"Wir wollen kein Modell wie Manchester City"

SID
Mittwoch, 11.01.2012 | 11:00 Uhr
Christian Nerlinger sieht seinen Verein gut aufgestellt, bei anderen fehle jedoch die Basis
© Getty
Advertisement
Superliga
Live
Boca Juniors -
Newell's Old Boys
Serie A
CFC Genua -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Newcastle
Primera División
Bilbao -
Levante
Primeira Liga
FC Porto -
Setubal
J1 League
Kashima -
Kobe
Super Liga
Roter Stern -
Cukaricki
DBU Pokalen
Bröndby -
Midtjylland
Copa Libertadores
Cruzeiro -
Univ Chile
First Division A
Genk -
Brügge
Championship
Fulham -
Sunderland
Ligue 1
Montpellier -
St. Etienne
Primera División
Levante -
FC Sevilla
J1 League
Kobe -
Kawasaki
Primera División
Espanyol -
Las Palmas
Premier League
Liverpool -
Stoke
CSL
Guangzhou Evergrande -
Jiangsu
Championship
Aston Villa -
Derby County
Premier League
Huddersfield -
Everton
Primera División
Real Sociedad -
Bilbao
1. HNL
Dinamo Zagreb -
Rijeka
Ligue 1
Lyon -
Nantes
Serie A
AS Rom -
Chievo Verona
Championship
Middlesbrough -
Millwall
Premier League
Swansea -
Chelsea
Primera División
Real Madrid -
Leganes
Primeira Liga
Benfica -
Tondela
Ligue 1
Bordeaux -
Dijon
Ligue 1
Lille -
Metz
Ligue 1
Monaco -
Amiens
Ligue 1
Strassburg -
Nizza
Ligue 1
Troyes -
Caen
Premier League
Crystal Palace -
Leicester (Delayed)
Primera División
Villarreal -
Celta Vigo
Serie A
Inter Mailand -
Juventus
Premier League
Southampton -
Bournemouth (DELAYED)
Premier League
Newcastle -
West Bromwich (Delayed)
Premier League
Burnley -
Brighton (Delayed)
Primera División
Getafe -
Girona
Serie A
Crotone -
Sassuolo
Premiership
Celtic -
Rangers
Eredivisie
Feyenoord -
Sparta
Ligue 1
Rennes -
Toulouse
Serie A
Sampdoria -
Cagliari
Serie A
Atalanta -
CFC Genua
Serie A
Bologna -
AC Mailand
Serie A
Hellas Verona -
SPAL
Serie A
Benevento -
Udinese
Premier League
West Ham -
Man City
Primera División
Alaves -
Atletico Madrid
Ligue 1
Angers -
Marseille
Premier League
Man United -
Arsenal
Superliga
Bröndby -
Nordsjälland
Serie A
Florenz -
Neapel
Primera División
Valencia -
Eibar
Primeira Liga
Maritimo -
FC Porto
Primera División
La Coruna -
FC Barcelona
Serie A
FC Turin -
Lazio
Ligue 1
PSG -
Guingamp
Premier League
FK Krasnodar -
Lok Moskau
Premier League
Tottenham -
Watford
Primera División
Real Betis -
Malaga
Copa Libertadores
Nacional -
Santos
J1 League
Kobe -
Tokyo
Premier League
Brighton -
Man United
Primera División
FC Sevilla -
Real Sociedad
Primera División
Girona -
Eibar
Premier League
Stoke -
Crystal Palace
CSL
Guangzhou R&F -
Shanghai Shenhua
Serie A
AC Mailand -
Hellas Verona
Premier League
Everton -
Southampton
Premier League
Leicester -
West Ham (DELAYED)
Serie A
Juventus -
Bologna
Premier League
Bournemouth -
Swansea (Delayed)
Premier League
Watford -
Newcastle (Delayed)
J1 League
Hiroshima -
Kobe
Serie A
Udinese -
Inter Mailand
Premier League
Man City -
Huddersfield
Serie A
Lazio -
Atalanta
Serie A
Chievo Verona -
Crotone
Serie A
CFC Genua -
Florenz
Serie A
Neapel -
FC Turin
Premier League
Chelsea -
Liverpool
Primeira Liga
FC Porto -
Feirense

Am Rande der Reise von Bayern München nach Katar und Indien äußerte sich Sportdirektor Christian Nerlinger zur aktuellen Situation im europäischen Fußball. Außerdem sprach er über die zukünftige Personalplanung des FC Bayern und aktuelle sportliche Ziele.

Dem Internetportal "Goal.com" erklärte er, dass man sich der Tatsache bewusst sei, dass es zuletzt nach Welt- und Europameisterschaften immer zu Problemen kam. Daher sei man gewillt, den Kader aufzubessern.

Allerdings schränkte Nerlinger ein: "Wir wollen kein Modell, wie Manchester City es hat. Wir wollen keine 22 Weltklasse-Spieler mit immer weiter wachsenden Gehaltskosten. Aber wir wollen auch Spieler mit Perspektive haben, die regelmäßig spielen können. Es geht immer darum, die richtige Struktur im Team zu finden, und natürlich machen wir uns darüber Gedanken." Er machte aber deutlich: "Wir haben jetzt Langzeitverträge mit unseren Schlüsselspielern. Die Basis ist also geschaffen, aber wir müssen unseren Kader verbessern."

Vereinen fehlt die Geduld

Der Sportdirektor macht sich aber auch Gedanken über die generelle Situation im europäischen Fußball. Dabei sieht er kaum noch Geduld bei den Vereinen: "Heutzutage gibt es im Fußball keine Geduld mehr. Es gibt nur schwarz und weiß und es wird einem Verein nicht gestattet, sich zu entwickeln und das ist natürlich ein Problem. Wenn Abramowitsch 100 Millionen Euro im Jahr ausgibt, will er natürlich die Champions League gewinnen, aber so etwas ist nicht berechenbar."

Ein positives Beispiel sei dagegen die Arbeit von Sir Alex Ferguson bei Manchester United, denn dieser habe "bei Manchester United über die Jahre einen fantastischen Job gemacht. Er hat aus seinem Klub eine Marke gemacht und ein Weltklasse-Team geformt."

Barcelona das sportliche Vorbild

Speziell in seinem Verein möchte der 38-Jährige künftig wieder mehr Kontinuität auf der Trainerposition sehen. Und er sieht sein Team für das Financial Fair Play der UEFA gut gerüstet, denn man sei "in den letzten 30 bis 40 Jahren in eine Richtung gegangen". Damit habe man sich "im europäischen Fußball wirklich gut positioniert. Aber es gibt Vereine, die keine Basis haben".

Ferner äußerte sich Nerlinger über den FC Barcelona und erklärte dessen aktuelle Dominanz: "Barcelona ist ein Team mit Jahrhundert-Spielern. Xavi, Iniesta, Messi - das ist eine goldene Generation." Als Grund für den Erfolg gab er an: "Barca bildet diese Spieler aus und entwickelt sie, und derzeit scheint es so, als sei Barca sportlich gesehen das große Vorbild." Allerdings nur sportlich, denn "wirtschaftlich sieht das anders aus, ganz anders".

Meisterschaft hat Priorität

Zum Schluss machte er dann noch einmal deutlich, was die Ziele des FC Bayern in der anstehenden Rückrunde sind.

Das Hauptziel sei es, "die deutsche Meisterschaft zu gewinnen. National haben wir mit Borussia Dortmund einen aufstrebenden Rivalen. Deswegen müssen wir uns zunächst der nationalen Konkurrenz stellen und dann schauen, was in Europa geht. Aber ich bin sehr selbstbewusst."

Der Kader des FC Bayern im Überblick

Werbung
Werbung
Dunkest - The American Fantasy Basketball by SPOX.com
Werbung
Werbung