"Basti ist eher ein Vorbild für mich"

Alaba will kein Schweinsteiger sein

SID
Donnerstag, 16.02.2012 | 14:54 Uhr
David Alaba (r.) steht nun beim FC Bayern in der Verwantwortung
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Bundesliga
FrJetzt
Bayern-Bayer: Die Highlights des Eröffnungsspiels
J1 League
Gamba Osaka -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Brom (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
Southampton -
West Ham (Delayed)
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou R&F -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
La Coruna -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia

Champions League hat David Alaba noch nie gespielt. "Ich spiele zwar mit Real Madrid, mit dem FC Barcelona, aber den Wettbewerb habe ich noch nie ausprobiert", sagte Bayern Münchens Mittelfeldspieler am Donnerstag in München. Seine Bilanz auf der Spielkonsole deckt sich nicht ganz mit der Realität.

Allein in der laufenden Saison kam der österreichische Nationalspieler zu fünf Einsätzen in der Königsklasse, noch nie stand er aber so in der Verantwortung wie am kommenden Mittwoch gegen den FC Basel. Alaba ist im Achtelfinale offiziell Schweinsteiger-Ersatz - auch wenn er das nicht sein will.

"Er ist ein Vorbild für mich. Ich kann noch viel von ihm lernen, auf und auch neben dem Platz", sagte der 19-Jährige. Ein guter Typ sei der Regisseur des Münchner Starensembles: "Er kann sehr gut mit jungen Spieler umgehen. Auch mit mir."

Dennoch versuche er in Schweinsteigers mindestens noch dreiwöchigen Absenz wegen eines Außenbandrisses im rechten Knöchel keineswegs, sein Double zu mimen. "Das funktioniert nicht. Ich mache das, was der Trainer sagt: Mein Spiel spielen und an mich glauben."

Boateng schwärmt: "Ihn mögen einfach alle"

Bisher macht Alaba genau das sehr gut. Schon als er nach Schweinsteigers Auswechslung vor rund einer Woche beim Pokalspiel in Stuttgart in der 17. Minute von der Bank kam, deutete der schüchterne Österreicher sein Potenzial an.

Trainer Jupp Heynckes schwärmt von seinem Juwel, und auch Alaba gibt zu, gereift zu sein. Der Schritt nach Hoffenheim in der Rückrunde der Vorsaison hat ihm gut getan. "Ich fühle mich nun auch sicherer. Mit der Zeit kommt das. Und jetzt will ich so viel wie möglich spielen."

Auch beim ungefährdeten 2:0 gegen Kaiserslautern am vergangenen Samstag machte Alaba seine Sache gut. Unaufgeregt, ballsicher, effektiv - Druck als offizieller Schweinsteiger-Ersatz verspürt er nicht: "Ich lasse mich davon nicht ablenken."

Überhaupt wirkt Alaba so, als würde ihn nichts aus der Ruhe bringen. "Wenn er reinkommt, lacht er. Den mögen einfach alle", beschreibt Jerome Boateng seinen Teamkollegen.

"Ich habe noch gar nichts erreicht"

Interviews meidet Österreichs "Fußballspieler des Jahres 2011": "Ich spreche nach dem Spiel nicht so gerne", sagt er. Dennoch wirkt er auch in den wenigen Presserunden nicht als der redselige "Spaßvogel", als den ihn Boateng und seine Kollegen darstellen.

"Ich lasse lieber Leistung sprechen", sagt Alaba bescheiden. Bei seiner Mission als "neuer Schweinsteiger" helfen ihm "Trainer und Mitspieler. Die pushen mich richtig", fährt er lachend fort.

Nach dem Zwischenschritt am Samstag bei Tabellenschlusslicht Freiburg folgt in Basel aber die Reifeprüfung - denn eines weiß Alaba: "Ich habe noch einen weiten Weg vor mir. Ich habe noch nicht viel erreicht", sagt er, und stutzt kurz: "Besser gesagt: Noch gar nichts."

David Alaba im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung