Markus Feulner: Glückseligkeit im Abstiegskampf

SID
Donnerstag, 02.02.2012 | 13:14 Uhr
Markus Feulner spielte von 2009 bis 2011 für Borussia Dortmund
© Getty
Advertisement
Serie A
Juventus -
CFC Genua
Premier League
Swansea -
Liverpool
Primera División
Eibar -
Malaga
Coupe de France
Nantes -
Auxerre
League Cup
Bristol City -
Man City
Premiership
Partick Thistle -
Celtic
Coupe de France
Epinal -
Marseille
Copa del Rey
FC Sevilla -
Atletico Madrid
Coupe de France
PSG -
Guingamp
Serie A
Lazio -
Udinese
Copa del Rey
Alaves -
Valencia
Serie A
Sampdoria -
AS Rom
League Cup
Arsenal -
Chelsea
Coupe de France
Monaco -
Lyon
Copa del Rey
Real Madrid -
Leganes
Indian Super League
Kalkutta -
Chennai
First Division A
Brügge – Oostende
Coupe de France
Straßburg -
Lille
Copa del Rey
FC Barcelona -
Espanyol
A-League
Melbourne Victory -
FC Sydney
Ligue 1
Dijon -
Rennes
Primera División
Bilbao -
Eibar
Primera División
La Coruna -
Levante
Championship
Bristol City -
QPR
Primera División
Valencia -
Real Madrid
Ligue 1
PSG -
Montpellier
Serie A
Sassuolo -
Atalanta
Primera División
Malaga -
Girona
Ligue 1
Angers -
Amiens
Ligue 1
Guingamp -
Nantes
Ligue 1
Metz -
Nizza
Ligue 1
St. Etienne -
Caen
Ligue 1
Toulouse -
Troyes
Primera División
Villarreal -
Real Sociedad
Serie A
Chievo Verona -
Juventus
Primera División
Leganes -
Espanyol
Eredivisie
Utrecht -
Ajax
Eredivisie
Feyenoord -
Den Haag
Ligue 1
Lille -
Strassburg
Serie A
Turin – Benevento
Serie A
Neapel – Bologna
Serie A
Crotone -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Hellas Verona
Serie A
CFC Genua -
Udinese
Premiership
Ross County -
Rangers
Primera División
Atletico Madrid -
Las Palmas
Ligue 1
Bordeaux – Lyon
First Division A
Lüttich – Anderlecht
Serie A
AC Mailand -
Lazio
Primera División
FC Sevilla -
Getafe
Primera División
FC Barcelona -
Alaves
Serie A
AS Rom -
Sampdoria
Ligue 1
Marseille -
Monaco
Primera División
Celta Vigo -
Real Betis
Primeira Liga
Belenenses -
Benfica
Coppa Italia
Atalanta -
Juventus
Premier League
Huddersfield -
Liverpool
Coupe de la Ligue
Rennes -
PSG
Premier League
West Ham -
Crystal Palace (Delayed)
Premier League
Swansea -
Arsenal (Delayed)
Coppa Italia
AC Mailand – Lazio
Premier League
Tottenham -
Man United
Coupe de la Ligue
Monaco -
Montpellier
Primeira Liga
Sporting -
Guimaraes
Premier League
Man City -
West Brom (Delayed)
Premier League
Everton -
Leicester (Delayed)
Premier League
Stoke -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
Brighton (Delayed)
Premier League
Chelsea -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Newcastle -
Burnley (Delayed)
Indian Super League
Mumbai City – Jamshedpur
Premier League
Burnley -
Man City
Premiership
Kilmarnock -
Celtic
Championship
Leeds -
Cardiff
Serie A
Sampdoria -
FC Turin
Premier League
Arsenal -
Everton
Premier League
Man United -
Huddersfield
Serie A
Inter Mailand -
Crotone
Premier League
West Brom -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Bournemouth – Stoke (DELAYED)
Premier League
Brighton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Leicester – Swansea (Delayed)
Primera División
Getafe -
Leganes
Serie A
Atalanta -
Chievo Verona
Serie A
Bologna -
Florenz
Serie A
Juventus -
Sassuolo
Premier League
Crystal Palace -
Newcastle
Primera División
Espanyol -
Barcelona
Premier League
Liverpool -
Tottenham
Primera División
Girona -
Bilbao
Primera División
Atletico Madrid -
Valencia
Serie A
Benevento -
Neapel
Ligue 1
Monaco -
Lyon

Beim Blick auf seinen Ex-Verein Borussia Dortmund gerät Markus Feulner ins Schwärmen. Er spricht vom Offensivgeist der Dortmunder, von der Kombinationsstärke und der Leichtigkeit. Doch seine Zeit beim BVB ist vorbei. Am Freitag empfängt der Nürnberger Mittelfeldspieler seine einstigen Kollegen im Stadion der Franken.

Und er weiß, dass dem Abstiegskandidaten im Spiel gegen den Titelanwärter nur eine Rolle bleibt: "Wir müssen ihnen das Leben so schwer wie möglich machen." Ganz nebenbei kann er damit seinem großen Traum vom Klassenerhalt näher kommen.

Dass Feulner als ehemaliger Bayern- und Dortmund-Spieler nicht mehr im Kampf um die Spitzenposition im deutschen Fußball mitwirkt, ist für ihn kein Grund zur Enttäuschung. Im Gegenteil: "Es ist mein großes Ziel, den Klassenerhalt zu schaffen, daher würde ich das an erste Stelle setzen", sagt er der Nachrichtenagentur "dapd".

"Es ist schwieriger, gegen den Abstieg zu spielen"

Der 29-Jährige gewann zwar als Ersatzspieler bereits zweimal die Deutsche Meisterschaft, 2003 mit Bayern München und 2011 mit Borussia Dortmund. Doch der Erhalt der Klasse mit einem Abstiegskandidaten schaffte er noch nicht. So stieg er 2004 und 2006 mit dem 1. FC Köln sowie 2007 mit dem FSV Mainz 05 aus der Bundesliga ab. In Nürnberg bietet sich ihm jetzt die Gelegenheit, dieser Negativserie ein Ende zu setzen - und das als Stammspieler.

"Ich wollte wieder Bundesliga spielen", sagt er zu seinem Wechsel von Dortmund zu den Franken, "deswegen habe ich mich für Nürnberg entschieden und bin damit absolut glücklich." Seit Saisonbeginn heißt sein Arbeitsauftrag daher Abstiegskampf statt Titelkampf. Und er weiß, "dass es schwieriger ist, gegen den Abstieg als um die Meisterschaft zu spielen, weil das mental noch mehr fordert".

Doch vorerst trifft am Freitag (20.30 Uhr) in Borussia Dortmund die Mannschaft der Stunde auf Nürnberg. In der Hinrunde begegneten sich beide Teams zu einem Zeitpunkt, als nicht klar war, ob der Deutsche Meister erneut würde oben mitmischen können. Der BVB hatte gerade mit 0:1 gegen Hoffenheim verloren und stand auf Tabellenplatz sieben. Doch jetzt ist für Feulner völlig klar: "Es wird auf einen Zweikampf zwischen Dortmund und Bayern hinauslaufen."

"Ich war Teil einer Wahnsinns-Mannschaft"

Seine eigene Vergangenheit beim BVB mit knapp 25 Minuten Einsatzzeit in der Meistersaison hat Feulner längst abgehakt, ohne ein Gefühl des Bedauerns, wie er sagt: "Auch wenn es für mich persönlich nicht gut lief, ich war Teil einer Wahnsinns-Mannschaft und wir haben als Nobodies den Titel gewonnen."

Namenlose sind die Dortmunder längst nicht mehr. Mats Hummels, Mario Götze oder Shinji Kagawa stehen mittlerweile auf den Scouting-Listen internationaler Top-Vereine. "Wie sich die Jungs entwickelt haben, ist schon sehr, sehr beeindruckend", sagt Feulner. Nun hofft der gebürtige Scheßlitzer (Oberfranken), die Entwicklung der Dortmunder Jungstars für 90 Minuten stoppen zu können.

"Wir sollten Respekt, aber keine Angst haben." Denn auch wenn Dortmund zum zweiten Mal in dieser Saison auf Platz eins klettern kann. Für Nürnberg geht es um den Klassenerhalt - und für Feulner um seinen großen Traum.

Der 1. FC Nürnberg im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung