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Comeback von Götze in Sicht

Von SPOX
Montag, 13.02.2012 | 12:16 Uhr
Mittlerweile scheint das Götze-Comeback in Sicht zu sein: Angepeilt wird das DFB-Pokalhalbfinale
© Getty
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Bei Borussia Dortmund läuft es auch ohne Mario Götze. Mittlerweile scheint ein Comeback in Sicht. Nürnberg nähert sich dagegen der Verpflichtung von Hiroshi Kiyotake. Markus Babbel will derweil enger mit Dietmar Hopp zusammenarbeiten und Bremen holt einen Drittliga-Stürmer.

Borussia Dortmund

Noch zwei Wochen Ruhe für Götze: Seit drei Wochen muss Shootingstar Mario Götze bereits pausieren. Der 19-Jährige leidet noch immer an einer Schambein-Entzündung, für deren Auskurierung "weiter komplette Ruhe" zwingend notwendig ist, wie BVB-Sportdirektor Michael Zorc gegenüber dem "Kicker" betonte. Zwei Wochen soll Götze noch ausharren, bis er wieder mit dem Lauftraining beginnen kann.

Dortmunds Mannschaftsarzt Dr. Markus Braun veranschlagte die Ausfallzeit von Mario Götze auf etwa zwei Monate. Ein Comeback im DFB-Pokalhalbfinale gegen Greuther Fürth, das am 20./21. März stattfindet, erscheint bei optimalem Heilungsverlauf als durchaus realistisch.

 

1. FC Nürnberg

Club bestärkt Interesse an Japaner: Nürnberg mache sich derzeit Gedanken, wie und zu welchen Konditionen ein Wechsel sinnvoll sei, erklärte Manager Martin Bader dem "Kicker". Der offensive Mittelfeldspieler Hiroshi Kiyotake steht noch bis zum 31. Dezember beim japanischen Erstligisten Cerezo Osaka unter Vertrag und soll rund eine Million Euro kosten.

Die Franken zögern momentan noch, da der 22-Jährige bei den Olympischen Spielen für Japan auflaufen wird. Kiyotakes Einsatz in London dauert bis zum 12. August, die Bundesligasaison beginnt bereits zwei Wochen später. Der Japaner würde also einen großen Teil der Vorbereitung verpassen. "Wir sind mit ihm und seinem Verein weiter im Gespräch, müssen diese Problematik ins Verhältnis zur Wirtschaftlichkeit setzen", sagte Bader.

1899 Hoffenheim

Babbel will enger mit Hopp zusammenarbeiten: Erst ein paar Tage da und schon das erste Spiel. Für Markus Babbel war es kein schlechtes Debüt gegen Werder Bremen, auch wenn es statt eines Sieges am Ende nur ein 1:1 gab. Vor allem der Charakter seiner Spieler hat es Babbel angetan: "Ich habe mit vielen Spielern gesprochen, von keinem kam ein schlechtes Wort über Holger Stanislawski. Alle bedauerten, dass es zu dieser Entlassung kam. Das beweist: Die Jungs sind in Ordnung, sie haben Charakter", sagte er dem "Kicker".

Zudem will Babbel, sich der Macht von Dietmar Hopp bewusst, enger mit dem Hoffenheim-Mäzen zusammenarbeiten: "Wir hatten ein sehr angenehmes Gespräch, er weiß jetzt, wie ich bin. Ich sagte ihm: Herr Hopp, ich erwarte, dass Sie mir sagen, wenn Ihnen etwas nicht gefällt. Sie sind der Mister Hoffenheim. Er muss sich nicht zurücknehmen, er soll wissen, was läuft", betonte der 39-Jährige.

 

Werder Bremen

Wiese macht Stunk, Schaaf kontert: Ecke, Vestergaard, Tor. So kann man das 1:0 für Hoffenheim im Spiel gegen Werder Bremen kurz und bündig zusammenfassen. Gegentore nach Eckbällen gehören in Bremen mittlerweile zum Alltag. Schon achtmal klingelte es nach Hereingaben von der Eckfahne. Das kann Bremens Nummer eins Tim Wiese natürlich nicht schmecken: "Uns fehlt momentan ein bisschen die Größe in der Abwehr", moserte der Nationalspieler in der "Bild".

Die eigenen Mitspieler angreifen? Macht man nicht. Daher ließ der Rüffel vom Trainer auch nicht lange auf sich warten: "Wenn man die Körpergröße anführt, muss man auch die Armlänge anführen", konterte Thomas Schaaf seinen Torwart. Der pocht jedoch weiter darauf, dass es auf die Größe ankommt: "Es ist immer gut, große Innenverteidiger zu haben. Da kommt es auch auf ein paar Zentimeter an."

Werder holt Drittliga-Stürmer: Ab Sommer 2012 wird Johannes Wurtz vom 1. FC Saarbrücken beim SV Werder Bremen spielen. Der Vertrag des 19-Jährigen läuft aus, ist daher ablösefrei zu haben. Nach Informationen der "Saarbrücker Zeitung" wird der Stürmer einen Zweijahresvertrag bei den Norddeutschen erhalten. Offiziell vermeldet wurde zwar noch nichts, doch Saarbrücken-Trainer Jürgen Luginger ließ tief blicken: "Der 1. FC Saarbrücken hat sicher alles getan, um 'Jojo' zu halten. Wenn aber ein Bundesligist anklopft, hast du schlechte Karten."

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