Fussball

Klopp: "…dann musst du zum BVB gehen"

Von SPOX
Jürgen Klopp sagt, dass der BVB erst zehn Prozent seiner Wegstrecke zurückgelegt habe
© Getty

Borussia Dortmunds Trainer Jürgen Klopp sagt, dass sich der BVB erst bei zehn Prozent des eingeschlagenen Weges befindet - und verrät, wo dieser letztlich hinführen soll. Neuzugang Marco Reus gibt dagegen zu, dass er es geil findet, so viel Ablöse zu kosten.

Der Transfer von Marco Reus von Gladbach nach Dortmund im kommenden Sommer hat dem BVB noch einmal neuen Respekt innerhalb der Liga eingebracht. Ums Prestige ging es den Verantwortlichen der Borussia dabei aber nicht primär.

"Wir sind aber nicht an Marco herangegangen, weil wir wussten, dass Bayern interessiert ist. Sondern weil wir ihn wollten", sagt Trainer Jürgen Klopp im Interview mit der "Sport Bild".

Klopp: "Wir sind erst am Anfang"

Der Coach stellt vielmehr die Entwicklung des Vereins in den Vordergrund, die seit Klopps Amtsübernahme Mitte 2008 bereits vorzüglich läuft.

Dennoch sagt er: "Wir sind erst am Anfang. Wir haben gerade mal zehn Prozent der Wegstrecke hinter uns - maximal."

Auf diesem Weg hat Klopp den BVB aber bereits so attraktiv gemacht, dass die Chancen, junge Perspektivspieler an den Rheinlanddamm zu lotsen, immer weiter steigen. Das weiß auch Klopp: "Das Gesamtpaket Borussia Dortmund kann nicht mehr von Konkurrenten im Sekundentakt geschlagen werden."

"...dann musst Du zu Borussia Dortmund gehen"

Damit gibt sich der 44-Jährige aber nicht zufrieden, sondern verfolgt "einen klaren Plan: Irgendwann so weit zu sein, dass man aus Dortmund nicht mehr weg muss, sondern umgekehrt, dass es heißt: Wenn Du das und das haben willst, dann musst Du zu Borussia Dortmund gehen."

Mit Reus ist es gelungen, einen ersten echten Hochkaräter von diesem Plan zu überzeugen. Dafür musste Dortmund tief in die Tasche greifen. Dies wird nicht automatisch so weiter gehen, wie Klopp bestätigt: "Wir haben gespart, damit so etwas mal geht. Aber sicher nicht jedes Jahr."

17,1 Millionen Euro für Reus - da gibt selbst der aktuelle Gladbacher zu: "Als ich als Kind gehört habe, wie viel Geld für Zidane oder Ronaldinho bezahlt wurde, habe ich mir gedacht: Das wäre geil, wenn irgendwann auch mal ein Verein so viel Geld für mich bezahlt."

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