Mehr Spannung am Saisonende

Spielplan-Revolution? DFL dementiert

Von SPOX
Donnerstag, 15.03.2012 | 11:36 Uhr
DFL-Chef Hieronymus (l., mit DFB-Generalsekretär Sandrock) will mehr Highlights in der Rückrunde
© Getty
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5. Mai 2012: Am letzten Spieltag der Saison trifft Borussia Dortmund daheim auf den SC Freiburg. Bayern München ist zu Gast beim 1. FC Köln, Mönchengladbach spielt bei Mainz 05. Wenn es nach der DFL geht, wird es solche voraussichtlich spannungsarmen Partien am Saisonende nicht mehr geben. Ein neuer, flexibler Spielplan soll her. Geschäftsführer Holger Hieronymus dementierte jedoch bereits.

2012/2013 wird die insgesamt 50. Saison der Bundesliga gespielt. Bisher war dabei immer ein sogenannter "gespiegelter" Spielplan im Einsatz. Bedeutet: Der erste Gegner der Hinrunde ist automatisch der erste Gegner in der Rückrunde, beide Runden werden in der gleichen Reihenfolge gespielt.

Damit ab der Saison 2013/2014 Schluss sein: Der "Kicker" berichtet, dass auf der Tagung der Bundesliga-Manager am Montag und tags darauf deren Pendants in der zweiten Spielklasse ein Modell vorgestellt wurde, wonach für die Rückrunde ein komplett neuer Spielplan erstellt werden soll.

Mehr Spannung

Grund für die Änderung: Die Liga könnte so auf potentielle Überraschungsmannschaften reagieren und deren Spiele gegen die Topteams ans Ende der Saison verschieben (Mönchenglabdach etwa spielte dieses Jahr am 18. Spieltag gegen die Bayern und drei Wochen später gegen Schalke 04), ebenso die Partien der Titelaspiranten und der Klubs im Abstiegskampf. Statt Fernduellen gäbe es also direkte Duelle.

Ein solches Konzept soll im Endspurt der Saison für wesentlich mehr Spannung und damit wohl auch für vollere Stadien, höhere Einschaltquoten und letztendlich mehr Geld sorgen. Bei den Managern zumindest soll der Plan gut angekommen sein.

DFL dementiert

Die Meldung des "Kicker" wurde von Holger Hieronymus, der für den Spielbetrieb zuständige Geschäftsführer der DFL, jedoch umgehend dementiert: "Die Manager haben deutlich gemacht, dass Änderungen nicht erwünscht sind. Auch die DFL will sie nicht."

Es sei lediglich darum gegangen, mehrere Modelle vorzustellen, mit der mehr Flexibilität des bisher starren Spielplans erreicht werden könnte.

Der Spielplan der laufenden Saison

 

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