Fussball

Sahin zum BVB? "Hundertprozentig falsch"

Von SPOX
Sahin spielte 135 Mal für den BVB in der Bundesliga, aber erst einmal für Real in der Primera Division
© Getty

Mehrere deutsche Medien hatten unter Berufung auf einen Insider berichtet, Borussia Dortmund plane, Nuri Sahin von Real Madrid zurückzuholen. Diese Meldungen dementierte Sportdirektor Michael Zorc entschieden.

Die Meldungen seien "hundertprozentig falsch. Im Moment ist da nullkommanull Dynamik drin", erklärte BVB-Sportdirektor Michael Zorc am Donnerstagabend im Trainingslager des deutschen Meisters im spanischen La Manga.

Sowohl die "Bild"-Zeitung als auch das Onlineportal "Der Westen" hatten mit Verweis auf einen BVB-Insider berichtet, dass es in der Führungsetage der Dortmunder konkrete Überlegungen gebe, Nuri Sahin zurückzuholen, der im vergangenen Sommer zu Real Madrid gewechselt war.

"Das Gerücht entbehrt jeder Grundlage", fügte Trainer Jürgen Klopp am Freitag hinzu: "Die Leute sollten aufhören, Luftschlösser zu bauen. Das ist absoluter Unsinn."

Familie mit Heimweh

Die "Bild" spekulierte, dass sich Sahin in Madrid nicht wohl fühle. Zudem vermisse seine Frau Tugba die Nähe zur Familie im Sauerland.

Tatsächlich läuft es für Sahin, in der vergangenen Saison einer der Schlüsselspieler beim Titelgewinn des BVB, in der spanischen Hauptstadt nicht nach Wunsch. Kein Wunder, denn der 23-Jährige plagte sich lange mit Knieproblemen herum und muss sich einen Platz im Team von Trainer Jose Mourinho erst noch erkämpfen.

Bislang kam der türkische Nationalspieler lediglich auf fünf Einsätze. In der Meisterschaft stand er lediglich 24 Minuten auf dem Feld. Beim Pokalspiel gegen Malaga unter der Woche zählte Sahin nicht zum Kader.

Sorgen um Götze und Co.

Mitten im großen Wirbel um die Verpflichtung von Nationalspieler Marco Reus zur kommenden Saison trat der Meister am Donnerstag sein Trainingslager in La Manga an.

Der Start war jedoch wenig verheißungsvoll, weil mit Mario Götze, Ilkay Gündogan und Sebastian Kehl drei wichtige Spieler wegen diverser Muskelverletzungen vorerst gar nicht oder nur bedingt mittrainieren können.

Der Kader des BVB im Überblick

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