26. Spieltag: Hoffenheim - Stuttgart

Markus Babbel hofft auf Wiedergutmachung

SID
Donnerstag, 15.03.2012 | 12:58 Uhr
Nach dem 1:7 in München steht für Babbel gegen Stuttgart das nächste Spiel gegen einen Ex-Klub an
© Getty
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Wiedergutmachung oder die nächste Breitseite vom nächsten Ex-Klub: Sechs Tage nach der Lehrstunde beim 1:7 bei Bayern München steht für Trainer Markus Babbel mit 1899 Hoffenheim gegen den VfB Stuttgart die nächste Begegnung mit einem früheren Verein auf der Tagesordnung.

Das gibt dem baden-württembergischen Derby am Freitag (ab 20.15 Uhr im LIVE-TICKER) zu Beginn des 26. Spieltags in der Fußball-Bundesliga zusätzliche Brisanz. Ebenso wie die Rückkehr von Vedad Ibisevic an alte Wirkungsstätte. Der Torjäger war in der Winterpause für knapp fünf Millionen Euro von Hoffenheim nach Stuttgart gewechselt.

Babbel, der als Spieler 2007 mit dem VfB die deutsche Meisterschaft gewann und 18 Monate später in Stuttgart sein Trainerdebüt feierte, fordert von seiner Mannschaft "eine andere Leistung" als beim Debakel in München. Dass am Dienstag der Schweizer Rekordmeister FC Basel in der Champions League in München sogar 0:7 verloren hatte, sei "kein Trost - auch wenn wir gesehen haben, dass dort Andere ebenfalls unter die Räder kommen können".

1899 seit 146 Tagen ohne Heimsieg

Stuttgart ist für Babbel ein "Gegner auf Augenhöhe". Ein Erfolg im Derby wäre für die Hoffenheimer etwas Balsam auf die Wunden, die das Spiel in München geschlagen hat. Es wäre zugleich der erste Heimsieg seit 146 Tagen. Seit dem 1:0 am 22. Oktober 2011 gegen Borussia Mönchengladbach konnte die TSG nicht mehr im eigenen Stadion gewinnen.

Ein Sieg würde zudem ein Polster zur Abstiegszone verschaffen. "Mit 30 Punkten steigt man ab. Entspannt sehe ich das nicht. Aber es gibt noch keinen Grund zur Dramatik", sagte Babbel, der in der vergangenen Woche im dapd-Interview Fehler in seiner Zeit in Stuttgart eingeräumt hatte. Helfen darf wahrscheinlich wieder Sejad Salihovic. Babbel hat dem zuletzt für zwei Spiele suspendierten Bosnier eine Rückkehr in die Startelf in Aussicht gestellt.

Ibisevic will "Reaktion verhindern"

Bei den Stuttgartern ist Ibisevic, ein guter Kumpel von Salihovic, gesetzt. "Ganz normal ist dieses Spiel natürlich nicht, aber nach einer kurzen Begrüßung mit den Kollegen geht es nur um die drei Punkte", sagte der 27-Jährige dem "kicker". Ibisevic, der für den VfB bereits zwei Tore erzielt und vier Treffer vorbereitet hat, warnte seine neuen Mitspieler vor den angeschlagenen Hoffenheimern: "Nach so einer Niederlage ist es immer gefährlich. Für uns geht es darum, die Reaktion darauf zu verhindern."

Mit einem Sieg würden die Stuttgarter ihre Hoffnungen auf eine Qualifikation für die Teilnahme an der Europa League wahren. Allerdings droht der Ausfall von Ibisevics Sturmpartner Martin Harnik. Der Österreicher, der mit 14 Treffern die VfB-Torschützenliste in dieser Saison anführt, ist ebenso angeschlagen wie Abwehrspieler Serdar Tasci.

VfB-Sportdirektor Fredi Bobic machte aus der "besonderen Bedeutung" des Derbys keinen Hehl. Das Verhältnis beider Klubs ist nicht das beste. Die durch die Millionen von Mäzen Dietmar Hopp rasch aufgestiegenen Hoffenheimer sind den Stuttgartern ein Dorn im Auge. Gleich sechs frühere VfB-Profis stehen im Kader der TSG.

Erst im Winter wurde beim Wechsel von Ibisevic die bisherige Transfer-Einbahnstraße auch für die Gegenrichtung freigegeben. "Das Stadion ist nur 80 Kilometer entfernt von unserem", sagte Bobic: "Wir werden versuchen, die Burg zu stürmen."

Markus Babbel im Steckbrief

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