Testspiel-Ärger: Bayern "erstaunt" über DFB

SID
Bayern München wurde in der Vereinshistorie bisher 21 Mal deutscher Meister
© Getty

Bayern München zeigt bezüglich des laut Deutschen Fußball-Bund unglücklich terminierten Freundschaftsspiels gegen die niederländische Nationalmannschaft keinerlei Gesprächsbereitschaft.

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"Der FC Bayern ist über die Aussagen des DFB erstaunt", hieß es in einer Presseerklärung, die der Rekordmeister am Sonntagmittag veröffentlichte. Der Verein weise darauf hin, dass sich gemäß der Vereinbarung mit dem Rechte-Inhaber "Infront" beide Teilnehmer des Spiels am 22. Mai "verpflichtet haben, mit der bestmöglichen Mannschaft anzutreten".

Dieser Umstand "war und ist dem DFB seit langer Zeit bekannt", hieß es in der Mitteilung weiter. Zudem haben "der DFB, der holländische Fußballverband KNVB und auch die UEFA gemeinsam an der Umsetzung dieses Spieles mitgeholfen".

Niersbach entfacht Diskussion

Die Diskussion um das Freundschaftsspiel, das als Entschädigung für die langwierige Verletzung von Superstar Arjen Robben in Folge der WM 2010 ausgemacht wurde, war am Freitag vom designierten DFB-Präsidenten Wolfgang Niersbach losgetreten worden.

Die Partie in der Münchner Arena fällt in die Zeit des Trainingslagers des deutschen Nationalteams für die Europameisterschaft in Südfrankreich. Acht Nationalspieler sollen aufgrund des Spiels später zur Nationalmannschaft stoßen.

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