Sonntag, 04.03.2012

1. FC Köln: Auf der Suche nach sich selbst

Zu viele Fragezeichen

Der 1. FC Köln schwebt im luftleeren Raum, dabei wäre gerade jetzt die Zeit wichtiger Planungen für die kommenden Saison gekommen. Etliche Faktoren verhindern das aber konsequent, der Klub hat mit einer handvoll ungelöster Variablen zu leben. Lukas Podolskis Zukunft nicht mit eingerechnet...

Ständige Reibereien, trotzdem die Retter des FC? Sportdirektor Finke (l.) und Trainer Solbakken
© Getty
Ständige Reibereien, trotzdem die Retter des FC? Sportdirektor Finke (l.) und Trainer Solbakken

Der 1. FC Köln verirrt sich gerade in Einzelepisoden, vom gestohlenen Auto der Trainerfrau bis zum offenbar feststehenden Wechsel des besten Spielers.

Dazwischen: Eine schief sitzende Maske (Pezzoni), ein latent brüchiges Verhältnis zwischen Trainer und Sportdirektor, unzufriedene Führungsspieler (Rensing, Eichner, Riether), Stress mit dem Ex-Trainer (Daum), aber immerhin: kein Stress mit dem Präsidenten. Es gibt momentan keinen, unter der Woche hat mit Manfred Hell ein aussichtsreicher Kandidat abgesagt.

Davor: Meinungsverschiedenheit zwischen Spieler Riether und Co-Trainer Wiggen, provokantes Podolski-Interview, Brecko-Alkoholfahrt.

Keine Planungssicherheit

Die laufende Saison fordert vom FC einmal mehr alles ein. Beim Heimspiel gegen den HSV hatte die Mannschaft die Chance, den Rest der Saison in halbwegs ruhigen Bahnen verlaufen zu lassen, den Vorsprung auf die Abstiegsregion beruhigend groß werden zu lassen.

Die absolut vermeidbare Niederlage sollte aber den Startschuss geben hinein in turbulente Wochen, die in den Tagen vor dem Hoffenheim-Spiel selbst für erprobte FC-Fans ein wenig zu jeck wurden. Im Vordergrund geht einiges durcheinander. Für die Arbeit hinter den Kulissen ist das eine denkbar schlechte Ausgangslage.

Planungssicherheit mag ein typisch deutsches und vielleicht auch oft negativ behaftetes Wort sein. Der 1. FC Köln könnte sich eine schönere Basis für die Vorbereitungen der kommenden Saison aber gar nicht vorstellen.

Podolski-Deal: Nur 60 Prozent bleiben

Jetzt ist die Zeit, in der die Strippen gezogen und die Kaderplanungen für die kommende Saison vorangetrieben werden. Dafür fehlt es dem FC aber an harten Fakten.

Die deuten sich im Fall Lukas Podolski zumindest an, auch eine Summe X steht im Raum - abzüglich der dann fälligen Rückzahlungen an Investor Franz-Josef Wernze und die Solarworld AG, die den Transfer damals mit ihrem Geld erst möglich machten und jetzt Transferanteile an Podolski besitzen.

Hinzu kommen die Abgaben an die Bayern, die dem Deal damals nur zugestimmt hatten, wenn bei einem Weiterverkauf ein bestimmter Anteil des Erlöses an die Säbener Straße fließt. Bei einem Transfervolumen von 20 Millionen Euro wird mit rund 60 Prozent gerechnet, die dem FC dann bleiben würden.

Davon wiederum dürfte ein beträchtlicher Teil in die Tilgung der Schulden gehen. Und zwei, drei Leistungsträger gilt es ja auch noch zu halten, mit einem finanziell verbesserten Angebot natürlich. Viel bleibt da nicht mehr übrig.

Horstmann: "Keine Panikaktionen"

Aber es ist eine wahrscheinliche Realität. Dem gegenüber steht eine Reihe offener Fragen, die die Arbeit für alle Beteiligten derzeit unheimlich erschweren. Auch, weil der eine oder andere gar nicht weiß, ob er im Sommer überhaupt noch für den FC arbeiten wird.

Geschäftsführer Claus Horstmann lässt da keinen Spielraum zu, erst vor wenigen Tagen erläuterte er noch einmal eindringlich, dass an den Besetzungen der wichtigen Posten nicht zu rütteln sei, trotz offenkundiger Meinungsverschiedenheiten auf fast allen Ebenen. Und dass es "keine Panikaktionen" geben werde.

