Michael Ballack bezieht Stellung

Ballack: Doppelpass zwischen Lahm und Löw

Von SPOX
Sonntag, 11.03.2012 | 22:42 Uhr
Lahm, Ballack und Löw (v.l.) wenige Tage vor Lahms forschen Äußerungen bei der WM 2010
© Getty
Advertisement
Erlebe
deinen Sport
live
J1 League
Sa12:00
Kawasaki -
Kobe
CSL
Sa13:35
Jiangsu Suning -
Shanghai SIPG
Allsvenskan
Sa16:00
Malmö -
Eskilstuna
CSL
So13:35
Tianjin Quanjian -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So21:00
Flamengo -
Sao Paulo
Serie A
Di01:00
Fluminense -
Chapecoense
J1 League
Mi12:00
Kawasaki -
Urawa
J1 League
Sa12:00
Vissel Kobe -
Vegalta Sendai
CSL
Sa13:35
Beijing Guoan -
Guangzhou Evergrande
Serie A
So00:00
Corinthians -
Ponte Preta
J1 League
So11:30
Urawa -
Nigata
CSL
So13:35
Tianjin -
Shandong
Serie A
So21:00
Cruzeiro -
Palmeiras
Serie A
Mo00:00
Santos -
Sao Paulo
Allsvenskan
Mo19:00
Göteborg -
Halmstad

Michael Ballack über seinen Abgang aus der Nationalmannschaft, das Missverständnis mit Bayer Leverkusen und seine Zukunft in der MLS bei Red Bull New York.

Michael Ballack hat sich in der Sendung "Sky90" nochmals zu seinem Ende bei der deutschen Nationalmannschaft geäußert. Zudem bekräftige er Spekulationen, wonach er nach der Saison in die MLS zu Red Bull New York wechseln könnte.

Lahm: Doppelpass mit Löw

"Ich wollte 2010 vor Ort sein und als ich abgereist bin, kam am gleichen Tag das Interview von Philipp Lahm. Er ist ein intelligenter Junge. Um in so einer Situation ein Interview zu geben, das macht man nicht einfach so. Da muss man schon einen Doppelpass mit dem Trainer führen, um sich so weit aus dem Fenster zu lehnen. Das sagt mir mein Gefühl", so Ballack.

"Ich war Kapitän und ich weiß, wie man sich in einer Gruppe verhält. Philipp war dann Kapitän und diese Situation war komisch für mich."

Eine Aussprache habe es mit Lahm seitdem aber noch nicht gegeben. "Mit Philipp habe ich nicht mehr über die Situation gesprochen. Man sollte es auch irgendwann mal ruhen lassen."

"Man hat seinen Stolz"

Dass Ballack das ihm angebotene Abschiedsspiel im vergangenen August gegen Brasilien abgelehnt hatte, erklärte er auch.

"Wenn man mit offenen Karten gespielt hätte, mir gesagt hätte, was man vorhat, dann wäre ich der Letzte gewesen, mit dem man keine Lösung gefunden hätte. Aber da kann man Gespräche führen. Das wäre fair gewesen. Das ist nicht passiert", so Ballack.

"Und nach den Vorkommnissen ist es nur logisch, dass ich das Freundschaftsspiel abgelehnt habe - weil man mich elf Monate hingehalten hat und ich nie wusste, woran ich bin. Da hat man seinen Stolz. Aber es sind viele Dinge passiert, die sind nicht korrekt und deshalb sollte man meine Reaktion verstehen."

Wohl Wechsel in die MLS

Da es für Ballack in Leverkusen nach der Saison keine Zukunft mehr gibt, wurde in den letzten Wochen immer wieder über einen Wechsel des 35-Jährigen in die Major League Soccer zu Red Bull New York spekuliert. Ballack nährte diese Spekulationen.

"Es ist noch nichts entschieden. Ich denke schon, wenn ich eine sportliche Herausforderung suche, dass die im Ausland sein wird. Es ist noch nichts fest, aber es könnte in die Richtung gehen."

Interne Kommunikationsprobleme bei Bayer

Für sein gescheitertes Comeback in Leverkusen formulierte Ballack ebenfalls einige Gründe.

"Als mich Rudi Völler verpflichtet hat, hatte ich andere Angebote [...] Ich glaube, es gab intern Kommunikationsprobleme, wie meine Rolle auszusehen hat. Ich hatte das Gefühl, dass der Trainer mit anderen Spielern geplant hat, mit jüngeren Spielern. Aber Rudi Völler hat mir andere Aufgaben schmackhaft gemacht. Danach habe ich das Gespräch mit Rudi mehrmals gesucht."

Und weiter: "Ich wollte noch zwei Jahre auf höchstem Niveau spielen. Das Ziel war, mit Leverkusen ganz oben anzugreifen und dass Leverkusen deshalb einen Spieler wie mich holt, um den entscheidenden Schritt zu machen. Aber ich hatte nicht das Gefühl, dass die Trainer das auch so sehen."

Das ist Bayer Leverkusen

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung