Ex-Dortmunder kämpft mit Club um den Klassenerhalt

Markus Feulner: Glückseligkeit im Abstiegskampf

SID
Donnerstag, 02.02.2012 | 13:14 Uhr
Markus Feulner spielte von 2009 bis 2011 für Borussia Dortmund
© Getty
Advertisement
International Champions Cup
Sa11:35
FC Bayern München -
AC Mailand
Premier League Asia Trophy
Sa12:00
West Bromwich -
Crystal Palace
CSL
Sa13:35
Shanghai SIPG -
Guangzhou Evergrande
Premier League Asia Trophy
Sa14:30
Leicester -
Liverpool
Premier League
Sa16:30
St. Petersburg -
Kasan
Club Friendlies
Sa17:00
SC Freiburg -
Feyenoord
Premier League
Sa18:30
Schachtjor Donezk -
Dynamo Kiew
Super Liga
Sa19:00
Partizan -
Macva
Super Cup
Sa20:30
Anderlecht -
Zulte Waregem
Serie A
Sa21:00
Vitoria -
Chapecoense
International Champions Cup
So00:05
Barcelona -
Juventus
International Champions Cup
So02:05
PSG -
Tottenham
CSL
So13:35
Shanghai Shenhua -
Beijing Guoan
Superliga
So18:00
Midtjylland -
Silkeborg
Super Liga
So19:00
Roter Stern -
Radnicki
Serie A
So21:00
Fluminense -
Corinthians
International Champions Cup
So23:05
Real Madrid -
Man United
Serie A
Mo00:00
Atletico Mineiro -
Vasco Da Gama
International Champions Cup
Mo14:05
Inter Mailand -
Lyon
International Champions Cup
Di13:35
Chelsea -
FC Bayern München
Club Friendlies
Di19:00
Hannover 96 -
Wolfsberger AC
Copa Sudamericana
Mi00:15
Chapecoense -
Defensa y Justicia
International Champions Cup
Mi02:05
Tottenham -
AS Rom
International Champions Cup
Do01:30
Barcelona -
Man United
Copa do Brasil
Do02:45
Cruzeiro -
Palmeiras
International Champions Cup
Do03:05
PSG -
Juventus
International Champions Cup
Do05:35
Man City -
Real Madrid
International Champions Cup
Do13:35
FC Bayern München -
Inter Mailand
Copa Sudamericana
Fr00:15
Arsenal -
Sport Recife
Copa do Brasil
Fr02:45
Paranaense -
Gremio
First Division A
Fr20:30
Antwerpen -
Anderlecht
J1 League
Sa12:00
Gamba Osaka -
Cerezo Osaka
J1 League
Sa12:00
Kobe -
Omiya
International Champions Cup
Sa13:35
Chelsea -
Inter Mailand
Emirates Cup
Sa15:00
Leipzig -
Sevilla
Club Friendlies
Sa15:30
SV Werder Bremen -
West Ham
Emirates Cup
Sa17:20
Arsenal -
Benfica
First Division A
Sa18:00
Lokeren -
Brügge
Serie A
So00:00
Palmeiras -
Avai
International Champions Cup
So00:05
Man City -
Tottenham
International Champions Cup
So02:05
Real Madrid -
Barcelona
CSL
So13:35
Shandong Luneng -
Shanghai SIPG
First Division A
So14:30
Mechelen -
Lüttich
Emirates Cup
So15:00
Leipzig -
Benfica
Emirates Cup
So17:20
Arsenal -
Sevilla
First Division A
So18:00
St. Truiden -
Gent
Superliga
So18:00
Brondby -
Lyngby
Serie A
So21:00
Corinthians -
Flamengo
International Champions Cup
So22:05
AS Rom -
Juventus
Club Friendlies
So22:30
Bayer Leverkusen -
Lazio Rom
Serie A
Mo00:00
Gremio -
Santos
Premier League
Mo18:30
Spartak Moskau -
Krasnodar
Club Friendlies
Mi19:00
Villarreal -
Real Saragossa
Copa Sudamericana
Do00:15
LDU Quito -
Club Bolívar

Beim Blick auf seinen Ex-Verein Borussia Dortmund gerät Markus Feulner ins Schwärmen. Er spricht vom Offensivgeist der Dortmunder, von der Kombinationsstärke und der Leichtigkeit. Doch seine Zeit beim BVB ist vorbei. Am Freitag empfängt der Nürnberger Mittelfeldspieler seine einstigen Kollegen im Stadion der Franken.