Die besten Bilder des 24. Spieltags
1899 Hoffenheim - 1. FC Köln 1:1: Bei manchen FC-Fans endet der Karneval wohl nie...
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Und drin das Ding: Marvin Compper (r.) köpft zur Führung für die Hausherren ein
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Mitunter konnte man einige ruppige Zweikämpfe zwischen beiden Teams begutachten. Hier senst Peszko Hoffenheims Rudy um
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Kurz vor dem Ende dann doch noch der Ausgleich für den FC durch einen Poldi-Kopfball. Das Feuer im FC-Block hätte es aber nicht gebraucht
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1. FC Nürnberg - Borussia Mönchengladbach 1:0: Viel Kampf und Krampf im Frankenland - Philipp Wollscheid duelliert sich mit Igor de Camargo (r.)
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Auch diese Szene zeigt, wie sehr sich beide Team beharkten: Nürnbergs Feulner (l.) im Zweikampf mit Neustädter
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Als ob sie dem Ball aus dem Weg gehen: Maroh und Gladbachs Hanke (r.) im Luftduell
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Als sich alle schon auf ein torloses Remis eingestellt hatten, stach Joker Bunjaku (l.) zu und sicherte Nürnberg den dritten Sieg in Serie
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Dortmund - Mainz 2:1: Der BVB setzt seine unglaubliche Serie fort. Die Dortmunder sind nunmehr seit 18 (!) Spielen ungeschlagen. Hier erzielt Jakub Blaszczykowski (M.) das 1:0
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Mohamed Zidan (r.) traf gegen seine alten Kollegen und hielt sich aus Respekt beim Jubel zurück
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Shinji Kagawa (r.) sorgte 180 Sekunden nach dem Mainzer Ausgleich für den 2:1-Siegtreffer der Borussia
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Nach dem Spiel: Der Mainzer Mohamed Zidan (2.v.r) und BVB-Schlussmann Roman Weidenfeller (r.) freuen sich über ihr Wiedersehen
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Bayern München - Bayer Leverkusen 0:2: Pulli statt Trikot - Franck Ribery saß zunächst nur auf der Reservebank
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Der andere Superstar, Arjen Robben (l.), durfte ran, tat sich mit den Bayern aber schwer. Zahlreiche Chancen ließ der Rekordmeister liegen
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Kollektive Fassungslosigkeit bei Philipp Lahm (l.) und Toni Kroos - es lief nicht viel zusammen für den FC Bayern
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Mario Gomez machte eine ganz schwache Partie und musste nach 60 Minuten raus
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Dann schlug Bayer Leverkusen zu: einmal Kießling (r.), einmal Bellarabi, 2:0
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Dann schlug Bayer Leverkusen zu: einmal Kießling (r.), einmal Bellarabi, 2:0
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SC Freiburg - Schalke 04 2:1: Die ganze Freiburger Hintermannschaft gegen Raul - in dieser Szene mit Erfolg
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"Hör mal gut zu ...": Schalke-Trainer Huub Stevens hatte einige ernste Worte an den vierten Offiziellen zu richten
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Stargast des Tages im Breisgau: Joachim Löw besuchte mal wieder seine alte Liebe Freiburg - rein dienstlich natürlich
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Auf dem Weg zur Sensation: Sebastian Freis (r.) wird gleich den Ball an Timo Hildebrand vorbeischieben - das 1:0 für die Freiburger
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Hannover 96 - FC Augsburg 2:2: Freude im Abstiegskampf - Axel Bellinghausen (M.) bringt den FCA 1:0 in Front
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Die Freude währte nicht lange: Karim Haggui glich für die Hannoveraner aus
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Den Augsburgern gehörte das Spiel - sie hatten die Chancen, aber nicht die Kaltschnäuzigkeit. Dann schlug 96 zu ...
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Den Augsburgern gehörte das Spiel - sie hatten die Chancen, aber nicht die Kaltschnäuzigkeit. Dann schlug 96 zu ...
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... durch Mame Diouf. Der feierte sein Tor gleich mal stilecht mit einem Salto
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... durch Mame Diouf. Der feierte sein Tor gleich mal stilecht mit einem Salto
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Der Elfmeter von Jan Ingwer Callsen-Bracker sicherte den Augsburgern immerhin einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf
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Hertha BSC - Werder Bremen 1:0: Tunay Torun (l.) und Philipp Bargfrede kennen nur ein Ziel: den Ball - und engen Körperkontakt
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Einst war Otto Rehhagel (l.) an der Weser der große Zampano, jetzt kehrt er mit der Hertha zurück. Einer ist noch da: sein alter Schützling Thomas Schaaf
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Nikita Rukavytsya (r.) schoss das entscheidende 1:0 für die Herthaner - der Rest war Freude pur
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Nikita Rukavytsya (r.) schoss das entscheidende 1:0 für die Herthaner - der Rest war Freude pur
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Hamburger SV - VfB Stuttgart 0:3: Und eins, und zwei ... Marcell Jansen und Tamas Hajnal führen ein kleines Tänzchen mit Ball auf
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Das ist die falsche Ecke: Zdravko Kuzmanovic tritt für den VfB den Strafstoß, HSV-Keeper Drobny sieht das Unheil kommen
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Gestatten, der Mann ohne Nerven: Zdravko Kuzmanovic trat zweimal zum Elfmeter an - und verwandelte zweimal
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Paolo Guerrero leistete sich eine völlig sinnbefreite, brutale Grätsche gegen Ulreich und flog zu Recht vom Platz
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1. FC Kaiserslautern - VfL Wolfsburg 0:0: Solidaritätsbekundungen von den Rängen für Lauterns Israeli Itay Shechter, der zuletzt antisemitisch attackiert wurde
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Mario Mandzukic (l.) und vor allem Ariel Borysiuk machen das aber auch nicht schlecht
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Was geht in diesem Kopf vor? Für Trainer Marco Kurz wird die Luft auf dem Betze immer dünner
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Solbakken und die Systemfrage

