Freitag, 06.04.2012

Olaf Marschall im Legenden-Interview

"Das Problem: Das Haus war ohne Klo"

Der Kapitalismus, der zwielichtige Rolf-Jürgen Otto und Verletzungen machten ihm zu schaffen. Dennoch stieg Ex-Nationalspieler Olaf Marschall beim 1. FC Kaiserslautern (Sa., 15.15 Uhr gegen Hoffenheim im LIVE-TICKER) zum "Fußball-Gott" auf und wurde zum Idol eines Weltstars. Das Interview über Lockenpracht, Besenkauf und Miroslav Klose.

Olaf Marschall (r.) gegen Jürgen Klinsmann bei einem Revival-Spiel DDR gegen BRD
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Olaf Marschall (r.) gegen Jürgen Klinsmann bei einem Revival-Spiel DDR gegen BRD

SPOX: Ihr letztes Bundesliga-Spiel liegt genau zehn Jahre zurück - und noch immer tragen Sie die markante Lockenfrisur. Entziehen Sie sich bewusst den Trends?

Olaf Marschall: Ich kann doch nichts für meine Locken, das ist alles Natur. (lacht) Ich mache mir keine große Mühe, bringe wenn überhaupt etwas Ordnung rein, und dann sieht es eben so aus. Das ist alles. Mir sind die Locken auf jeden Fall lieber, als wenn ich eine Glatze bekommen würde.

SPOX: Was von Ihrer Karriere in Erinnerung bleibt, ist neben all den Toren ein Bild: Sie, Ihre Locken und das Nasenpflaster.

Marschall: Mit dem Nasenpflaster sorgte ich für mehr Wirbel als gedacht. Damals kam der Hersteller auf die Idee, mich zu sponsern - und es lief optimal für uns beide. Keine Ahnung, ob das Nasenpflaster mir tatsächlich geholfen hat, das löste damals ja eine wissenschaftliche Diskussion aus. Aber zumindest brachte es mir Glück. Ich wurde mit Kaiserslautern Meister und während der Saison so oft fotografiert, dass keine bessere Werbung für die Nasenpflaster denkbar gewesen wäre.

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SPOX: Spätestens seit der Meistersaison sind Sie Kult und werden auf dem Betzenberg noch heute als "Fußball-Gott" gefeiert. Dabei gelang Ihnen der Durchbruch erst spät, mit Ende 20. Dachten Sie jemals daran, ein Star zu werden?

Marschall: Das wäre vermessen gewesen. Ich hatte überall gute Jahre, in Leipzig, in Wien, in Dresden. Eine solide Karriere, ein schönes Leben. Ich war nie ein Rumtreiber, deswegen neigte ich nie zum übermäßigen Träumen.

SPOX: Direkt nach der Wende wechselten die besten ostdeutschen Spieler direkt nach Westdeutschland, Sie hingegen gingen nach Österreich zu Admira/Wacker Wien. Kam es Ihnen womöglich zugute, dass Sie sich anfangs in einer kleineren Liga an die neuen Verhältnisse gewöhnen konnten?

Marschall: Definitiv. Fußballerisch konnte ich mich in Wien langsam einfinden. Viel wichtiger war es jedoch, sich im Privatleben an das neue System zu gewöhnen. Man darf nicht unterschätzen, was die Wende für die ostdeutschen Bürgern veränderte. Ich fühlte mich durch die internationalen Einsätze vorbereitet, meine Frau hingegen hatte keinen Schimmer, was auf uns zukommt. Selbst die banalsten Dinge wurden kompliziert.

SPOX: Zum Beispiel?

Marschall: Wir lebten in Wien in der Nähe eines großen Einkaufszentrums. In der DDR gab es nur einmal Zucker, einmal Salz, einmal Pfeffer. Plötzlich standen wir vor den Regalen und sahen zehn verschiedene Zuckersorten und hundert verschiedene Joghurtsorten. Kompliziert wurde es bei den Besen: 20 Modelle, alle mit tollen Funktionen, die wir nicht verstanden. Für den ersten Einkauf brauchten wir vier Stunden.

SPOX: Sie blieben drei Jahre in Wien und steigerten die Torausbeute von Saison zu Saison. Überraschte es Sie trotzdem, als sich 1993 die Chance ergab, in die Bundesliga zu Dynamo Dresden zu wechseln? Sie waren bereits 27 Jahre alt.

Marschall: Es gab immer mal wieder Kontakt nach Deutschland. Schalkes Trainer Helmut Schulte hatte mal angefragt, doch es zerschlug sich, weil er kurz vor der Entlassung stand. Wenig später nahm Siggi Held, mein damaliger Trainer in Wien, ein Angebot von Dresden an und fragte mich, ob ich nicht nachkommen wolle. Als der Anruf kam, machte ich Sommer-Urlaub - und plötzlich fand ich mich in der Bundesliga wieder.

SPOX: Dresden hielt trotz eines Vier-Punkte-Abzugs souverän die Klasse und erreichte das Pokal-Halbfinale.

Marschall: Und mir gelang gleich im ersten Spiel ein Dreierpack - ausgerechnet gegen meinen alten Verein Leipzig. Es wurde ein tolles Jahr mit einer tollen und vor allem richtig talentierten Truppe: Piotr Nowak, Hans-Uwe Pilz, Detlef Schössler, Henri Fuchs, Uwe Jähnig, Miki Stevic. Dazu die Jungs, die von unten gedrängt haben, wie Jens Jeremies und Sven Kmetsch. Wenn wir zusammengeblieben wären, hätte sich Dresden in der Bundesliga etablieren können. Leider zerfiel die Mannschaft in wenigen Wochen, weil alle verkauft werden mussten.

SPOX: Die Verantwortung dafür kam dem Missmanagement unter dem damaligen Präsidenten Rolf-Jürgen Otto zu. Der Bauunternehmer landete später im Knast und ist der Inbegriff des zwielichtigen Fußball-Funktionärs. Wie haben Sie ihn in Erinnerung?

Marschall: Als einen unheimlich cholerischen Menschen. Innerhalb der Mannschaft hatten wir eine überragende Stimmung, aber mit ihm verlief die Zusammenarbeit extrem schwierig. Bei jeder Kleinigkeit explodierte er. Wir ahnten, dass was nicht stimmte, allerding empfanden wir es als viel schlimmer, wie er sich aufgeführt hat.

Die große Schnauzer-, Bärte- und Oliba-Parade
Was man sich als Meistertrainer alles erlauben darf: Christoph Daum zu seiner Stuttgarter Zeit. Einfach Weltklasse! Fehlt nur noch die Kippe im Mundwinkel
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Vielleicht hätte sich Berti Vogts nie von seinem Schnörres trennen soll. Flößt viel mehr Respekt ein als der Look des späteren Bundes-Berti
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Fluffige Frisur, dünner Oliba - Olaf Thon lag in den 1980ern voll im Trend. Besondere Beachtung sollte man jedoch dem Bart-Ungetüm hinter seiner linken Schulter widmen...
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Jörg Dittwar spielte in den späten 80ern, frühen 90ern für den 1. FC Nürnberg. Wer so aussieht, muss natürlich ein beinharter Verteidiger sein
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Rüdiger Wenzel sah nicht nur dufte aus, sondern hat in der Bundesliga mal so richtig gerockt: 300 Spiele, 91 Tore für St. Pauli, Eintracht Frankfurt und Fortuna Düsseldorf
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Ralf Zumdick wurde nicht wegen des Schnurris "Katze" genannt, sondern wegen seiner Fähigkeiten als Torhüter. Auch beachtlich: der Nackenspoiler
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Club-Urgestein Horst Weyerich hätte sich mit seinem interessanten Haar-Arrangement auch für die Frisuren-Classics qualifizieren können...
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Schnauzer forever: Werder-Legende Mirko Votava beim Interview mit Jörg Wontorra. Nur am Rande: Wontorras Pullover hat was, oder?
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Günter Thiele! Was für ein Mann! Stürmte hauptsächlich für Düsseldorf und Gladbach (58 Buli-Tore). Hat Gerüchten zufolge Brusthaar und Goldkettchen erfunden
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In 349 Bundesligaspielen stand Paul Steiner seinen Mann. Wurde 1990 Weltmeister in Italien, auch wenn ihn der Kaiser nicht einsetzte
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Recklinghausen, Bochum, Duisburg: Lothar Woelk ist ein Kind des Ruhrgebiets. Gerade beim VfL gab er über viele Jahre den Fels in der Brandung
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Ein absolutes Original: Trainer Klaus Schlappner mit seinem legendären Pepitahut und Schnurrbart als einziger Gesichtsbehaarung
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Kurt Pinkall (l., mit Bernd Schmider) stellte mit 15 Treffern in seiner Gladbacher Premierensaison gleich mal Frank Mill in den Schatten - optisch sowieso
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Machte nur 27 Spiele für den SV Babelsberg, war aber als Kapitän mit Matte und Riegel der Wortführer bei den Potsdamern: Marcus Petsch
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Über 300 Mal für den 1. FC Köln in der Bundesliga, zweimal für Deutschland und extrem haarig: Herbert Konopka
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Es gibt Männer, die mit dem Oberlippenbart geboren scheinen. Eindeutig in diese Kategorie gehört Peter Neururer
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Noch zwei hübsche Exemplare: FCK-Knipser Olaf Marschall war passionierten Oliba-Träger genauso wie Vorstopper Harry Koch, den leider die Champagner-Gischt etwas verdeckt
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Diese beiden Kerle gehen locker als Sinnbild von Fußballprofis aus den frühen 90er Jahren durch: Die Dortmunder Michael Lusch und Rene Tretschok
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Jos Luhukay anno 1991. Das Haar war deutlich voller, der Schnauzer prächtig wie eh und je...
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Ein echter Mann, dem in Sachen Haare so schnell keiner was vormacht: Trainer Werner Lorant, oben in weiß, unten in schwarz
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Süß: Club-Stürmer Frank Lippmann mit einem Bildband über die Nürnberger Lorenzkirche. Klasse auch der unter der Nase zweigeteilte Schnauzer
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Heute nennen sie ihn Zettel-Ewald, früher war er Zottel-Ewald. Lienen absolvierte 333 Bundesliga-Spiele und lief 171 Mal in der 2. Liga auf
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Der Inbegriff des Kult-Stürmers: Die permanente Kombination "Tore mit Schnauzbart" machte Marek Lesniak in der Bundesliga legendär
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Walter Laubinger wurde unter Berti Vogts U 16-Europameister und war auch optisch eines der größten Talente
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Weltmeister Jürgen Kohler präsentiert hier nicht nur stolz sein Elternhaus, sondern auch seine Vorliebe für rosa Polohemden und Schnauzbärte
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Irgendwie niedlich. Detlef Schößler ist der Dynamo-Spieler mit den zweitmeisten Bundesliga-Einsätzen (113)
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Gregor Grillemeier! Geiler Name, gute Frisur und ein Schnörres, der selbst ein Walross erblassen ließe
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Walter Frosch brachte es zur Legende beim FC St. Pauli. Er verstarb 2013 im Alter von nur 62 Jahren
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Wer den Eindruck gewinnt, dass früher gerade beim 1. FC Nürnberg der Schnauzer höchst angesagt war, liegt richtig. Hier: Ulf Metschies
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Ali Daei und Karim Bagheri - zwei Iraner in der Bundesliga (Bielefeld 1997), da sind zwei akkurate Schnurrbärte natürlich Pflicht
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Ganz klar, der Haar-Rebell darf natürlich nicht fehlen: Paul Breitner mit viel Haar und wenig Gesicht im lässigen Ohrensessel
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Elf Jahre Profifußball und nur mickrige sechs Törchen: Bertram Beierlorzer setzte eben andere Highlights und voll auf Schnauzer
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Ja ja, da muss man schon etwas länger in der Fundgrube wühlen: Der junge Kaiser mit Schnauzer und abgefahrener Tolle
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Respektable Apparatur! Dietmar Demuth in seiner Zeit als St.-Pauli-Trainer 1999
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Das Beste kommt zum Schluss: Nein, wir haben hier keinen Edding benutzt. Gregorio Lopez ist zwar Handballer, darf aber keinesfalls vorenthalten werden
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SPOX: Nämlich?

Marschall: Damals wollte ich auf Leihbasis ein Haus beziehen, das Otto gebaut hatte. Das Problem: Das Haus war ohne ein Klo. Daher zogen wir ins Hotel - wobei sich meine Frau jedes Mal reinschleichen musste, weil Dresden nur für ein Einzelzimmer aufkommen wollte. Nach zwei Wochen klingelte das Zimmertelefon und Otto bestellte mich in die Lobby. Dort machte er mich lautstark dafür an, warum ich so lange auf Kosten des Klubs im Hotel leben würde, obwohl das Haus bezugsfertig wäre. Er selbst blieb natürlich wochenlang im gleichen Hotel.

SPOX: In der fast schon legendären Suite 332 im Hotel Bellevue.

Marschall: Man munkelte, dass er sich das halbe Stockwerk angemietet hätte. Wir hingegen zogen irgendwann in das Haus. Zwar gab es dann ein Klo, jedoch fehlte uns komplett die Einrichtung. In Wien wurden uns die Möbel gestellt. Daher zog Mitspieler Werner Rank mit ein: Er hatte keine Wohnung, dafür eine Küche, die wir gleich einbauten. Und zum Schlafen legten wir auf dem Boden Matratzen aus. Das waren ganz spezielle zwei Monate.

SPOX: Nach der erfolgreichen Saison in Dresden mit elf Bundesliga-Toren kaufte Sie Kaiserslautern für die damalige Klub-Rekordablöse von 2,8 Millionen Euro. Der Beginn einer wechselvollen Zeit.

Marschall: Ich saß anfangs manchmal auf der Bank, durfte wieder spielen, machte meine Tore, wurde zur Nationalmannschaft eingeladen und musste verletzungsbedingt absagen. Alles innerhalb von zwei Monaten. Wenn ich mich richtig erinnere, ging damals mein Meniskus kaputt.

Hier geht's zu Teil II: "Habe Klose die Weltkarriere nicht zugetraut"

Interview: Haruka Gruber

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