Mainzer freut sich auf Wiedersehen mit ehemaligen BVB-Kollegen

Mohamed Zidan vor emotionaler Rückkehr

SID
Mittwoch, 29.02.2012 | 15:36 Uhr
es ist nicht lange her, da spielte Mohamed Zidan (r.) für Dortmund und gegen Mainz
© Getty
Advertisement
Bundesliga
MiJetzt
Alle Highlights der englischen Woche
Scottish Premiership
Sa13:00
Rangers - Celtic: Das 409. Old Firm steht an!
Copa Libertadores
Live
Santos -
Barcelona SC
Copa Libertadores
Live
Gremio -
Botafogo
Primera División
Villarreal -
Espanyol
Primera División
Celta Vigo -
Getafe
Primera División
Levante -
Real Sociedad
Copa Libertadores
River Plate -
Jorge Wilstermann
Copa Libertadores
Lanus -
San Lorenzo
Ligue 1
Nizza -
Angers
Ligue 1
Lille -
Monaco
J1 League
Kashima -
Gamba Osaka
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Atletico Madrid -
Sevilla
Premiership
Rangers -
Celtic
Premier League
West Ham -
Tottenham
Serie A
AS Rom -
Udinese
Premier League
Man City -
Crystal Palace
Championship
Derby -
Birmingham
Primera División
Alaves -
Real Madrid
Ligue 1
Montpellier -
PSG
Serie A
SPAL -
Neapel
Premier League
Leicester -
Liverpool
Primera División
Malaga -
Bilbao
Championship
Aston Villa -
Nottingham
Ligue 1
Bordeaux -
Guingamp
Ligue 1
Caen -
Amiens
Ligue 1
Lyon -
Dijon
Ligue 1
Metz -
Troyes
Premier League
Stoke -
Chelsea (Delayed)
Primera División
Girona -
Barcelona
Serie A
Juventus -
FC Turin
Premier League
Everton -
Bournemouth (Delayed)
Premier League
Swansea -
Watford (Delayed)
Premier League
Burnley -
Huddersfield (Delayed)
Premier League
Southampton -
Man United (Delayed)
Serie A
Flamengo -
Avaí
Primera División
Espanyol -
La Coruna
Eredivisie
Utrecht -
PSV
Serie A
Sampdoria -
AC Mailand
Premiership
Motherwell -
Aberdeen
Championship
Sheff Wed -
Sheff Utd
Eredivisie
Ajax -
Vitesse
Ligue 1
Saint-Etienne -
Rennes
Serie A
Cagliari -
Chievo Verona
Serie A
Crotone -
Benevento
Serie A
Hellas Verona -
Lazio
Serie A
Inter Mailand -
Genua
Premier League
Rostow -
Lok Moskau
Primera División
Getafe -
Villarreal
Ligue 1
Straßburg -
Nantes
Premier League
Brighton -
Newcastle
First Division A
Charleroi -
Club Brugge
Serie A
Sassuolo -
Bologna
Primera División
Las Palmas -
Leganes
Primera División
Eibar -
Celta Vigo
1. HNL
Hajduk -
Lokomotiva
Super Liga
Rad -
Partizan
Primera División
Real Sociedad -
Valencia
Serie A
Florenz -
Atalanta
Ligue 1
Marseille -
Toulouse
Ligue 2
Clermont -
Lens
Premier League
Arsenal -
West Brom
Primera División
Real Betis -
Levante
Copa do Brasil
Cruzeiro -
Flamengo
Ligue 1
Monaco -
Montpellier
Premiership
Hamilton -
Rangers
Championship
QPR -
Fulham
Primera División
Celta Vigo -
Girona
J1 League
Niigata -
Kobe
J1 League
Kawasaki -
Cerezo Cosaka
Primera División
Deportivo -
Getafe
Premier League
Huddersfield -
Tottenham
Premier League
Man Utd -
Crystal Palace
Championship
Ipswich -
Bristol City
Ligue 1
PSG -
Bordeaux
Serie A
Udinese -
Sampdoria
Premier League
Chelsea -
Man City
Primera División
Levante -
Alaves
Championship
Reading -
Norwich
Ligue 1
Amiens -
Lille
Ligue 1
Dijon -
Straßburg
Ligue 1
Guingamp -
Toulouse
Ligue 1
Nantes -
Metz
Ligue 1
Rennes -
Caen
Premier League
Stoke -
Southampton (Delayed)
Primera División
Leganes -
Atletico Madrid
Serie A
Genua -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Leicester (DELAYED)
Premier League
West Ham -
Swansea (DELAYED)
Premier League
West Brom -
Watford (DELAYED)
Serie A
Palmeiras -
Santos
Serie A
Neapel -
Cagliari
Premier League
Arsenal -
Brighton
Championship
Sheffield Wed -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
St. Etienne
Serie A
Benevento -
Inter Mailand
Serie A
Chievo Verona -
Florenz
Serie A
Lazio -
Sassuolo
Serie A
SPAL -
Crotone
Serie A
FC Turin -
Hellas Verona
Primera División
Barcelona -
Las Palmas
Ligue 1
Angers -
Lyon
Primera División
Real Madrid -
Espanyol
Ligue 1
Nizza -
Marseille

Vor dem Auftritt beim Deutschen Meister hat er ganz schön Bammel. Nicht wegen der sportlichen Aufgabe, sondern aufgrund der emotionalen Herausforderung. "Wenn der Moment kommt, dann wird es wirklich schwer", weiß Mohamed Zidan. Der Fußballprofi in Diensten des FSV Mainz 05, der bis vor sechs Wochen dreieinhalb Jahre Angestellter von Borussia Dortmund war, wird vor dem Spiel am Samstag (ab 18.15 Uhr im LIVE-TICKER) vor der Südtribüne im mit 80.000 Zuschauern ausverkauften Stadion der Westfalen von seinem alten Arbeitgeber offiziell verabschiedet. Zidan gibt zu: "Ein komisches Gefühl, aber ich freue mich riesig."

Zidans Luxuskarosse trägt weiterhin das Kennzeichen "DO - MO", seine Wohnung in Dortmund hat er immer noch nicht aufgelöst, mit BVB-Trainer Jürgen Klopp und den Spielern Sebastian Kehl und Patrick Owomoyela hält er regelmäßig Kontakt. Kurzum, er sei "immer noch verwurzelt".

Aber die Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte ist trotzdem keine wirkliche Heimkehr. Zuhause fühlt sich Zidan nämlich bei den Nullfünfern, mit ganzem Herzen und all seinen Gedanken sei er in Mainz, bekennt er. Und auch mit all seiner Schaffenskraft: In vier Rückrundenspielen für seinen Lieblingsverein, bei dem er zum dritten Mal einen Vertrag unterschrieben hat, schoss er vier Tore.

Aus Respekt will er auf Jubel verzichten

Am Wochenende hat Zidan von Klopp eine SMS erhalten, in der der ehemalige Mainzer Trainer ihm zu seinen Treffern gratulierte und ihn aus Spaß darum bat, seine tolle Serie in Dortmund doch zu unterbrechen. Bei aller Freundschaft: Den Wunsch will der ägyptische Nationalspieler seinem sportlichen Ziehvater möglichst denn doch nicht erfüllen.

"Wenn ich den Ball in einer Abschlussposition erhalte, werde ich meinen Job machen", sagt Zidan. Aber er verspricht, danach seine Gefühle im Zaum zu halten: "Um meinen Respekt dem Verein, den Kollegen, Klopp und den Fans gegenüber zu zeigen, werde ich dann nicht groß jubeln."

Trotz aller Professionalität wird es also kein Spiel wie jedes andere für den Fußballer, der die Nestwärme braucht wie kaum ein zweiter Profi. "Das Spiel ist etwas Besonderes", sagt Zidan. Er hätte Dortmund ja auch nie verlassen, wenn da nicht das Angebot aus Mainz gewesen wäre. Es sei glücklich, dass die Borussen seinem Wechselwunsch zustimmten.

Kontrollausschuss ermittelt

Von einer "Revanche" könne daher keine Rede sein. "Ich muss niemanden etwas beweisen", sagt Zidan, der seinen alten Kollegen die Daumen drückt, dass sie ihren Titel erfolgreich verteidigen. "Ich wünsche es ihnen von ganzem Herzen."

Mit so einer innigen Anteilnahme darf nicht jeder rechnen. Nach dem 4:0-Derbysieg am Samstag gegen den 1. FC Kaiserslautern soll Zidan in der Kurve mit den Mainzer Fans gefeiert und dabei zusammen mit den Anhängern "Scheiß Kaiserslautern" gebrüllt haben.

Wegen des Vorfalls hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Ermittlungen aufgenommen und von Zidan eine schriftliche Stellungnahme eingefordert. Dem Mainzer Hinterhofsänger droht nun eine Geldstrafe.

Mohamed Zidan im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung