 2:0 machen. Wir hatten viele Möglichkeiten und waren im Abschluss einfach zu ungenau. Dann kassieren wir wieder so ein blödes Tor aus dem Nichts. Wir waren klar die bessere Mannschaft heute und hätten einen Sieg auch verdient. Im Endefekt müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein, der aber definitiv zu wenig ist. Wenn wir gewonnen hätten, wäre das ein großer Sprung nach vorne gewesen. Wir werden uns jetzt auf Freiburg vorbereiten."

Georg Niedermeier (VfB Stuttgart): "Für Köln geht es ums Überleben, das hat man in jeder Szene gesehen. Da muss man sich wehren. Ich denke, wir können heute mit dem 1:1 leben."

Der 32. Spieltag der Bundesliga im Überblick

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