Fussball

Lukas Podolski erneuert Kritik am DFB

SID
Lukas Podolski ist mit seiner Sperre nach der Roten Karte gegen Hertha nicht einverstanden
© Getty

Lukas Podolski hat seine Kritik am Deutschen Fußball-Bund (DFB) nach dem Freispruch des Schalkers Joel Matip durch die UEFA noch einmal bekräftigt. "Ich habe letzte Woche schon von einer Ungerechtigkeit gesprochen. Jetzt wurde ich noch mal durch dieses Urteil bestätigt", sagte der Stürmer des 1. FC Köln dem "Express".

Der Europäische Fußball-Verband UEFA hatte am Donnerstag die Sperre gegen Matip nach dessen Roter Karte im Achtelfinal-Hinspiel beim FC Twente Enschede aufgehoben.

Der DFB hingegen hatte vor einer Woche an seiner Ein-Spiel-Sperre gegen Podolski nach dessen Platzverweis gegen Hertha BSC festgehalten. Der 26-Jährige musste somit beim letzten Spiel der Kölner in Hannover (1:4) zuschauen, obwohl die Fernsehbilder wie im Fall Matip die Unschuld Podolskis bewiesen hatten.

"Die Verantwortlichen, die letzte Woche so entschieden haben, sollten sich ernsthaft hinterfragen, ob sie wirklich im Sinne des Fußballs geurteilt haben", sagte Podolski.

Auch Solbakken mit Kritik

Auch Trainer Stale Solbakken reagierte mit harscher Kritik auf die bereits abgesessene Sperre von Lukas Podolsk: "Für mich ist das Komitee tot. Wenn es nach ihnen gehen würde, müsste Lukas ins Gefängnis"

Rainer Koch, DFB-Vizepräsident für Rechts- und Satzungsfragen, erklärte zum Freispruch für Matip: "Uns liegt die genaue Urteilsbegründung noch nicht vor, außerdem kommentieren wir sportgerichtliche Urteile der UEFA auch nicht öffentlich."

Lukas Podolski im Steckbrief

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