Mittwoch, 11.04.2012

Stimmen zum 30. Spieltag

Westermann: "Das war eine Katastrophe"

Hamburgs Heiko Westermann ist nach der 0:4-Klatsche in Hoffenheim restlos bedient. Michael Rensing schimpft nach dem Debakel in Mainz über das Kölner Defensivverhalten. Gladbachs Marco Reus hadert nach dem 2:2-Remis in Bremen mit der Chancenverwertung. Die Stimmen zum 30. Spieltag.

Heiko Westermann ging mit dem Hamburger SV 0:4 in Hoffenheim unter
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Heiko Westermann ging mit dem Hamburger SV 0:4 in Hoffenheim unter

1899 Hoffenheim - Hamburger SV 4:0

Heiko Westermann (Hamburger SV): "Es war eine Katastrophe heute. 4:0 zu verlieren, das kann nicht sein, das darf nicht sein. Aber wir haben keine Zeit darüber nachzudenken, am Samstag geht's weiter."

Thorsten Fink (Trainer Hamburger SV): "Heute hat jeder vielleicht gedacht nach den Ergebnissen vom Dienstag, wir könnten jetzt locker Fußball spielen. Das war der Fehler. Wir haben nur die ersten zehn Minuten gut gespielt. Alles andere war danach Null."

Tom Starke (1899 Hoffenheim) über die Europacup-Ambitionen: "Solange wir das nicht aus eigener Kraft schaffen können, brauchen wir da eigentlich gar nicht träumen."

Borussia Dortmund - FC Bayern München 1:0

Jürgen Klopp (Trainer Borussia Dortmund): "Es kann leider ne ganze Menge passieren. Aber das interessiert mich nicht wirklich. Wir haben gerade mal drei Tage Zeit, dieses außergewöhnliche Erlebnis zu feiern, zu genießen. Dann haben wir das nächste Brett vor uns. Unsere Freunde aus Gelsenkirchen werden alles dafür tun, es uns schwer zu machen. Also, wir bleiben total in der Spur. Wir brauchen keine Vorentscheidung. Wenn es eine Entscheidung gibt, dann werden Sie uns feiern sehen, bis dahin arbeiten wir einfach."

Roman Weidenfeller (Borussia Dortmund): "Der Dank gilt der ganzen Mannschaft und den Zuschauer. Wir stehen alle zusammen und haben den Sieg gemeinsam errungen. Es geht nicht um irgendwelche Entscheidungen, sondern darum, das nächste Spiel zu gewinnen. So verfahren wir schon die ganze Saison. Wir gehen Schritt für Schritt und wollen jetzt auf Schalke wieder bestehen."

Jupp Heynckes (Trainer FC Bayern München): "Man muss das Spiel nüchtern analysieren: Die erste Halbzeit ging klar an die Borussia, sie hat sehr elanvoll gestürmt. In der zweiten Halbzeit haben wir besser gespielt, hatten aber nicht das Quäntchen Glück." Über den verschossenen Elfmeter von Arjen Robben sagte Heynckes: "Solche Dinge passieren im Fußball. Er ist ein sicherer Elfmeterschütze, ich mache ihm keinen Vorwurf. Arjen ärgert sich am meisten darüber."

Arjen Robben (FC Bayern München): "Das ist sehr bitter und sehr enttäuschend. Ich weiß nicht, was ich sagen soll. Es stand 0:0, dann ist es schon bitter, dass wir das Tor kassieren und dann haben wir noch die Chance auf den Ausgleich durch den Elfmeter. Ich habe in den letzten drei Jahren zehn oder elf Elfmeter in Folge verwandelt. Heute war es der erste, den ich verschossen habe. In so einem Monet, das ist bitter. Ja, das ist peinlich. Dortmund hat einen Riesenschritt gemacht. Wir können fast sagen, dass sie Deutscher Meister sind."

1. FC Nürnberg - FC Schalke 04 4:1

Daniel Didavi (1. FC Nürnberg): "Wir haben heute endlich mal gezeigt, was wir können. Das war über 90 Minuten ein richtig gutes Spiel. Das ist echt geil. Wir waren vor dem Spiel schon richtig heiß, es lief perfekt."

Tim Hoogland (FC Schalke 04): "Wir haben uns das ganz anders vorgestellt. Wir haben großen Dreck produziert hier vor dem Derby. Das müssen wir am Samstag wieder wett machen."

Hannover 96 - VfL Wolfsburg 2:0

Mirko Slomka (Trainer Hannover 96) über das Ziel Qualifikation zur Europa League: "Wir haben diese Saison eine Traumreise durchgemacht. Es wäre wunderbar, wenn wir das nächstes Jahr wieder erleben dürften. Das ist Zusatzmotivation genug, in den letzten vier Spielen nochmal alles zu geben."

Bayer Leverkusen - 1. FC Kaiserslautern 3:1

Simon Rolfes (Bayer 04 Leverkusen): "Ich denke, dass wir heute wieder einen Schritt nach vorne gemacht haben, das dritte Tor war wunderbar rausgespielt. Wir haben mehr Kontrolle über das Spiels bekommen, wo wir zuletzt lange Zeit Probleme hatten. Heute waren Ansätze zu sehen, aber wir müssen weiter hart dran arbeiten."

