Heldt verzichtet auf Einspruch

DFB sperrt Jones bis zum 1. März

SID
Donnerstag, 05.01.2012 | 15:00 Uhr
Jermaine Jones könnte dem FC Schalke 04 bis Anfang März fehlen
© Getty
Advertisement
Boxen
So03:00
Mayweather vs. McGregor - AUF DAZN!
Premier League
So17:00
Kracher am Sonntag: Liverpool-Arsenal
League Cup
Sheffield Utd -
Leicester
League Cup
Blackburn -
Burnley
League Cup
Cheltenham -
West Ham
UEFA Europa League
Fenerbahce -
Vardar Skopje
Primera División
Real Sociedad -
Villarreal
Ligue 1
PSG -
St. Etienne
Championship
Bristol City -
Aston Villa
Primera División
Betis -
Celta Vigo
J1 League
Iwata -
Kobe
J1 League
Cerezo Osaka -
Kashima
Premier League
Bournemouth -
Manchester City
Championship
Burton -
Sheffield Wednesday
Ligue 1
Nantes -
Lyon
Serie A
Benevento -
Bologna
Serie A
Genua -
Juventus
Primera División
Alaves -
Barcelona
Premier League
Manchester United -
Leicester
Championship
Nottingham -
Leeds
Ligue 1
Amiens -
Nizza
Ligue 1
Bordeaux -
Troyes
Ligue 1
Caen -
Metz
Ligue 1
Dijon -
Montpellier
Ligue 1
Toulouse -
Rennes
Primera División
Levante -
La Coruna
Primera División
Girona -
Malaga
Premier League
Huddersfield -
Southampton (Delayed)
Serie A
AS Rom -
Inter Mailand
Primeira Liga
Rio Ave -
Benfica
Premier League
Newcastle -
West Ham
Premier League
Crystal palace -
Swansea
Eredivisie
Feyenoord -
Willem II
Eredivisie
Venlo -
Ajax
Premier League
Chelsea -
Everton
Ligue 1
Guingamp -
Strasbourg
Premiership
Ross County -
Rangers
Ligue 1
Angers -
Lille
Premier League
Liverpool -
Arsenal
Allsvenskan
Malmö -
Göteborg
First Division A
Gent -
Anderlecht
Serie A
Turin -
Sassuolo
Primera División
Espanyol -
Leganes
Premier League
Zenit -
Rostow
Serie A
Chievo Verona -
Lazio
Serie A
Crotone -
Hellas Verona
Serie A
Florenz -
Genua
Serie A
AC Mailand- Cagliari
Serie A
Neapel -
Atalanta
Serie A
Spal -
Udinese
Ligue 1
Monaco -
Marseille
Primeira Liga
Braga -
Porto
Primera División
Real Madrid -
Valencia
WC Qualification South America
Venezuela -
Colombia
WC Qualification South America
Chile -
Paraguay
WC Qualification South America
Uruguay -
Argentinien
WC Qualification South America
Brasilien -
Ecuador
WC Qualification South America
Peru -
Bolivien
WC Qualification Europe
Dänemark -
Polen
WC Qualification Europe
Slowakei -
Slowenien
WC Qualification Europe
Tschechien -
Deutschland
WC Qualification Europe
Georgien -
Irland
WC Qualification Europe
Serbien -
Moldawien
WC Qualification Europe
Isreal -
Mazedonien
WC Qualification Europe
Färöer Inseln -
Andorra
WC Qualification Europe
Weißrussland -
Schweden
WC Qualification Europe
Estland -
Zypern
WC Qualification Europe
Griechenland -
Belgien

Nach dem Tritt im DFB-Pokalspiel gegen Marco Reus hat der Kontrollausschuss des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) eine drastische Strafe für den Schalker Jermaine Jones beantragt. Der 30-Jährige soll für alle Spiele seines Vereins bis zum 1. März gesperrt werden, wie der DFB am Donnerstagmittag in Frankfurt am Main mitteilte.

Sollte Jones dem Antrag nicht zustimmen, wird sich ein Einzelrichter des Sportgerichts dem Fall widmen, bevor es zu einer mündlichen Verhandlung kommen könnte.

"Wir können das Urteil nicht akzeptieren", sagte Schalkes Manager Horst Manager in einer ersten Stellungnahme am Donnerstag und kündigte einen Einspruch an. Man habe dafür Zeit bis Donnerstagabend 18 Uhr.

Manager Horst Heldt: Strafe ist nicht verhältnismäßig

Nach einem kampfbetonten Pokalspiel erhitzte die Verfehlung von Jones im Dezember die Gemüter. Der 30-Jährige war während einer Spielunterbrechung zu Reus gegangen und hatte dem Stürmer auf den Fuß getreten, an dem gerade ein Zehenbruch verheilt war. Der Kontrollausschuss sah es als erwiesen an, dass Jones den Tritt mit den Stollen "absichtlich" gemacht habe, hieß es in der Begründung am Donnerstag.

Selbst Schalke-Manager Heldt sagte bereits kurz nach dem Tritt von Jones: "Sowas sollte er tunlichst vermeiden". Dabei blieb er am Donnerstag, betonte jedoch, dass die Strafe seiner Meinung nach zu hart sei: "Es ist klar, dass es eine Strafe geben musste. Diese Aktion hat auf dem Fußballplatz nichts verloren, es gibt nichts schönzureden. Aber die acht Wochen finde ich im Vergleich zu anderen Fällen nicht verhältnismäßig", sagte der ehemalige Profi.

Schalke 04 akzeptiert dennoch zähneknirschend das Urteil. Horst Heldt äußerte sich im "Kicker": "So wie die Begründung ausgefallen ist, sehen wir keine Erfolgsaussichten."

Staatsanwaltschaft ermittelt

Jones selbst hatte bereits zuvor Unverständnis für die Kritik an seiner Person gezeigt: "Was ich getan habe, gehört sich nicht. Aber Strafen von sechs Monaten für mich zu fordern, steht in keinem Verhältnis zu dem, was passiert ist. Ich habe keinen bespuckt, keinen rassistisch beleidigt. Es ist sehr populistisch, wenn einige jetzt eine so überzogene Sperre fordern", hatte der 30-Jährige nach seinem Tritt der "Sport-Bild" gesagt.

Jones bereitet sich zurzeit in Doha mit seinen Kollegen auf den Rückrundenstart gegen den VfB Stuttgart am 21. Januar vor. Bleibt es bei der Sperre, verpasst Jones sechs Ligaspiele und die beiden Europa-League-Duelle mit Viktoria Pilsen, bevor er in Freiburg am 3. März wieder in das Geschehen eingreifen darf.

Neben der sportlichen Spere steht Jones weiteres Ungemach bevor. Nach dem Spiel gingen bei der Mönchengladbacher Staatsanwaltschaft Anzeigen wegen Körperverletzung ein. "Die Ermittlungen in Sachen Körperverletzung dauern an", sagte Oberstaatsanwalt Peter Aldenhoff der dapd am Donnerstag.

Jermaine Jones im Steckbrief

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung