Dienstag, 14.02.2012

Nach der Kritik von Franz Beckenbauer

Egoismus-Vorwürfe: Müller verteidigt Robben

Bayern-Spieler Thomas Müller hat seinen Mannschaftskameraden Arjen Robben gegen die erneuten Egoismus-Vorwürfe in Schutz genommen. "Das hatten wir ja schon öfter, dass diese Egoismus -Vorwürfe so nicht stimmen, weil es zu Arjen Robbens' Spiel gehört, dass er im Dribbling sehr stark ist", sagte Müller am Dienstag in München und ergänzte: "Und Dribbling ist meistens alleine."

Bayerns Arjen Robben sieht sich wiederholt Egoismusvorwürfen ausgesetzt
© Getty
Bayerns Arjen Robben sieht sich wiederholt Egoismusvorwürfen ausgesetzt

Zuletzt wurde dem 28-Jährigen immer wieder vorgeworfen, zu eigensinnig zu spielen. Selbst Bayern Münchens Ehrenpräsident Franz Beckenbauer hatte Robben hart kritisiert und eine mannschaftsdienlichere Spielweise des Niederländers gefordert.

Dass Müller in den vergangenen Partien seinen Platz auf dem rechten Flügel eingenommen hat, begründete Trainer Jupp Heynckes damit, dass der deutsche Fußball-Rekordmeister in der Rückrunde "nicht gut aus den Startlöchern gekommen" sei.

Heynckes: Dann gibt es keinen anderen

"Dann ist der Trainer gefordert etwas zu ändern, und das habe ich gemacht", sagte Heynckes.

Der Coach behauptet außerdem: "Das heißt nicht, dass Arjen jetzt immer zwölfter Mann ist (...). In Topform gibt es auf der Position fast keinen besseren."

Bayern München im Steckbrief

 


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