zweite Liga schreibt rote Zahlen

Bundesliga erneut mit Rekordumsatz

SID
Mittwoch, 25.01.2012 | 16:19 Uhr
Christian Seifert kann erneut einen Rekordumsatz der Bundesliga vermelden
© Getty
Advertisement
Ligue 1
Amiens -
Lille
Serie A
Hellas Verona -
Bologna
Premier League
Brighton -
Stoke
Primera División
Eibar -
Real Betis
Copa Sudamericana
Libertad -
Independiente
Championship
Ipswich -
Sheffield Wed
Copa Libertadores
Gremio -
Lanus
Indian Super League
Chennai -
NorthEast United
Copa Sudamericana
Flamengo -
Junior
Indian Super League
Kerala -
Jamshedpur
Ligue 1
St. Etienne -
Straßburg
Premiership
Dundee -
Rangers
Premier League
West Ham -
Leicester
Primera División
Celta Vigo -
Leganes
A-League
FC Sydney -
Brisbane
Primera División
Alaves -
Eibar
Championship
Barnsley -
Leeds
Serie A
Bologna -
Sampdoria
Championship
Norwich -
Preston
Primera División
Real Madrid -
Malaga
Ligue 1
Rennes -
Nantes
Serie A
Chievo Verona -
SPAL
Serie A
Sassuolo -
Hellas Verona
Premier League
Liverpool -
Chelsea
Primera División
Real Betis -
Girona
Championship
Sheff Utd -
Birmingham
Ligue 1
Caen -
Bordeaux
Ligue 1
Dijon -
Toulouse
Ligue 1
Metz -
Amiens
Ligue 1
Montpellier -
Lille
Ligue 1
Troyes -
Angers
Premier League
Tottenham -
West Bromwich (DELAYED)
Primera División
Levante -
Atletico Madrid
Premier League
Swansea -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Crystal Palace -
Stoke (DELAYED)
Premier League
Man United -
Brighton (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
Watford (DELAYED)
J1 League
Cerezo Osaka -
Kobe
J1 League
Kashima -
Kashiwa
Primera División
La Coruna -
Bilbao
Eredivisie
Excelsior -
PSV
Premier League
Southampton -
Everton
Super Liga
Cukaricki -
Roter Stern
Ligue 1
Nizza -
Lyon
Serie A
Genua -
AS Rom
Serie A
AC Mailand -
FC Turin
Serie A
Udinese -
Neapel
Primera División
Real Sociedad -
Las Palmas
Ligue 1
Marseille -
Guingamp
Premier League
Huddersfield -
Man City
Serie A
Lazio -
Florenz
Primera División
Villarreal -
Sevilla
Premier League
Burnley -
Arsenal (DELAYED)
First Division A
Brügge -
Zulte-Waregem
Primera División
Valencia -
Barcelona
Serie A
Juventus -
Sampdoria
Ligue 1
Monaco -
PSG
Primeira Liga
Benfica -
Setubal
Superliga
River Plate -
Newell's Old Boys
Premier League
Spartak -
Zenit
Serie A
Atalanta -
Benevento
Championship
QPR -
Brentford
Primera División
Espanyol -
Getafe
Ligue 1
Amiens -
Dijon
Ligue 1
Straßburg -
Caen
Coppa Italia
Sampdoria -
Pescara
Ligue 1
Bordeaux -
St. Etienne
Premier League
Watford -
Man United
Copa del Rey
Real Madrid -
Fuenlabrada
Premier League
Brighton -
Crystal Palace (DELAYED)
Premier League
West Bromwich -
Newcastle (DELAYED)
Premier League
Leicester -
Tottenham (DELAYED)
Copa Sudamericana
Independiente -
Libertad
Coppa Italia
Chievo Verona -
Hellas Verona
Ligue 1
Angers -
Rennes
Ligue 1
Guingamp -
Montpellier
Ligue 1
Lyon -
Lille
Ligue 1
Metz -
Marseille
Ligue 1
Nantes -
Monaco
Ligue 1
Toulouse -
Nizza
Copa del Rey
Barcelona -
Murcia
Premiership
Rangers -
Aberdeen
Cup
Anderlecht -
Lüttich
Ligue 1
PSG -
Troyes
Premier League
Stoke -
Liverpool
Copa del Rey
Atletico Madrid -
Elche
Premier League
Bournemouth -
Burnley (DELAYED)
Premier League
Arsenal -
Huddersfield (DELAYED)
Premier League
Man City -
Southampton (DELAYED)
Premier League
Everton -
West Ham (DELAYED)
Premier League
Chelsea -
Swansea (DELAYED)
Copa Libertadores
Lanus -
Gremio
Indian Super League
Goa -
Bengaluru
Coppa Italia
Udinese -
Perugia
Copa del Rey
Villarreal -
Ponferradina
Cup
Zulte-Waregem -
Brügge
Coppa Italia
Genua -
Crotone
Copa Sudamericana
Junior -
Flamengo
Indian Super League
Jamshedpur -
Kalkutta
Serie A
AS Rom -
SPAL
Primeira Liga
Sporting -
Belenenses
Ligue 1
Dijon -
Bordeaux
Serie A
Neapel -
Juventus
Championship
Leeds -
Aston Villa
Primera División
Malaga -
Levante
Primeira Liga
Porto -
Benfica
J1 League
Iwata -
Kashima
J1 League
Kobe -
Shimizu
A-League
Newcastle -
Melbourne City
Primera División
Barcelona -
Celta Vigo
Premier League
Lok Moskau -
Kasan
Primera División
Atletico Madrid -
Real Sociedad
Ligue 1
Straßburg -
PSG
Premier League
Arsenal -
Man Utd
Primera División
Sevilla -
La Coruna
Ligue 1
Lille -
Toulouse
Premier League
Watford -
Tottenham (DELAYED)
Primera División
Bilbao -
Real Madrid
Premier League
West Brom -
Crystal Palace (DELAYED)
Primera División
Leganes -
Villarreal
Serie A
Benevento -
AC Mailand
Premiership
Aberdeen -
Rangers
Eredivisie
PSV -
Sparta
Premier League
Bournemouth -
Southampton
Ligue 1
St. Etienne -
Nantes
Serie A
Bologna -
Cagliari
Serie A
Florenz -
Sassuolo
Serie A
Inter Mailand -
Chievo Verona
Primera División
Getafe -
Valencia
Ligue 1
Caen -
Lyon
Premier League
Man City -
West Ham
First Division A
Zulte-Waregem -
Gent
Serie A
Sampdoria -
Lazio
Ligue 1
Montpellier -
Marseille
Superliga
Boca Juniors -
Arsenal

Die 36 Vereine im deutschen Profi-Fußball haben in der Saison 2010/11 mit einem Umsatz von 2,23 Milliarden Euro zum siebenten Mal in Folge einen Rekordwert vorgelegt.

Christian Seifert wirkte zufrieden, fast stolz, als er am Mittwoch in Frankfurt/Main den "Bundesliga-Report" 2012 vorstellte. Die erfreuliche Bilanz: 2,23 Milliarden Euro Umsatz erwirtschafteten die 36 Profiklubs in der Saison 2010/2011, eine Steigerung von fast 19 Prozent innerhalb von vier Jahren. Ein neuer Rekord, zum siebten Mal nacheinander. Knapp zwei Milliarden Euro davon setzten die Bundesligisten um, die damit auch wieder die Gewinnzone erreichten. 52,5 Millionen Euro Gewinn nach Steuern verzeichneten die Vereine des Oberhauses.

"Die von den Klubs im August 2010 beschlossenen Maßnahmen zu einer verbesserten Kostenkontrolle haben Früchte getragen", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Fußball Liga (DFL). Mit knapp 781 Millionen bleiben die Spielergehälter der größte Kostenfaktor der Bundesliga.

"Die Zweite Liga bleibt eine Baustelle", sagte Seifert. Hier steht ein Minus von 18,9 Millionen Euro zu Buche. Allerdings sank der Verlust gegenüber der Vorsaison. In der Spielzeit 2009/2010 betrug der Verlust noch 25,3 Millionen Euro.

Zweithöchster Umsatz nach Premier League

Der Fokus der Betrachtung lag bei Seifert jedoch auf der ersten Liga: "Nach der Premier League haben wir den zweithöchsten Umsatz in Europa", sagte der 42-Jährige. Auch sei die Entwicklung der Vereine im Einzelnen wieder positiv zu bewerten. Waren zuletzt nur neun Vereinen in der Gewinnzone, hätten diesmal zwölf Klubs schwarze Zahlen geschrieben, sagte Seifert.

In der Zweiten Liga ergibt sich auch hier ein anderes Bild: Nur acht von 18 Klubs sind schuldenfrei. Es ist nicht zu erwarten, dass sich dies schnell ändern wird. "In der zweiten Liga gibt es keinen wirklichen Kern an Vereinen", sagte Seifert. Daher unterliege man hier öfter der Versuchung, durch finanziell unsichere Aktionen schnelle sportliche Veränderungen herbeizuführen.

Es bleibe absehbar, dass 20 Prozent der Fernsehgelder an die Zweitligavereine weitergegeben würden. "Sie hat eine besondere Bedeutung. Die 2. Liga überstellt junge Spieler aus dem Nachwuchs- in den Profibereich", so Seifert.

Im Vergleich zum Vorjahr ist die Unterstützung der Leistungszentren sowohl in der ersten als auch in der zweiten Liga deutlich gestiegen. Insgesamt würden dort fast 93 Millionen Euro in die Nachwuchsförderung investiert. "Wir haben hier einen Vorsprung von etwa drei Jahren vor dem internationalen Wettbewerb, den gilt es auszubauen", sagte Seifert.

Details zu Rechtevergabe ab Saison 2013/14 im Februar

Ausbauen möchte Seifert ebenfalls die Erlöse durch die Vergabe der Verwertungsrechte. Am 9. Februar wird die DFL Details zu dem anstehenden Vergabeverfahren für die Zeit ab der Saison 2013/14 und die angedachten Pakete bekannt geben.

Hier wird auch das Internet eine größere Rolle spielen: "Die sich wandelnden Nutzungsgewohnheiten müssen wir beobachten und mit in unsere Vergabe einfließen lassen", sagte Seifert. Zuletzt hatte Yahoo Interesse an den Bundesliga-Übertragungsrechten bekundet. Aktuell nimmt die DFL etwa 412 Millionen Euro für einen Zwölf-Monats-Zeitraum ein.

Bei den Zuschauereinnahmen ist in der Bundesliga bei bisher durchschnittlich 22,75 Euro pro Ticket bei 12,9 Millionen Stadionbesuchern noch Luft nach oben, hier könne man jedoch nicht beliebig den Preis erhöhen, erklärte Seifert.

Auf der Kostenseite schlagen die Spielergehälter nach wie vor am stärksten ins Kontor. Knapp 781 Millionen zahlten die Vereine an etwa 500 Erstligaspieler. Somit kommt der durchschnittliche Bundesligaprofi auf ein Jahressalär von gut 1,5 Millionen Euro.

Die Bundesliga-Tabelle der aktuellen Saison

Werbung
Werbung
Werbung
Werbung