Krassimir Balakov (Trainer 1. FC Kaiserslautern): "Wir müssen realistisch bleiben. Wir wissen, dass wir nah an der Zweiten Liga sind. Aber theoretische Chancen sind noch da. Wir werden versuchen, die bis zum letzten Spiel zu nutzen."

Die Top-Torjäger der Bundesliga 2011/2012
Rang 1: Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 (29 Tore)
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Rang 1: Klaas-Jan Huntelaar vom FC Schalke 04 (29 Tore)
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Rang 2: Mario Gomez vom FC Bayern München (26 Tore)
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Rang 2: Mario Gomez vom FC Bayern München (26 Tore)
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Rang 3: Robert Lewandowski von Borussia Dortmund (22 Tore)
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Rang 3: Robert Lewandowski von Borussia Dortmund (22 Tore)
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Rang 4: Lukas Podolski vom 1. FC Köln (18 Tore) muss sich den vierten Rang allerdings teilen, mit...
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Rang 4: Lukas Podolski vom 1. FC Köln (18 Tore) muss sich den vierten Rang allerdings teilen, mit...
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... Marco Reus von Borussia Mönchengladbach (18 Tore) und...
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... Marco Reus von Borussia Mönchengladbach (18 Tore) und...
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Claudio Pizarro von Werder Bremen (18 Tore)
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Claudio Pizarro von Werder Bremen (18 Tore)
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FSV Mainz 05 - 1. FC Köln 4:0

Michael Rensing (1. FC Köln): "Ich bin jetzt gerade sehr, sehr gefühlskalt, weil es ist das weiß nicht wievielte Mal, dass wir so viele Gegentore kriegen. Wir sind die Schießbude der Liga. Das ist wirklich deprimierend."

Claus Horstmann (Geschäftsführer 1.FC Köln): "Ich habe hier heute sehr viel Versagen auf dem Rasen gesehen, wo Spieler das, was sie gegen Bremen angenommen haben, heute nicht gezeigt haben. Sondern in einer gewissen Lässigkeit und Leichtsinnigkeit gehandelt haben. Es hat einige Totalausfälle und Fehler gegeben. Es ist sicher auch ein Mentalproblem. Es kommt einfach alles zusammen. Das muss man so sehen."

Nicolai Müller (Mainz 05): "Ich denke, wenn es technisch nicht mehr möglich ist, dann ist es sicher. Das war ein wichtiger Schritt. Wir haben Köln hinter uns gelassen und uns abgesetzt - jetzt geht es weiter."

Werder Bremen - Borussia Mönchengladbach 2:2

Marco Reus (M'Gladbach): "Klar haben wir zwei Punkte verschenkt. Nach dem 2:1 müssen wir weiter nach vorne spielen. Wir ziehen uns dann wieder zurück und wir wussten, dass Bremen nach Standards sehr gefährlich sind. Wir sind einfach selber Schuld, dass wir das Ding nicht gewonnen haben."

...auf die Frage, ob die Borussia eine große Chance vergeben hat: "Absolut. Wir haben uns einfach blöd verhalten. Heute wäre die Riesenchance da gewesen, wieder drei Punkte einzufahren. Das müssen wir uns selbst ankreiden."

Tim Wiese (Werder Bremen): "Ich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Wir haben 60 Minuten in Unterzahl gespielt und wir schaffen dann sogar noch den Ausgleich - absoluten Respekt an die Jungs, dass sie so gekämpft und es sich dann auch verdient haben."

FC Augsburg - VfB Stuttgart 1:3

Bruno Labbadia (Trainer VFB Stuttgart): "Es war ein brutal intensives Spiel. Ich muss beiden Mannschaften ein Riesenkompliment machen. Wir sind so gefordert worden. Augsburg hat das klasse gemacht. Dass wir so dagegen gehalten haben, das war heute wirklich im Stil einer Spitzenmannschaft, so effektiv auch einmal zu sein."

Simon Jentzsch (FC Augsburg): "Wir glauben noch an den Klassenerhalt. Wir haben uns nicht aufgegeben. Wir hatten jetzt zwei schwere Spiele in München und gegen Stuttgart. Natürlich hätten wir gerne gepunktet, aber das haben wir leider nicht. Wir müssen zusehen, dass wir sie woanders holen und wir versuchen weiter Gas zu geben."

Hertha BSC - SC Freiburg 1:2

Otto Rehhagel (Trainer Hertha BSC): "Wir haben noch Glück gehabt, dass unsere Konkurrenten auch alle verloren haben. Deswegen ist die Situation wie vor dem Spiel. Aber es wird natürlich immer enger."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Es darf uns nichts passieren. Wir spielen in der ersten Bundesliga mit Freiburg. Das ist so schwierig und so gefährlich gegen diese topbesetzten Mannschaften. Wir können sofort drei, vier Spiele hintereinander verlieren - so schnell können wir uns gar nicht umschauen."

Sebastian Freis (SC Freiburg): "Wenn ich die anderen Ergebnisse heute sehe, war das ein Riesenschritt. Wir werden nicht locker lassen, solange es rechnerisch möglich ist, auf einen Abstiegsplatz zu kommen."

Der 30. Spieltag im Überblick


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