Und er weiß, dass dem Abstiegskandidaten im Spiel gegen den Titelanwärter nur eine Rolle bleibt: "Wir müssen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen." Ganz nebenbei kann er damit seinem großen Traum vom Klassenerhalt näher kommen.

Dass Feulner als ehemaliger Bayern- und Dortmund-Spieler nicht mehr im Kampf um die Spitzenposition im deutschen Fußball mitwirkt, ist für ihn kein Grund zur Enttäuschung. Im Gegenteil: "Es ist mein großes Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, daher würde ich das an erste Stelle setzen", sagt er der Nachrichtenagentur "dapd".

"Es ist schwieriger, gegen den Abstieg zu spielen"

Der 29-Jährige gewann zwar als Ersatzspieler bereits zweimal die Deutsche Meisterschaft, 2003 mit Bayern München und 2011 mit Borussia Dortmund. Doch der Erhalt der Klasse mit einem Abstiegskandidaten schaffte er noch nicht. So stieg er 2004 und 2006 mit dem 1. FC Köln sowie 2007 mit dem FSV Mainz 05 aus der Bundesliga ab. In Nürnberg bietet sich ihm jetzt die Gelegenheit, dieser Negativserie ein Ende zu setzen - und das als Stammspieler.

"Ich wollte wieder Bundesliga spielen", sagt er zu seinem Wechsel von Dortmund zu den Franken, "deswegen habe ich mich für Nürnberg entschieden und bin damit absolut glücklich." Seit Saisonbeginn heißt sein Arbeitsauftrag daher Abstiegskampf statt Titelkampf. Und er weiß, "dass es schwieriger ist, gegen den Abstieg als um die Meisterschaft zu spielen, weil das mental noch mehr fordert".

Doch vorerst trifft am Freitag (20.30 Uhr) in Borussia Dortmund die Mannschaft der Stunde auf Nürnberg. In der Hinrunde begegneten sich beide Teams zu einem Zeitpunkt, als nicht klar war, ob der Deutsche Meister erneut würde oben mitmischen können. Der BVB hatte gerade mit 0:1 gegen Hoffenheim verloren und stand auf Tabellenplatz sieben. Doch jetzt ist für Feulner völlig klar: "Es wird auf einen Zweikampf zwischen Dortmund und Bayern hinauslaufen."

"Ich war Teil einer Wahnsinns-Mannschaft"

Seine eigene Vergangenheit beim BVB mit knapp 25 Minuten Einsatzzeit in der Meistersaison hat Feulner längst abgehakt, ohne ein Gefühl des Bedauerns, wie er sagt: "Auch wenn es für mich persönlich nicht gut lief, ich war Teil einer Wahnsinns-Mannschaft und wir haben als Nobodies den Titel gewonnen."

Namenlose sind die Dortmunder längst nicht mehr. Mats Hummels, Mario Götze oder Shinji Kagawa stehen mittlerweile auf den Scouting-Listen internationaler Top-Vereine. "Wie sich die Jungs entwickelt haben, ist schon sehr, sehr beeindruckend", sagt Feulner. Nun hofft der gebürtige Scheßlitzer (Oberfranken), die Entwicklung der Dortmunder Jungstars für 90 Minuten stoppen zu können.

"Wir sollten Respekt, aber keine Angst haben." Denn auch wenn Dortmund zum zweiten Mal in dieser Saison auf Platz eins klettern kann. Für Nürnberg geht es um den Klassenerhalt - und für Feulner um seinen großen Traum.

Der 1. FC Nürnberg im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung