6 Teams - 6 Ausgangslagen

Saisonfinale: Alles, nichts, oder?!

Von SPOX
Dienstag, 24.04.2012 | 21:50 Uhr
Für Hertha BSC und den 1. FC Köln geht es im Bundesligaendspurt noch um alles
© Getty
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Die Bundesligasaison 2011/2012 neigt sich dem Ende zu. Während Borussia Dortmund bereits Meister ist und der 1. FC Kaiserslautern sicher in die 2. Liga absteigt, geht es bei sechs anderen Klubs an den letzten beiden Spieltagen noch um das Erreichen der Saisonziele. SPOX gibt einen Überblick.

FC Schalke 04

Lars Unnerstall redet nicht lange um den heißen Brei herum. "Es zählt nur der dritte Platz. Augsburg ist noch nicht gerettet und kann in Gladbach einen Punkt mitnehmen. Und wenn wir gegen Hertha gewinnen, sieht es gut aus", zeigt sich der Keeper optimistisch.

Auch Mittelfeld-Abräumer Jermaine Jones ist guter Dinge: "In der Arena treten wir immer stärker auf als auswärts, deshalb bin ich zuversichtlich, dass wir diese Partie für uns entscheiden können."

Zwei Punkte hat Schalke vor dem zweitletzten Spieltag Vorsprung auf Mönchengladbach. Dennoch fordert Manager Horst Heldt andere Auftritte als beim glücklichen Punktgewinn gegen Augsburg: "Scheinbar wollen wir in den letzten beiden Bundesliga-Spielen noch einmal durch die Hölle gehen. Wenn das der Fall ist, müssen wir es aber auch so machen und zusehen, dass wir in den nächsten beiden Spielen gegen Hertha und Bremen unser anderes Gesicht zeigen, um Platz drei klar zu machen."

Bei diesem Vorhaben kann Christoph Metzelder allerdings nicht mithelfen. Der 31-jährige Innenverteidiger musste gegen Augsburg mit einem Fußsohlenbandeinriss im rechten Mittelfuß ausgewechselt werden und fehlt Trainer Huub Stevens voraussichtlich bis zum Saisonende.

Noch nicht sicher sind außerdem die Einsätze von Ciprian Marica (Infekt), Julian Draxler (Oberschenkelbeschwerden) und Kyriakos Papadopoulos (Aduktorenprobleme), die alle gegen Augsburg nicht im Kader standen.

Borussia Mönchengladbach

Am Samstag sahen die Gladbacher schon einmal zu, wie man jubeln könnte, wenn das Saisonziel erreicht wird. Nun gut, Gladbach hat seine Saisonziele schon längst übertroffen und könnte sich eigentlich schon längst genüsslich zurückziehen und dem Treiben der Konkurrenz zuschauen, aber da ist noch dieses Ziel, das vor der Saison keiner erwartet hätte: die Chance auf die direkte Qualifikation zur Champions League.

Zwei Punkte beträgt der Rückstand auf Platz drei, der den direkten Weg in die Gruppenphase bedeuten würde. Zwei Punkte Rückstand auf Schalke 04 bei verbleibenden zwei Spielen. "Wenn wir Schalke überholen wollen, müssen wir die letzten beiden Spiele gewinnen", sagt Martin Stranzl, weiß aber auch: "Wir haben es nicht in der eigenen Hand."

Am Wochenende bekommt es Gladbach mit Augsburg zu tun. Der Klub von Ex-VfL-Trainer Jos Luhukay luchste ausgerechnet Schalke zwei Punkte ab und kämpft selbst noch um Punkte, um nicht auf einen Relegationsplatz zu rutschen. Kapitän Filip Daems weiß: "Die sind in der Rückrunde richtig gut drauf."

Tabellenrechner: Wer wird Dritter? Jetzt Schicksal spielen!

Schalke muss dagegen gegen Hertha ran. Verlieren die Berliner, ist selbst die Möglichkeit über die Relegation in der Liga zu bleiben, weg. Ingesamt sieht das Restprogramm beider Mannschaften recht ähnlich aus: Gladbach muss zum Saisonabschluss nach Mainz, während Schalke in Bremen gastiert.

Was die anderen machen, will die Gladbacher nicht interessieren - schon in der Vorsaison fuhr man im Abstiegskampf damit sehr gut und Marco Reus sagt richtigerweise: "Wir müssen erstmal unsere eigenen Hausaufgaben machen."

Gute Nachrichten gab es am Dienstag von Roman Neustädter und Igor de Camargo. Beide Spieler kehrten ins Mannschaftstraining zurück. Gerade Neustädter ging Gladbach während seiner Abstinenz doch sehr ab. "Ich werde alles dafür tun, um am Samstag wieder spielen zu können. Wir liegen zwar zwei Punkte hinter Schalke, werden aber alles geben, unsere tolle Saison noch mit Rang drei zu krönen."

Dass Neustädter in diesem Fall im Sommer in der CL-Qualifikation spielen müsste, wäre dann kurios. Denn: Der Mittelfeldspieler wechselt zur neuen Saison zu Schalke 04.

Werder Bremen

In Bremen werden derzeit fast nur Personalien diskutiert: Wohin wechselt Tim Wiese? Was macht Claudio Pizarro? Geht Sebastian Prödl nach Wolfsburg? Alles Fragen, die sich schon mit der neuen Saison beschäftigen.

Die Gegenwart spielt derzeit offenbar nur eine Nebenrolle. Kein Wunder: Nach erst 13 Punkten aus 15 Rückrundenspielen scheint die EL-Teilnahme unrealistisch. "Solange wir selbst nicht gewinnen, brauchen wir darüber gar nicht zu reden", sagt Kapitän Clemens Fritz.

Allerdings: Nur drei Zähler beträgt der Abstand auf Platz sieben. Noch ist also alles möglich. "Sechs Punkte müssen wir aus den beiden Spielen schon holen", fordert Fritz. "Und dann müssen wir noch warten, was Hannover macht."

Am kommenden Wochenende geht es für die Bremer nach Wolfsburg, zum Saisonfinale gastiert dann der FC Schalke im Weserstadion. Dann könnte vielleicht auch Marko Marin wieder dabei sein. Der Mittelfeldspieler laboriert derzeit an einem Muskelfaserriss. "Im Moment sieht es ganz gut aus", sagt Marin jedoch.

Kurz vor der Rückkehr ins Mannschaftstraining steht derweil Tim Borowski. Der 31-Jährige hat wegen einer Verletzung noch kein Bundesliga-Spiel in dieser Saison bestritten, schielt nun aber im Saisonendspurt noch auf eine Berufung in den Kader. "Das wäre natürlich ein Traum", so Borowski.

Seite 2: Augsburg, Köln und Hertha BSC - der Abstiegskampf

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