Dennoch drängt sich der Verdacht auf, dass im Verein derzeit nur auf Zeit gespielt wird. Um wichtige Dinge endlich selbst klarer zu sehen. Wer wird neuer Präsident? Heißt der Trainer im Juli noch Stale Solbakken, und der Sportdirektor Volker Finke? Und überhaupt: Mit welcher Liga kann man interessante Spieler locken?

Dass Trainer Solbakken noch genügend Einfluss auf die Mannschaft nehmen kann, haben nicht zuletzt seine Umstellungen und entsprechenden Auswechslungen beim Spiel in Hoffenheim gezeigt. Solbakken reagierte auf den Spielverlauf, und er reagierte richtig.

Das ändert allerdings nichts daran, dass die Mannschaft mit seiner präferierten Spielidee derzeit schwer zurecht kommt und einzelne Spieler dies zwischen den Zeilen auch kundtun. Eigentlich schien Solbakkens System im Spätherbst letzten Jahres verinnerlicht.

Aber offenbar sind Teile der Mannschaft immer noch nicht ganz überzeugt. Oder schon wieder am Zweifeln, auf jeden Fall fühlen sie sich unwohl und nicht sicher in ihrem Schaffen. Tatsache ist, dass Solbakkens Idee ungewöhnlich ist und in der Umsetzung immer noch Probleme bereitet.

Fragen, Fragen, Fragen

Finke wiederum mag enorm viele Kontakte und ein gutes Händchen haben, besonders für ausländische Spieler, die in Deutschland kaum jemand kennt.

Aber wenn gestandene Bundesligaspieler mit dem Kölner System auch nach Monaten noch Probleme haben, dürften auch neue Spieler ohne Deutsch-, Mentalitäts- und Ligenkenntnisse zumindest in einem gewissen Zeitrahmen damit Schwierigkeiten haben.

Oder darf Solbakken eine Reihe von Spielern vorschlagen, bei denen er genau das ausschließen kann? Wie würde Finke darauf reagieren? Wie kann man interessante Spieler überhaupt überzeugen, wenn zu viele Faktoren ungewiss sind?

Der 1. FC Köln bleibt ein Mobile, das beim leichtesten Windhauch in Bewegung gerät und kaum mehr aufhören mag, sich um die eigene Achse zu drehen. Und eine Mannschaft, die weiter auf der Suche nach sich selbst ist.

Das ist der 1. FC Köln

Stefan Rommel

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