Fussball

Pizarro Kapitän, Boenisch-Rückkehr möglich

SID
Claudio Pizarro hat in der laufenden Saison 15 Tore geschossen
© Getty

Bis zu 10.000 eigene Fans erwartet Werder Bremen am Samstag in Berlin, wenn Hertha-Trainer Otto Rehhagel seinen Ex-Klub von der Weser empfängt.

"Wir haben 14 Jahre zusammen gearbeitet, dann hat man mehr als ein geschäftliches Verhältnis", sagt Schaaf, der von 1981 bis 1995 unter "König Otto" spielte. "Ich freue mich auf Samstag, das hat aber nichts mit der Partie zu tun."

Bei der muss Schaaf Kapitän Clemens Fritz (Gelbsperre) ersetzen. Ein Kandidat: Sebastian Boenisch, der 18 Monate verletzt fehlte und zuletzt über Einsätze bei der U 23 Wettkampfpraxis sammelte.

Marko Marin kriegt Sonderlob

"Ich werde mir in den nächsten Tagen ein Bild davon machen, inwiefern er infrage kommen könnte", kündigte Schaaf an. Spielen wird in jedem Fall Marko Marin, der von dem 50-Jährigen ein Sonderlob erhielt.

"Ich denke, dass Marko ein Künstler seines Fachs ist. Man konnte zuletzt sehen, dass seine Leistungen besser werden und dass sein Spiel in die Richtung geht, wie wir uns das vorstellen."

Fritz' Kapitänsamt wird Torjäger Claudio Pizarro übernehmen.

"Er ist erfahren und hat genug erlebt. Auch ohne Binde wirkt er auf die Mannschaft ein und reißt sie mit, das wird er als Kapitän sicher auch tun", sagt Schaaf, der weiterhin auf die Langzeitverletzten Naldo, Sebastian Prödl und Tim Borowski verzichten muss.

Werder Bremen im Steckbrief

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