Der "Tünn" ist zurück

Schumacher soll es beim 1. FC Köln richten

SID
Donnerstag, 29.03.2012 | 12:04 Uhr
Toni Schumacher (l.) ist bei den Fans nach wie vor sehr beliebt. Nun soll er Vize-Präsident werden
© Getty
Advertisement
Serie A
Corinthians -
Gremio
Ligue 1
St. Etienne -
Montpellier
Premier League
West Ham -
Brighton
J1 League
Kobe -
Tosu
A-League
Sydney FC -
Sydney Wanderers
Primera División
Levante -
Getafe
Premier League
Chelsea -
Watford
Premier League
Huddersfield -
Man United
Primera División
Real Betis -
Alaves
Ligue 1
Monaco -
Caen
Serie A
Sampdoria -
Crotone
Premier League
Southampton -
West Brom
Primera División
Valencia -
Sevilla
1. HNL
Hajduk Split -
Dinamo Zagreb
Ligue 1
Amiens -
Bordeaux
Ligue 1
Angers -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Dijon
Ligue 1
Nantes -
Guingamp
Ligue 1
Rennes -
Lille
Premier League
Man City -
Burnley (DELAYED)
Primera División
Barcelona -
Malaga
Serie A
Neapel -
Inter Mailand
Primeira Liga
Porto -
Pacos Ferreira
Premier League
Stoke -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Swansea -
Leicester (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Crystal Palace (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Las Palmas
Eredivisie
PSV – Heracles
Serie A
Chievo Verona -
Hellas Verona
Championship
Ipswich -
Norwich
CSL
Evergrande -
Guizhou
Eredivisie
Feyenoord -
Ajax
Premier League
Everton -
Arsenal
Ligue 1
Nizza -
Strassburg
Serie A
Atalanta -
Bologna
Serie A
Benevento -
Florenz
Serie A
AC Mailand -
Genua
Serie A
SPAL -
Sassuolo
Serie A
FC Turin -
AS Rom
Premier League
ZSKA Moskau -
Zenit
Primera División
Celta Vigo -
Atletico Madrid
Ligue 1
Troyes -
Lyon
Premier League
Tottenham -
Liverpool
First Division A
Anderlecht -
Genk
Serie A
Udinese -
Juventus
Premier League
Dynamo Kiew -
Schachtjor Donezk
Primera División
Leganes -
Bilbao
Super Liga
Roter Stern Belgrad -
Lucani
Primera División
Real Madrid -
Eibar
Serie A
Lazio -
Cagliari
Serie A
São Paulo -
Flamengo
Ligue 1
Marseille -
PSG
Allsvenskan
Malmö -
AIK
Primera División
Real Sociedad -
Espanyol
Primera División
La Coruna -
Girona
Copa del Rey
Saragossa -
Valencia
Serie A
Inter Mailand -
Sampdoria
League Cup
Arsenal -
Norwich
League Cup
Leicester -
Leeds
League Cup
Swansea -
Man United
League Cup
Man City -
Wolverhampton
Copa del Rey
Murcia -
Barcelona
Copa Libertadores
River Plate -
Lanus
Serie A
Atalanta -
Hellas Verona
First Division A
Genk -
Brügge
Serie A
Bologna -
Lazio
Serie A
Cagliari -
Benevento
Serie A
Chievo -
Milan
Serie A
Florenz -
FC Turin
Serie A
Genua -
Neapel
Serie A
Juventus -
SPAL
Serie A
AS Rom -
Crotone
Serie A
Sassuolo -
Udinese
Premiership
Aberdeen -
Celtic
League Cup
Chelsea -
Everton
League Cup
Tottenham -
West Ham
Coupe de la Ligue
Strasbourg -
Saint-Etienne
Copa del Rey
Elche -
Atletico Madrid
Copa Libertadores
Barcelona SC -
Gremio
Copa Sudamericana
Fluminense -
Flamengo
Copa del Rey
Fuenlabrada -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Nizza
Championship
Leeds -
Sheffield Utd
A-League
Adelaide Udt – Melbourne City
Primera División
Alaves -
Valencia
Premier League
Man Utd -
Tottenham
Premiership
Hearts -
Rangers
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Premier League
Liverpool -
Huddersfield
Championship
Cardiff -
Millwall
Primera División
Sevilla -
Leganes
Ligue 1
Bordeaux -
Monaco
Serie A
Milan -
Juventus
Premier League
Bournemouth -
Chelsea
Primera División
Atletico Madrid -
Villarreal
Championship
Hull -
Nottingham
Ligue 1
Caen -
Troyes
Ligue 1
Dijon -
Nantes
Ligue 1
Guingamp -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Rennes
Ligue 1
Strasbourg -
Angers
Premier League
Arsenal -
Swansea (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Barcelona
Serie A
AS Rom -
Bologna
Primeira Liga
Boavista -
Porto
Premier League
Watford -
Stoke (Delayed)
Premier League
West Bromwich – Man City (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
West Ham (Delayed)
CSL
Hebei -
Guangzhou Evergrande
J1 League
Kofu -
Kobe
Primera División
Getafe -
Real Sociedad
Eredivisie
Vitesse -
PSV
Serie A
Benevento -
Lazio
Championship
Birmingham -
Aston Villa
Premier League
Zenit -
Lok Moskau
First Division A
Brügge -
Sint-Truiden
Premier League
Brighton -
Southampton
Ligue 1
Lyon -
Metz
Serie A
Crotone- Florenz
Serie A
Neapel -
Sassuolo
Serie A
Sampdoria -
Chievo Verona
Serie A
SPAL -
Genua
Serie A
Udinese -
Atalanta
Primera División
Girona -
Real Madrid
Ligue 1
Toulouse -
St. Etienne
Premier League
Leicester -
Everton
Primera División
Eibar -
Levante
Serie A
Ponte Preta -
Corinthians
Primera División
Malaga -
Celta Vigo
Serie A
FC Turin -
Cagliari
Ligue 1
Lille -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Belgrano
Serie A
Hellas Verona – Inter Mailand
Premier League
Burnley -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Real Betis
Primera División
Las Palmas -
La Coruna

Kaum war der "Tünn" nach 25 Jahren bei seinem 1. FC Köln zurück, übernahm er auch schon gleich das Heft des Handelns. "Ich weiß, wie Erfolg riecht. Und wir müssen Leute hierhin holen, die wissen, wie Erfolg riecht. Für leichte Aufgaben war ich nie zuständig. Es wird ganz viel Arbeit", sagte der frühere Nationaltorhüter Harald "Toni" Schumacher, obwohl er erst noch von den Mitgliedern des Klubs als Vizepräsident gewählt werden muss.

Der zweimalige Vize-Weltmeister soll die sportliche Kompetenz im Team des früheren Top-Managers Werner Spinner sein, den der Verwaltungsrat des Klubs als Präsidentschaftskandidaten für die Mitgliederversammlung am 23. April auserkoren hat.

Auch wenn das Wahlvolk erst noch überzeugt werden muss, nimmt Schumacher wie selbstverständlich auch ohne Amt und Würden die Arbeit schon einmal auf.

Klare Vorstellungen bei der Sportdirektor-Suche

Der frühere Weltklassetorhüter ist bereits in die Suche nach einem neuen Sportdirektor eingebunden, und da hat der 58-Jährige klare Vorstellungen: "Wir brauchen einen Sportdirektor mit Visionen. Er muss gezeigt haben, dass er es kann. So einen Mann haben wir im Auge. Wenn wir den bekommen, ist das ein Hit."

Bereits am Wochenende sollen Gespräche mit Kandidaten geführt werden. Gehandelt werden beim FC unter anderem Jörg Schmadtke, aktuell Sportdirektor bei Hannover 96, und der frühere HSV-Manager Dietmar Beiersdorfer.

Voller Tatendrang präsentierte sich Schumacher am späten Mittwochabend. Und würden es die Knochen noch hergeben, Schumacher würde sich auch noch ins Kölner Tor stellen. Dass alles mit dem Erfolg auf dem Rasen steht und fällt, weiß er nur zu gut.

"Das Wichtigste ist, dass wir Punkte holen", ergänzte Schumacher vor dem Kellerduell beim FC Augsburg am Samstag und sprach dem nicht unumstrittenen Trainer Stale Solbakken das volle Vertrauen aus. Der Norweger könne nicht die Tore schießen oder Elfmeter halten. Das müssten schon die Spieler machen.

Mit Anpfiff kam für Schumacher der Abpfiff

So wie es Schumacher in 422 Spielen, womit er Rekordspieler des Klubs ist, für seinen FC getan hat. Doch mit seinem Buch "Anpfiff" folgte von jetzt auf gleich der Abpfiff für den gebürtigen Dürener.

Schumacher war im März 1987 beim FC entlassen und aus der Nationalmannschaft verbannt worden, nachdem er in seinem Buch über Doping in der Bundesliga sowie über Sex- und Alkoholausschweifungen berichtet hatte.

In einem Kapitel hatte er auch prophezeit, dass er eines Tages erster bezahlter Präsident der Kölner werden würde. "Bezahlt werde ich nicht und Präsident bin ich auch noch nicht, aber zu einem Drittel Präsident. Das ist doch auch ein guter Anfang", scherzte Schumacher. Neben dem 63-jährigen Spinner, dem früheren Vorstand der Bayer AG ("Ich bin kein Messias"), soll Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, als zweiter Vizepräsident fungieren.

Es droht ein Machtkampf mit Thielen

"Das Team steht für die Verbindung aus kölschem Lebensgefühl und Professionalität, für eine lebendige Vereinskultur", urteilte der Verwaltungsratsvorsitzende Werner Wolf über das designierte Triumvirat. Entscheiden müssen allerdings die Mitglieder auf der außerordentlichen Mitgliederversammlung.

Und da könnte es noch turbulent zugehen. So hat der frühere FC-Manager Karl-Heinz Thielen auch seinen Hut in den Ring geworfen. Sollte das vom Verwaltungsrat vorgeschlagene Präsidium in zwei Wahlgängen nicht die Mehrheit erhalten, käme es zu einer direkten Wahl des Präsidenten.

So haben schon einige FC-Funktionäre auf den hochemotionalen Versammlungen eine unliebsame Überraschung erlebt. Wolfgang Overath weiß davon zu berichten. 2010 war sein Präsidium nicht entlastet worden, im November 2011 trat der Weltmeister von 1974 entnervt zurück. Nun soll also die nächste FC-Ikone zum Zug kommen.

Der 1. FC Köln im Überblick

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung