Schalker wehrt sich gegen Medien-Hetze

Jones: Reus-Tritt "unter aller Sau"

Von SPOX
Mittwoch, 15.02.2012 | 13:10 Uhr
Jermaine Jones (r.) weiß, dass sein Tritt gegen Marco Reus "doof" war
© Getty
Advertisement
Boxen
So27 Aug
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Primera División
Leganes -
Alaves
First Division A
Lüttich -
Zulte Waregem
Ligue 1
Metz -
Monaco
Championship
Burton Albion -
Birmingham
Primera División
Valencia -
Las Palmas
J1 League
Gamba -
Kashiwa
Championship
Sheffield Utd -
Barnsley
Premier League
Swansea -
Man United
CSL
Shanghai Shenua -
Guangzhou Evergrande
Premier League
Liverpool -
Crystal Palace
Ligue 1
Lyon -
Bordeaux
Serie A
Juventus -
Cagliari
Primera División
Celta Vigo -
Real Sociedad
Premier League
Stoke -
Arsenal
Championship
Sunderland -
Leeds
Ligue 1
Troyes -
Nantes
Primera División
Girona -
Atletico Madrid
Premier League
Leicester -
Brighton (Delayed)
Serie A
Hellas Verona -
Neapel
Primeira Liga
Benfica -
Belenenses
Primera División
Sevilla -
Espanyol
Premier League
Burnley -
West Bromwich (DELAYED)
Premier League
Bournemouth -
Watford (Delayed)
Premier League
West Ham -
FC Southampton
J1 League
Kobe -
Yokohama
Eredivisie
Excelsior -
Feyenoord
CSL
Guangzhou -
Shandong Luneng
Eredivisie
Ajax -
Groningen
Premier League
Huddersfield -
Newcastle
Ligue 1
Lille -
Caen
Ligue 1
Marseille -
Angers
Premier League
Tottenham -
Chelsea
Serie A
Atalanta -
AS Rom
Primera División
Bilbao -
Getafe
Primeira Liga
Porto -
Moreirense
Primera División
Barcelona -
Betis
Serie A
Bologna -
FC Turin
Serie A
Crotone -
AC Mailand
Serie A
Inter Mailand -
Florenz
Serie A
Lazio -
Ferrara
Serie A
Sampdoria -
Benevento
Serie A
Sassuolo -
Genua
Serie A
Udinese -
Chievo
Ligue 1
PSG -
Toulouse
Primera División
Deportivo -
Real Madrid
Serie A
Palmeiras -
Chapecoense
Primera División
Levante -
Villarreal
Premier League
Manchester City -
Everton
Primera División
Malaga -
Eibar
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
Ligue 1
PSG -
Saint-Étienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia

Jermaine Jones hat sein Schweigen gebrochen. Nach seinem Tritt gegen Marco Reus im DFB-Pokal und der anschließenden Sperre meldet sich der Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 zu Wort. In einem Interview sprach Jones über eine mediale Hetzjagd, sein fragwürdiges Image und Probleme mit Felix Magath.

Am Donnerstag darf Jermaine Jones in der Europa League bei Viktoria Pilsen mal wieder spielen. In der Bundesliga kam Schalkes Mittelfeldspieler dagegen im neuen Jahr noch gar nicht zum Einsatz und muss auch in den kommenden Wochen noch zusehen.

Der Grund: Nach seinem Tritt gegen Gladbachs Marco Reus im Pokal kurz vor Weihnachten, wurde Reus vom DFB nachträglich für acht Wochen gesperrt. "Das war ein Fehler, die Aktion war nicht korrekt, auf gut deutsch gesagt: unter aller Sau. Deswegen spende ich ja auch jetzt eine erhebliche Summe für ein Kinderheim in Herne", sagte Jones im Interview mit "DerWesten".

"Mit 30 darf das nicht passieren"

Er habe sich deshalb auch unmittelbar nach dem Vorfall bei Reus entschuldigt, so Jones, der allerdings beteuert, nicht vorsätzlich gehandelt zu haben. "Es ist einfach eine Sache von Sekunden, in denen du einen Blackout hast. Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte, würde ich es ungeschehen machen."

Wirklich nachvollziehen kann der US-Nationalspieler sein Handeln nicht. "Ich muss sagen: Wenn mir das mit 20 passiert wäre - okay, Jugendsünde. Aber ich bin jetzt 30, da darf das nicht sein."

Für die anschließende Sperre und die "Hetzjagd" auf seine Person in der Öffentlichkeit, hat Jones allerdings nur bedingt Verständnis: "Die Sache ist im Pokal passiert, und ich hätte es verstanden, wenn man gesagt hätte: Die ganze nächste Saison darf er im Pokal nicht spielen, und als Denkzettel geben wir ihm noch zwei, drei Spiele Sperre in der Liga obendrauf. Aber es ist so viel Druck von außen gekommen, dass der DFB die ganze Sperre auf die Bundesliga bezogen hat."

Problem: Image als Bad Boy

Jones vergleicht seine Situation dabei mit der von Real Madrids Pepe, der Lionel Messi im Spiel gegen den FC Barcelona auf die Hand gestiegen war, aber straffrei davon kam. "Das war nicht korrekt, das wissen wir alle, aber dann hat sein Trainer Mourinho gesagt: 'Ich glaube ihm, dass es keine Absicht war', und damit war die Sache mehr oder weniger erledigt", so Jones. "Wenn ich dagegen sehe, was nach meiner Aktion für ein Hype gemacht wurde, dann finde ich das nicht korrekt."

Den Grund dafür hat Jones in seinem Image als "Bad Boy" ausgemacht: "Ich kann zehn Spieler aufzählen, die auch mal Aussetzer hatten, und alle sind Persönlichkeiten gewesen: Ob nun Effenberg oder Kahn oder Matthäus. Aber bei keinem wird das so hoch gehangen wie bei mir, und das hat mit meinem Background zu tun."

Ändern will sich der 30-Jährige deshalb allerdings nicht, schließlich habe jeder großer Verein "ein positives Arschloch - das brauchst du in meinen Augen", so Jones.

"Mit Magath macht es keinen Sinn mehr"

Keine guten Erinnerung hat der Mittelfeldmann an seine Zeit unter Coach Felix Magath. "Das Problem war meine Schienbeinverletzung. Wenn ich mich nicht verletzt hätte, wäre ich wahrscheinlich Kapitän geworden und hätte alle Spiele gemacht, weil er auf mich stand."

So aber geriet Jones mit Magath wegen unterschiedlicher Auffassungen über den Reha-Verlauf aneinander. "Er war der Meinung, ich sollte ihm bedingungslos vertrauen, und ich fand, dass einiges zu viel war. Und so war es ja auch. Wenn ich auf mein Gefühl gehört hätte, wäre ich nur drei Monate ausgefallen - so aber wurde es ein Jahr."

Jones weiter: "Irgendwann machte es keinen Sinn mehr, mit ihm zusammenzuarbeiten, weil ihm meine Gesundheit oder die anderer Spieler egal war. Wenn du da bist, bist du da. Wenn nicht, wirst du ausgetauscht."

Jermaine Jones im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung